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Tierrettung: Ein turbulentes Jahr geht zu Ende!

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Von: Sally Gutmann

Ludwigshafen – Die Tierrettung Rhein Neckar hat 2015 einige Herausforderungen meistern müssen. In einem Jahresrückblick ziehen die Ehrenamtlichen jetzt Bilanz und blicken auf die wichtigsten Einsätze:

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1 / 25Besonders tragischer Einsatz mit traurigem Ende: Im Februar verunglückt ein Pony auf einer Koppel,  nach dem Sturz muss es von seinem Leiden erlöst werden. © Tierrettung Rhein Neckar
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2 / 25Nur ein halbes Jahr nach dem Kauf, gibt der Wagen der Tierrettung schon seinen Geist auf. Helfer sorgen dafür, dass bald Ersatz gefunden wird. © Tierrettung Rhein Neckar
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3 / 25Mit einer Gebärmutterentzündung kommt Dobermann-Hündin Donna in die Obhut der Tierretter. Leider kommt ihre Hilfe zu spät, Donna stirbt an den Folgen der Krankheit.. © Tierrettung Rhein Neckar
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4 / 25Anfang des Jahres finden die Tierretter ein verwaistes Waschbärkind, das erste in diesem Jahr. Der kleine wuchs zu einem prächtigen Waschbärbub heran. © Tierrettung Rhein Neckar
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5 / 25Dieses Steinmarderbaby wurde mit Artgenossen aufgezogen und an eine Auswilderungsstation übergeben. © Tierrettung Rhein Neckar
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6 / 25Ein trauriger Fall von Tierquälerei. Eine Schlange samt Futterratten wurden vom Halter in der Wohnung zurück gelassen. Die Tiere verendeten an Hungertod. © Tierrettung Rhein Neckar
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7 / 25Eine aus ungeklärter Ursache aggressive Schnappschildkröte bereitete Anwohnern in der Nähe von Eich (bei Worms) große Panik. Nun ist sie im Reptilium in Landau. © Tierrettung Rhein Neckar
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8 / 25Im Mai muss die Tierrettung zwei völlig verwahrloste Tiere aus einer Messie-Wohnung befreien. © Tierrettung Rhein Neckar
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9 / 25Zusammen mit der Feuerwehr konnte ein Dachs im Sommer sicher aus zwei Metern Tiefe befreit und wieder in die Natur entlassen werden. © Tierrettung Rhein Neckar
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10 / 25Eine Fuchsfamilie hatte sich in einen Kanalschacht eingenistet, der plötzlich zu überschwemmen drohte. In einer aufwendigen Aktion wurde sie gerettet und umgesiedelt. © Tierrettung Rhein Neckar
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11 / 25Die Hitze machte im Sommer nicht nur den Menschen zu schaffen, auch Vögel litten unter den Temperaturen... © Tierrettung Rhein Neckar
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12 / 25...So auch dieses Exemplar. © Tierrettung Rhein Neckar
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13 / 25Die Polizei Bad Dürkheim musste diese im Steinbruch verirrten Fuchswelpen selbst befreien, da die Tierrettung bereits mit einem Einsatz beschäftigt war. © Tierrettung Rhein Neckar
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14 / 25Jemand hatte das Nest mit frisch geschlüpften Vogelküken aus einem Baum entfernt. Sie waren zu klein, um von der Tierrettung aufgepeppelt zu werden. © Tierrettung Rhein Neckar
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15 / 25Dieser Waschbär versteckte sich nach der Rettung im Motorblock des Einsatzwagens. Mithilfe der Feuerwehr konnte er befreit werden. © Tierrettung Rhein Neckar
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16 / 25Eine ausgebüchste Kuh müssen Tierrettung und Feuerwehr im Sommer in Haßloch einfangen und zu ihrem Besitzer zurückbringen. © Tierrettung Rhein Neckar
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17 / 25Diese junge Rabenkrähe gerät im Sommer in Not. Sie wurde an die Wildvogelrettung Bad Dürkheim übergeben. © Tierrettung Rhein Neckar
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18 / 25Sein Halter hatte diesen verstörten Rüden einfach zurückgelassen. Mittlerweile wurde er an liebevolle Herrchen vermittelt. Er heißt Chico. © Tierrettung Rhein Neckar
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19 / 25Diese beiden verwaisten Nutria-Jungen peppelte die Tierrettung wieder auf. Früher wurden Nutria als Pelzlieferant importiert, mittlerweile werden sie in vielen Wäldern als lästig angesehen und gejagt. © Tierrettung Rhein Neckar
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20 / 25Dieser alte Rüde wurde an einer Zahnarztpraxis in Freinsheim angebunden und nicht mehr abgeholt. Inzwischen hat er ein neues Zuhause. © Tierrettung Rhein Neckar
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21 / 25Erst als die Tierrettung den Ast der Birke herunterbiegt, kann die Katze sich aus ihrer misslichen Lage befreien. © Tierrettung Rhein Neckar
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22 / 25Diese junge Wildkatze finden die Tierretter mit einer Beckenfraktur. Bedauerlicherweise verstirbt sie während der OP. © Tierrettung Rhein Neckar
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23 / 25Diese geschwächte Silbermöwe vom Wormser Rhein muss in einer fachkundigen Station wieder aufgepeppelt werden. © Tierrettung Rhein Neckar
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24 / 25Hündin Alma entlief im November zwei spanischen Touristinnen und konnte ohne professionelle Hilfe nicht gefangen werden. © Tierrettung Rhein Neckar
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25 / 25Kurz vor Weihnachten sabotiert ein Unbekannter die Arbeit der Tierretter. Dank einer großzügigen Spende sind die Ehrenamtlichen wieder einsatzbereit. © Tierrettung Rhein Neckar

Das tragische Schicksal der Hündin Donna, die Rettung einer verunfallten Fuchsdame oder der verzweifelte Versuch ein verunglücktes Pony in Neckargemünd zu retten...

Die Tierrettung Rhein Neckar hat 2015 unzählige Einsätze bestritten. Einige von ihnen fasst das Team zwischen den Jahren auf seiner Facebook-Seite zusammen. Damit bedankt es sich auch bei allen Helfern und anderen Institutionen, ohne die viele der Einsätze gar nicht geklappt hätten.

Zum Jahresrückblick zählt auch, wie der Einsatzwagen der Retter Mitte 2015 plötzlich kaputt ging, einige Tage lang konnten gar keine Fahrten gemacht werden. Mit Spenden versuchten sie, Geld für einen neuen Wagen zusammen zu bekommen. 

Nachdem ein neuer Wagen da war, ging bis kurz vor Weihnachten alles gut, dann der Schock: Ein Reifenstecher sabotiert die Arbeit der Tierrettung und legt zwei ihrer Fahrzeuge lahm. Dank einer großzügigen Spende sind die Ehrenamtlichen aber vor dem Jahreswechsel wieder einsatzbereit.

sag/ Tierrettung Rhein Neckar

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