Trotz aller Bemühungen der Tierrettung

Sie hat es nicht geschafft: Gerettete Hündin stirbt nach OP

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Ludwigshafen - Sieben Jahre lang durchlebt die Hündin die Hölle. Verletzt und krank wird sie von der Tierrettung befreit - doch das Happyend bleibt aus.

Ein besonders tragischer Fall von Tierquälerei beschäftigt die Tierrettung Rhein Neckar. Als die Helfer zu einem medizinischen Notfall nach Ludwigshafen gerufen werden, können sie noch nicht ahnen, was sie dort erwarten wird. 

Sie hat es nicht geschafft: Kein Happyend für geretteten Hund

Eine siebenjährige Dobermannhündin ist in einem extrem schlechten Zustand. Sie kommt nicht mehr auf die Beine. Der Zustand dauert schon mehr als eine Woche an. Auf die Frage, weshalb das Tier noch nicht bei einem Arzt untersucht worden ist, erklärt die Halterin, dass die Hündin noch nie bei einem Tierarzt war.

Einfach so: Dieser Hund sollte eingeschläfert werden!

Die Tierretter befreien die Hündin aus ihrer Misere. Nehmen sie – nachdem die Besitzerin erklärt, sie wolle ihre Hündin einfach einschläfern lassen – bei sich auf.

Die Hündin muss notoperiert werden, eine schlimme Entzündung der Gebärmutter wurde festgestellt. Zunächst verläuft die Behandlung positiv. Donna erwacht aus der Narkose. Am Freitag, 22. Mai, kann sie bei der Tierrettung aufgenommen und langsam in das Rudel integriert werden. 

Am Sonntagmorgen der Rückschlag: Aus heiterem Himmel geht es der Hündin wieder schlechter. Sie muss sich erbrechen und leidet unter starkem Husten. Die Tierretter bringen Donna sofort zurück in die Klinik.

Liebevoll kümmern sich die Retter um ihr kleines Sorgenkind. In kurzen Etappen gehen sie mit der Hündin laufen, noch immer sind die Pfoten wund. Donna ist kraftlos, friert am ganzen Körper. Ihre neue Familie hält sie warm. Immer ist jemand da, der sich um die Hündin kümmert und langsam beginnt auch sie den Kontakt zu ihren Rettern zu suchen. 

Obwohl die jahrelange Vernachlässigung deutliche Spuren hinterlassen hat – Donna war noch nie bei einem Arzt, kennt keine anderen Hunde, war nie Gassi und selbst gewöhnliches Gras ist ihr völlig fremd – sieht es zunächst so aus, als könnte die Hündin endlich ein lebenswertes Dasein erleben. 

Am Montagmittag die traurige Nachricht: Trotz aller Bemühungen und der liebevollen Pflege durch die Tierrettung Rhein Neckar, hat die Dobermannhündin ihr Martyrium nicht überlebt. Die genaue Ursache ist noch nicht klar. Vermutlich soll Donna an inneren Blutungen gestorben sein. 

Ein trauriger Rückschlag, der die Tierretter emotional schwer trifft. 

Jetzt erst recht: Nach dem tragischen Tod der Hündin steht für die Tierretter fest, dass dieser grausame Fall von Tierquälerei auf keinen Fall unbestraft bleiben darf. Sie setzen sich dafür ein, dass die frühere Besitzerin der Hündin zur Verantwortung gezogen wird. 

>>> Verantwortungslos: Dieser Hund war noch nie beim Arzt!

Tierrettung Rhein Neckar/mk

Quelle: Ludwigshafen24

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