Tot im Wald gefunden!

Ludwigshafener Unternehmer Ismail Torun (†49) ermordet?

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Wurde der türkische Unternehmer Ismail Torun ermordet?

Ludwigshafen/Bad Dürkheim – Der beliebte türkische Unternehmer Ismail Torun ist tot. Aus seinem Umfeld ist von Mord, Entführung und Lösegeld die Rede. Die Polizei hält sich bedeckt.

Schrecklicher Fund am Freitagmorgen am Rande eines Weinberges bei Bad Dürkheim...

Der türkische Bau-Unternehmer Ismail Torun (Isoliertechnik, Automotive, Industrieservice) mit Firmensitz in Friesenheim und 200 Mitarbeitern ist tot!

Wie mehrere türkische Medien mit Bezug auf Angehörige einvernehmlich berichten soll der in Ludwigshafen und Mannheim bekannte und angesehene 49-jährige Geschäftsmann aus Mutterstadt ermordet worden sein!

Sogar von einer Entführung mit Lösegeldforderung ist die Rede!

Torun soll bereits am Dienstag gekidnappt worden sein, jedoch bis Donnerstagabend immer wieder telefonisch Kontakt zu seiner Familie gehabt haben. Dabei soll eine sehr hohe Geldsumme für ein Grundstück in Berlin angefordert sowie den Namen einer Übergabeperson genannt haben.

Zur genauen Todesursache ist derzeit nichts bekannt – die Polizei hält sich zu dem Verbrechen bedeckt.

Auf Anfrage von LUDWIGSHAFEN24 konnte ein Polizei-Sprecher lediglich den Leichenfund bestätigen, da die Angelegenheit bei der Staatsanwaltschaft liege. Erst am Montag (9. Januar) werde sich die Behörde dazu äußern, was Gewaltverbrechen immer wahrscheinlicher macht.

Torun erhält zum Dank ein Trikot des Erstligisten Samsungspor.

Ismail Torun war Mitglied im Unternehmerverband „MÜSIAD Rhein-Neckar“, Mitbegründer des Türkisch-Deutschen Unternehmerverbands (TDU) und in diversen Hilfsprojekten sozial engagiert. Beim türkischen Fußball-Erstligisten Samsunspor war er im Sponsoring aktiv, unterstützte den Verein im Sommer 2015 mit 100.000 türkischen Lira (rund 26.000 Euro).

Nach einem geplanten Totengebet am Sonntag (12 Uhr) in der Ludwigshafener Mevlana Moschee des Dachverbandes DITIB in der Industriestraße soll der Leichnam dann in seine Heimatstadt Samsun gebracht und dort beigesetzt werden. 

Beim Hallenfußball-Turnier „SparkassenCup 2017“ in Ketsch spielt der FC Türkspor Mannheim extra mit Trauerfloor und es wurde eine Gedenkminute gehalten. 

pek

Quelle: Mannheim24

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