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Corona in Mannheim: Endlich – Ab Montag deutlich mehr Termine im Impfzentrum

Mannheim - Die aktuellen Fallzahlen, Inzidenzen, Entwicklungen und News rund um die Corona-Pandemie in Mannheim findest Du hier in unserem News-Ticker:

  • Seit Beginn der Pandemie haben sich in Mannheim bislang 13.127 (+90) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 264 Menschen (+/-0) sind an oder mit Covid-19 gestorben. (Stand: 9. April, 3:08 Uhr, RKI)
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 135,5 (+6,7). (Stand: 9. April, 3:08 Uhr, RKI).
  • Seit Freitag, 26. März um 0 Uhr, gilt in Mannheim eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.

Update vom 9. April, 6:58 Uhr: Laut Robert Koch-Institut ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim um genau die 6,7 gestiegen, um die sie tags zuvor gefallen ist. Somit beträgt dieser wichtige Wert aktuell wieder 135,5. Am Freitagmorgen meldet das RKI 90 Neuinfektionen in der Quadratestadt. Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie stagniert erfreulicherweise und bleibt bei 264 Opfern.

Corona in Mannheim: Inzidenz wieder stark gesunken – ab Montag wird deutlich mehr geimpft

Update vom 8. April, 18:30 Uhr: Wie das RKI am frühen Donnerstagmorgen meldet, haben sich in Mannheim 109 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle in der Quadratestadt ist somit auf 13.037 gestiegen. Zudem wurde ein weiterer Todesfall gemeldet – seit Beginn der Pandemie sind in Mannheim 264 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Erfreulichere Nachrichten gibt es hingegen bei der 7-Tage-Inzidenz – die sinkt nämlich immer weiter und liegt inzwischen bei 128,8 und damit 6,7 Punkte niedriger als noch am Tag zuvor.

Das Impfzentrum in Mannheim auf dem Maimarktgelände.

Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: Wie die Stadt Mannheim mitteilt, werden ab Montag (12. April) im Mannheimer Impfzentrum auf dem Maimarktgelände die Öffnungszeiten erweitert. Denn: Hier wird künftig im Zwei-Schicht-Betrieb geimpft, das Impfzentrum ist dann von 8 bis 20 Uhr geöffnet. In der Maimarkthalle sind dann statt der bislang täglichen 1.100 Impfungen bis zu 1.600 Impftermine geplant. Hinzu kommen die Impfungen der Mobilen Impfteams. „Möglich ist die Ausweitung der Öffnungszeiten durch Änderungen in der Reservebildung und konstante zuverlässige Lieferungen“, heißt es in der aktuellen Corona-Mitteilung der Stadt Mannheim.

Corona in Mannheim: Zusätzliche Impftermine für Bürger des Jahrgangs 1942

Update vom 8. April, 12:47 Uhr: Die Stadt Mannheim verschickt seit Mittwoch (7. April) nach und nach ein Schreiben an alle Bürger*innen des Geburtsjahrgangs 1942 mit Hauptwohnsitz in Mannheim. Sie werden gebeten, den Briefeingang zu beachten. Die Schreiben erreichen die Bürger*innen sukzessive und sollen denjenigen, die über die Telefonnummer 116117 keinen Termin erhalten haben, die Möglichkeit geben, einen Impftermin zu vereinbaren. Es sind auch kurzfristige Termine verfügbar.
 
Das Schreiben beinhaltet eine spezielle Telefonnummer und eine individualisierte Zugangsnummer, um Missbrauch zu vermeiden. Über dieses Schreiben wird also – zusätzlich zur Möglichkeit einer Buchung über die 116117 – eine Terminvergabe für diesen berechtigten Personenkreis gesichert.

Corona in Mannheim: Inzidenz weiter im Sinkflug – Polizei zieht Bilanz nach Oster-Kontrollen

Update vom 6. April: In Mannheim haben sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden 32 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die Gesamtzahl ist somit auf 12.888 gestiegen. Unterdessen ist die 7-Tage-Inzidenz wieder stark gesunken – hier liegt der Wert inzwischen bei 153,2. Am Ostermontag lag dieser noch bei 162,2.

Über die Ostertage hat das Polizeipräsidium Mannheim zudem verstärkt Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln in der Metropolregion Rhein-Neckar durchgeführt, bei denen rund 70 zusätzliche Beamte im Einsatz waren. Während die Polizisten am Montag mit keinen besonderen Vorkommnissen - außer vereinzelten Verstößen gegen die Maskenpflicht und gegen die Kontaktbeschränkungen - konfrontiert waren, war vor allem am Ostersonntag rund um den Alten Messplatz einiges los: Hier hatten es die Beamten unter anderem mit fast 70 betrunkene Personen zu tun, die fast ausnahmslos gegen die Abstandsregeln und Maskenpflicht verstoßen haben.

Insgesamt wurden an den vier Tagen zwischen Karfreitag und Ostermontag 2.018 Fahrzeuge und 4.719 Personen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis überprüft – dabei wurden 1.304 Verstöße festgestellt. Für Polizeipräsident Andreas Stenger eine positive Bilanz der Schwerpunktkontrollen: „„Unsere hohe Präsenz und die vielen Kontrollen haben gezeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung die Einschränkungen befolgt hat. Nur mit Solidarität und Verantwortungsbewusstsein können wir das Infektionsgeschehen weiter eindämmen. Die Uneinsichtigen müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.“

Corona in Mannheim: Inzidenz sinkt stark – doch folgt nach Ostern das böse Erwachen?

Update vom 5. April: Bis zum Ostermontag sind dem Robert-Koch-Institut 37 neue Corona-Fälle in Mannheim gemeldet worden – die Zahl der Infizierten ist in der Quadratestadt somit auf insgesamt 12.856 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind 263 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz befindet sich unterdessen weiter stark im Sinkflug. Lag dieser Wert am Ostersonntag noch bei 179,0, steht er heute bei „nur“ noch 162,2 – ein sattes Minus von 16,8 Punkten.

Doch folgt angesichts des positiven Trends schon nach den Ostertagen das böse Erwachen? Gut möglich, denn auf der Übersichtsseite des RKI wird auf den Umstand hingewiesen, dass rund um die Feiertage meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen und in der Folge weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dadurch werden womöglich weniger Corona-Fälle an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet. Laut RKI ist es zudem möglich, dass nicht alle Ämter auch wirklich an jedem Tag die Zahlen übermitteln.

Corona in Mannheim: Inzidenz erneut stark angestiegen

Update vom 4. April: Erneut ist die Zahl der Corona-Fälle in Mannheim gestiegen – und zwar um 95 Neuinfektionen auf insgesamt 12.819. Allerdings mahnt das RKI, dass rund um die Osterfeiertage die Werte abweichen könnten, weil weniger Personen in dieser Zeit einen Arzt aufsuchen. Die 7-Tage-Inzidenz hat unterdessen ihren Tiefflug eingestellt und ist wieder gestiegen. Am Ostersonntag beträgt sie 179,0. Glücklicherweise hat es in Mannheim keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben.

Corona in Mannheim: Inzidenz erneut stark angestiegen

Update vom 3. April, 13:25 Uhr: Wie angekündigt hat die Polizei in Mannheim und der Rhein-Neckar-Region verstärkte Corona-Kontrollen durchgeführt. Der Fokus in Mannheim lag dabei nicht nur auf beliebten Ausflugszielen und Treffpunkten, sondern auch auf den Bereichen Lindenhof und Innenstadt. Hier hatten sich in der Vergangenheit häufig jüngere Nachtschwärmer in ihren Fahrzeugen getroffen. Die Corona-Bilanz der Polizei vom Karfreitag gibt es hier im Überblick.

Update vom 3. April, 9 Uhr: Erneut ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim stark gesunken. Während der Wert am Freitag noch bei 184,1 lag, meldet das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen 162,9 Infektionen pro 100.00 Einwohner innerhalb einer Woche. Insgesamt vermeldet das RKI 12.724 Corona-Infektionen in Mannheim – das sind 15 mehr als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Toten stieg um 2 auf insgesamt 263 an.

Corona in Mannheim: Ist das die Trendwende? Inzidenz erstmals wieder stark gesunken

Update vom 2. April: Auch wenn das Infektionsgeschehen in Mannheim weiterhin hoch bleibt, macht diese Zahl doch Mut, denn: Die 7-Tage-Inzidenz in der Quadratestadt ist nach dem Höchstwert am Mittwoch für dieses Jahr erstmals wieder gesunken – und das um satte 9,4 Punkte auf nun 184,1. Der landesweite Wert ist hingegen abermals gestiegen und liegt mittlerweile bei 131,0.

Wie das RKI am Karfreitag meldet, haben sich in den vergangenen 24 Stunden in Mannheim 72 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden 12.709 fälle nachgewiesen. Erstmals wurden zudem wieder Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Zwei Menschen sind demnach während ihrer Infektion gestorben, die Zahl der Todesfälle ist damit auf 261 gestiegen.

Corona in Mannheim: 70 zusätzliche Beamte kontrollieren beliebte Plätze über Ostertage

Update vom 1. April, 13:44 Uhr: Auch in der Zeit zwischen Karfreitag und Ostermontag (2. bis 5. April) wird das Polizeipräsidium Mannheim weiter intensiv die Einhaltung der Corona-Verordnung überwachen. Insbesondere an den bekannten Treffpunkten und Ausflugszielen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis wird die Polizei täglich mit rund 70 zusätzlichen Polizeibeamten unterwegs sein. Dabei sollen auch vorwiegend Fuß- und Radstreifen durchgeführt werden. Die eingesetzten Polizeibeamten werden bei den Kontrollen mit dem erforderlichen Fingerspitzengefühl vorgehen.

In diesem Zusammenhang ruft die Polizei noch einmal dringend den flammenden Appell von OB Peter Kurz (SPD) an die Bevölkerung ins Gedächtnis, über den MANNHEIM24 berichtet.

Corona in Mannheim: Alarmierender Negativrekord 2021 – Inzidenz fast bei 200

Update vom 31. März: Wieder ein extremer Anstieg bei den Neuinfektionen in Mannheim! Dem Landesgesundheitsamt wurden 128 weitere Corona-Fälle gemeldet – damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle auf nun 12.607. Davon gelten 11.018 wieder als genesen, 1.330 Personen sind aktuell in Mannheim mit dem Coronavirus infiziert.

Unterdessen steigt auch der Wert der 7-Tage-Inzidenz immer weiter und liegt laut Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 193,5 – der bis dato höchste Wert in diesem Jahr.

„Lassen Sie uns gemeinsam etwas für Mannheim tun, zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Wenn viele mitmachen, können wir den Verlauf der Pandemie ändern“, appelliert Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz in einer emotionalen Videobotschaft vor Ostern an alle Bürger*innen der Stadt. Dabei ruft das Stadtoberhaupt zu zehn Tagen Ruhe auf, in denen möglichst auf (riskante) Kontakte verzichtet werden soll – außerdem rät er dazu, sich am Anfang und am Ende dieser Zeit selbst zu testen. „Das kann dieses Jahr verändern“, ist sich OB Kurz sicher.

Corona in Mannheim: Stadt verschärft Maskenpflicht

Update vom 30. März, 20:42 Uhr: Die Maskenpflicht wird erneut verschärft. Ab Mittwoch (31. März) ist das Tragen von gewöhnlichen Stoffmasken in der Öffentlichkeit nicht länger ausreichend. FFP2- oder OP-Maske sind dann in jenen Bereichen, in denen eine Maskenpflicht gilt, verpflichtend. Die neue Allgemeinverfügung ist vorläufig bis zum 15. April befristet.

Update vom 30. März, 13:35 Uhr: Sie gehen wieder auf Streife: Wie bereits im vergangenen Sommer wird der städtische Ordnungsdienst ab Freitag (2. April) samstags plus an Sonn- und Feiertagen bei der Überwachung rund um die Wasserturmanlage von einem privaten Sicherheitsdienst unterstützt. Bis Ende September sind zwei Doppelstreifen der Sicherheitsfirma von 12 bis 20 Uhr im Einsatz, um auf die aktuellen Corona-Regelungen sowie die städtische Polizeiverordnung hinzuweisen. Das zusätzlich eingesetzte Sicherheitspersonal wird als solches erkennbar sein. Außerhalb dieser Zeiten wird die Jugendstilanlage weiterhin ausschließlich durch den städtischen Ordnungsdienst bestreift.
 
Die Kontrollen zur Durchsetzung der Corona-Verordnung fordern die Mitarbeitenden unseres städtischen Ordnungsdienstes nach wie vor sehr. Der probeweise Einsatz einer externen Sicherheitsfirma im letzten Jahr stellte eine große Entlastung dar. Daher haben wir uns dazu entschieden, in diesem Jahr erneut Unterstützung bei der Aufsicht der Wasserturmanlage hinzuzuziehen“, so Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht (54, CDU).

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl309.370 (Stand: 2019)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Corona in Mannheim: Diese Regeln gelten rund um den Wasserturm

Für die Besucher*innen der Wasserturmanlage gelten zum einen die infektionsschutzrechtlichen Vorgaben: Wahrung der Abstandsgebote und Beachtung der Maskenpflicht am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 19 Uhr. Zum anderen sind die allgemeinen Regeln der städtischen Polizeiverordnung zu befolgen. Danach sind die Benutzung von Brunnen- oder Wasserbecken sowie das Betreten von bepflanzten Flächen und Rasenflächen, die nicht zum Aufenthalt freigegeben sind, untersagt. Auch das Grillen ist rund um den Wasserturm verboten. Hunde sind stets an der Leine zu führen und deren Hinterlassenschaften umgehend zu beseitigen. Schließlich gilt, dass Abfälle in den dafür vorgesehenen Mülleimern entsorgt werden müssen.
 
Bei festgestellten Verstößen klären die Sicherheitsleute über die geltenden Regeln auf. Hoheitliche Befugnisse stehen ihnen dabei ausdrücklich nicht zu. Im Bedarfsfall, etwa falls sich eine Person uneinsichtig zeigen sollte und ein Bußgeld verhängt werden muss, werden der städtische Ordnungsdienst beziehungsweise die Polizei hinzugezogen.

Corona in Mannheim: Maimess bereits abgesagt! Auch Stadtfest droht das Aus

Update vom 29. März: Schlechte Nachrichten für alle Familien und Adrenalin-Junkies! Die Mannheimer Maimess, die eigentlich ab dem 24. April für zwei Wochen hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt. Darüber informierte die Stadt am frühen Montagabend. Das aktuelle Infektionsgeschehen in Mannheim ließe keine andere Wahl, so Christine Igel, Geschäftsführerin der städtischen Tochter Event & Promotion Mannheim. Nach 2020 fällt die Traditionsveranstaltung auf dem Alten Messplatz nun also zum zweiten Mal aufgrund der Corona-Pandemie aus. Für gewöhnlich pilgern in den 14 Tagen der Maimess über eine Viertel Million Besucher in die Neckarstadt.

Die Maimess 2021 auf dem Messplatz in Mannheim ist abgesagt! (Archivbild) 

Igels Team arbeite jedoch bereits an Alternativen, „ähnlich Fun&Food im Jahr 2020, wir halten allerdings eine Realisierung auf der Basis von verantwortungsbewusstem Handeln, bei dem der Gesundheitsschutz an erster Stelle steht, vor dem Sommer 2021 für unrealistisch.

Gegenüber dem MM verrät Igel zudem, dass sie es ebenso für unrealistisch betrachte, den Termin für das Stadtfest Ende Mai halten zu können. Zwar konzentriere man sich bei den Planungen auf einen Alternativtermin vom 23. bis 25. Juli – aber auch der sei aufgrund der nicht einschätzbaren Entwicklung der Corona-Pandemie noch mit Fragezeichen versehen.

Corona in Mannheim: Maskenpflicht wird verschärft, Kontaktbeschränkung gelockert

Update vom 28. März, 17:45 Uhr: Baden-Württemberg lockert die Regeln für private Zusammenkünfte in Gebieten mit hohen Infektionszahlen. Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen sind von diesem Montag an auch in Gegenden mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche erlaubt. Kinder zählen nicht mit. Alle neuen Regeln im Überblick:

  • Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto gilt für alle Insassen eine Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske). Paare, die nicht zusammenleben, gelten auch hier als ein Haushalt.
  • Keine Verschärfung der Kontaktbeschränkung bei der „Notbremse“. Hier bleibt die allgemeine Regelung bestehen: Maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.
  • Definition von Schnell- und Selbsttests, die erforderlich sind, um gewisse Dienstleistungen und Angebote wahrnehmen zu können: Soweit ein negativer COVID-19-Schnelltest erforderlich ist, muss dieser durch geschulte Dritte durchgeführt und ausgewertet werden oder unter Aufsicht eines geschulten Drittens durchgeführt und ausgewertet werden.
  • In Stadt- und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Bibliotheken und Archive analog zu Museen ohne Einschränkungen öffnen.
  • Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung über Apps
  • Der Buchhandel gehört nicht mehr zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs. Für ihn gelten nun auch die entsprechenden Click & Collect bzw. Click & Meet Regelungen, abhängig der 7-Tage-Inzidenz. Das Land setzt damit ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg um.

Mannheim: Inzidenz sinkt – neue Regeln für Einreisende aus Frankreich

Update vom 27. März, 17:45 Uhr: Dem Gesundheitsamt ist bis Samstagnachmittag 45 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 12.236. Bislang gelten in Mannheim 10.753 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.225 akute Infektionsfälle. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt von 162,9 auf 151,3. Im Wochenvergleich bleibt der Wert jedoch konstant – Samstag vor einer Woche hat er sich auf 147,8 belaufen.

Der Bund hat Frankreich am Freitag als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Ab Sonntag, 28. März, 0 Uhr, gelten damit verschärfte Einreiseregelungen für alle Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in Frankreich aufgehalten haben. Ab Sonntag gilt aufgrund bundesrechtlicher Regelungen grundsätzlich eine zwingende Test- und Nachweispflicht bereits bei Einreise. Zudem muss man sich vor der Einreise digital anmelden. Alle Informationen und Ausnahmeregelungen in der Übersicht.

Mannheim: So reagiert die Stadt auf Corona-Explosion bei Kindern und Schülern

Update vom 26. März, 18:55 Uhr: Im Zeitraum vom Samstag (20. März) bis zum heutigen Freitagnachmittag sind 145 neue Fälle von Virus-Mutanten gemeldet worden. Insgesamt ist in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle die Virusvariante B.1.1.7. nachgewiesen, die vorwiegend in Großbritannien aufgetreten ist. Bei dieser Mutante gibt es bekanntlich Hinweise darauf, dass die Variante infektiöser ist. Die Varianten des Coronavirus breiten sich auch anderenorts in Baden-Württemberg immer schneller aus.

Vor allem bei Kindern nehmen die Corona-Infektionen stark zu. Dies sei vor allem auf die Öffnung von Kitas und Schulen zurückzuführen, sagt der Leiter des Referats Gesundheitsschutz und Epidemiologie beim Landesgesundheitsamt (LGA), Stefan Brockmann, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. 

Corona in Mannheim: 300.000 Selbsttests für Schüler*innen in der Quadratestadt

Das Land hat daher angekündigt, dass nach den Osterferien für alle Schüler regelmäßige Schnelltests zwei Mal pro Woche angeboten werden sollen. Aber ein klares Konzept zur Umsetzung des Plans liegt derzeit noch nicht vor.

Nach Angaben der Stadt Mannheim hat sich die Stadtverwaltung bereits vor der Ankündigung des Landes auf den Weg gemacht, für Personal an Schulen und Kitas entsprechende Testmöglichkeiten bereitzustellen und wird solche nun auch ab Mitte April für alle Kinder und Jugendlichen an Mannheimer Schulen und Kitas schaffen. Dazu hat die Stadt für die Schulen 300.000 Tests mit kurzen Teststäbchen für einen Nasaltest geordert, die nach den Osterferien den Schulen zur Verfügung gestellt werden sollen.

Corona in Mannheim: Kita-Kinder können wischen Spuck- und Nasaltest wählen

Aber auch für alle Kita-Kinder sollen nach Ostern regelmäßige Testmöglichkeiten zwei Mal pro Woche bereitstehen. Den Eltern stehen zwei unterschiedliche Tests zur Auswahl: ein Spucktest und ein Nasaltest. Sie können frei entscheiden, welchen Test sie zu Hause bei ihrem Kind nutzen möchten.

Welcher Test gewählt wird, hängt dabei auch von der Reaktion des Kindes ab. Die Antigen-Schnelltests werden den Eltern kostenfrei für zwei Tests pro Woche zur Verfügung gestellt. Dazu hat die Stadt je Testform 50.000 Stück geordert. Das Angebot der Stadt richtet sich sowohl an Eltern städtischer Tageseinrichtungen als auch an Eltern in Kitas freier Träger. Bereits seit 22. März hat die Stadt dazu ein Pilotprojekt mit zwölf städtischen Kitas gestartet, um die Handhabung dieser Testmöglichkeiten mit Kindern auszuloten.

Corona in Mannheim: Inzidenz auf Jahresrekord-Kurs – OB Kurz meldet sich zu Wort

Update vom 25. März, 20:05 Uhr: Genau 99 weitere Corona-Fälle binnen 24 Stunden, macht insgesamt 1.160 akute Infektionen im Mannheimer Stadtgebiet. Zugleich lassen die konstant hohen Infektionszuwächse den Inzidenz-Wert weiter ansteigen. Und die Entwicklung bleibt besorgniserregend: Der Jahreshöchstwert geht auf den 1. Januar zurück. Damals liegt die 7-Tages Inzidenz bei 173,8 – Tendenz fallend. Am 19. Februar erreicht die Inzidenz mit 42,8 ihren vorläufigen Tiefstwert; die nächtliche Ausgangssperre wird wieder aufgehoben und nahezu augenblicklich steigt die Kurve wieder dramatisch nach oben. Derzeit liegt der Wert bei 167,1 – Tendenz stark steigend.

Das Gesundheitsamt appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen, um die Corona-Infektionen nachverfolgbar zu machen und so der Pandemie wieder Herr zu werden.

Corona in Mannheim: Oster-Desaster – OB Kurz kritisiert „Regierung“ scharf 

Update vom 25. März, 14:15 Uhr: Ob Epidemiologen, Virologen oder Intensivmediziner an vorderster Corona-Front in den Krankenhäusern, sie alle fordern bereits seit geraumer Zeit einen harten Lockdown. Alle Warnungen vor der dritten Wellen scheinen vergebens gewesen zu sein. Die Erfolge der winterlichen Beschränkungen sind vor Ostern wieder dahin und so haben sich Bund und Länder beim letzten Corona-Gipfel zunächst auf einen harten Oster-Lockdown geeinigt. Nach vernichtender Kritik von allen Seiten an den Beschlüssen folgt der Rückzieher von Bundeskanzlerin Merkel.

Gegenüber dem Mannheimer Morgen kritisiert nun Mannheims Oberbürgermeister „die Regierung“ scharf und unterstellt den Verantwortlichen auf Bundesebene Handlungsunfähigkeit. Demnach sei man „logistisch und rechtlich nicht in der Lage einen umfassenderen Lockdown wenigstens für fünf Tage umzusetzen“, so der OB.

Corona in Mannheim: OB Kurz kritisiert Hin und Her nach dem Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern (Achivbild).

Zugleich fordert Kurz ein „Nachverfolgen, Testen und Öffnen“-Konzept, welches in örtlichen Modellen erprobt werden soll. Ob ein derartiges Konzept gegenwärtig zum Erfolg führen könnte, ist jedoch mehr als fraglich. Tags zuvor hat das Gesundheitsamt mitgeteilt, dass sich die Nachverfolgung der Kontakte in der Hälfte der Fälle als schwierig, bis gar unmöglich erweist.

Corona in Mannheim: Gesundheitsamt überlastet – letzte Hoffnung Ausgangssperre?

Erstmeldung vom 24. März, 20:50 Uhr: Am 18. Februar liegt die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim noch bei 48 je 100.000 Einwohner. Nicht einmal einen Monat später, am 11. März, sinkt der Wert tagelang nicht mehr unter 100. Am 23. März klettert er auf 155,8 – und hat sich somit innerhalb von nur wenigen Wochen mehr als verdreifacht. Laut Gesundheitsamt Mannheim ist dieser Anstieg der Neuinfektionen auf den hohen Anteil der Virusmutanten zurückzuführen. Dabei handelt es sich um die besonders ansteckende und gefährliche sogenannte britische Corona-Variante B.1.1.7, deren Anteil aktuell zwei Drittel der Neuinfektionen in Mannheim ausmacht.

Mannheim: Gesundheitsamt kann nur noch die Hälfte der Kontakte nachverfolgen

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, gestaltet sich die Nachverfolgung der Kontakte in der Hälfte der Fälle als schwierig, bis gar unmöglich. Dazu trage insbesondere die hochinfektiösen Virusvarianten bei. Eine verlässliche Kontaktpersonennachverfolgung sei erst bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 50 möglich.

Auch die Belastung des regionalen Gesundheitssystems hat in den letzten Wochen enorm zugenommen. Aktuell werden in der Quadratestadt 15 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch betreut, 37 liegen auf einer Isolierstation.

Corona in Mannheim: 39 bekannte Cluster – hier stecken sich die Menschen an

Das Infektionsgeschehen ist mittlerweile sehr diffus. Die Zahl der bekannten Infektionscluster ist mittlerweile auf 39 angestiegen. Ein Cluster ist eine ungewöhnlich große Anhäufung von Infektionsfällen an einem bestimmten Ort oder zu einer bestimmten Zeit. In den Herbst-und Wintermonaten sind diese vor allem in Altenheimen aufgetreten. Durch die Impfung der über 80-Jährigen gegen das Coronavirus sind diese lokalen Ausbrüche fast gänzlich verschwunden.

Aktuell gibt es unter anderem Clusterbildung in Kindertagesstätten und in Betrieben, die massiv in andere Bereiche ausstrahlen. Dadurch ist es dem Gesundheitsamt nicht mehr möglich, diese Cluster einzudämmen. Die Ausbreitung dieser Cluster wird ebenfalls durch die Virusmutanten vorangetrieben. Die meisten mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Mannheim können jedoch keinem oder nur kleineren Clustern zugeordnet werden. Doch wo stecken sich die Mannheimer dann an?

Corona in Mannheim: Was soll die Ausgangsperre bringen?

Obwohl die Stadtverwaltung in Mannheim in den letzten Wochen die Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkung verschärft, ein Alkoholverbot in einigen Bereichen der Innenstadt verhängt und am 16. März auch die Kindertagesstätten geschlossen hat, steigt die 7-Tages-Inzidenz trotzdem weiter an. Daher geht das Gesundheitsamt davon aus, dass sich die Menschen vorwiegend im privaten Raum mit dem Coronavirus anstecken.

Da die nächtlichen Ausgangssperre auf die Begrenzung privater Kontakte abzielt, ist sie bei diesem diffusen Infektionsgeschehen besonders wirksam. Sie minimiert nicht nur die Begegnungen, sondern verhindert auch „größere private Ansammlungen und Feiern in den späten Abendstunden“, so das Gesundheitsamt. Bereits in der Vergangenheit hat sich diese Maßnahme als wirksames Mittel zur Eindämmung eines exponentiell wachsenden, unklaren Infektionsgeschehens bewährt.

Ausgangssperre in Mannheim: Bis wann gilt sie? Welche Ausnahmen gibt es?

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ist die nächtliche Ausgangssperre befristet. Sie endet am 11. April um 24 Uhr. Falls die 7-Tages-Inzidenz fünf Tage lang in Folge unter 100 liegt, wird das Gesundheitsamt dies unverzüglich mitteilen und die nächtliche Ausgangssperre zum nächsten Tag hin aufheben. Bis dahin gilt sie jeden Tag von 21 bis 5 Uhr.

Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist ab dem Inkrafttreten am Freitag, 26. März um 0 Uhr nur noch in folgenden Ausnahmefällen erlaubt:

  • Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
  • Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft
  • Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen
  • Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich
  • Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
  • Unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren sowie Maßnahmen der Tierseuchenprävention und zur Vermeidung von Wildschäden
  • Maßnahmen der Wahlwerbung für die in § 1b Absatz 2 genannten Wahlen und Abstimmungen, insbesondere die Verteilung von Flyern und Plakatierung
  • Sonstige vergleichbar gewichtige Gründe

Dem Gesundheitsamt sind bis Mittwochnachmittag 90 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 12.019. Bislang gelten in Mannheim 10.649 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.112 akute Infektionsfälle. (kp)

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Celine Burghardt

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