Baukulturpreis: Diese fünf Sehstationen standen zur Auswahl

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Der Grünzug Centro Verde in der Johann-Weiß Straße
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Das Förderband in D4,4
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C-HUB-Kreativwirtschaftszentrum in der Hafenstraße 
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Der alte Messplatz in der Neckarstadt 
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Die katholische Spitalkirche in E6.

Mannheim – Insgesamt fünf Objekte standen dieses Jahr zur Wahl und nach der Online-Abstimmung hat sich der Sieger mit einem knappen Vorsprung hervorgetan. Hättest Du den Gewinner auch gewählt? 

Zum vierten Mal wurde nun der Baukulturpreis der Stadt Mannheim verliehen. In den Räumen des Förderbands in D 4, 4 überreichten Baubürgermeister Lothar Quast und Prof. Kerstin Schultz, stellvertretende Vorsitzende des Gestaltungsbeirats, im feierlichen Rahmen den begehrten Preis. 

Der Preis für außergewöhnliche Architektur geht dieses Jahr an den Verein Förderband in der Innenstadt. Somit reiht sich das Gebäude des Förderbandes, ein ehemaliges Schwesternwohnheim mit Spitalnutzung aus dem 19. Jahrhundert, ein, in die Runde der sieben ausgezeichneten Preisträger der letzten vier Jahre.

„Das Gebäude des Förderbands ist ein weiteres Beispiel, bei dem man zu Recht von einer beeindruckenden Baukultur sprechen kann“, sagt Bürgermeister Lothar Quast mit Blick auf das Gebäude.

Hättest Du es den Förderband auch gewählt? Diese Sehstationen standen außerdem zur Auswahl: 

Die 39 Sehstationen, die seit der ersten Sehstationsreihe mit einem roten Würfel gekennzeichnet wurden, seien ein Querschnitt der besonderen Mannheimer Baukultur. „Unsere baukulturelle Vielfalt ist beeindruckend und durch die Baukulturreihe konnten wir die zum Teil verborgenen Schätze würdig in den Fokus setzen“, so Quast weiter.

Die Stadt Mannheim hat seit dem Jahr 2013 dazu eingeladen, gute Architektur in Mannheim zu entdecken. So auch im vergangenen Jahr. Im Zeitraum von Juni bis August wurden fünf rote Betonwürfel im Mannheimer Stadtgebiet aufgestellt, um auf besonders gelungene Architektur aufmerksam zu machen. 

Am Ende der Aktion konnten Interessierte über ihr „Lieblingsobjekt“ abstimmen. Die unabhängige Jury urteile zum Sieger: „Die große Qualität der Umnutzung besteht darin, dass die Qualitäten des Bestandes sehr behutsam weiterentwickelt werden und bauliche Eingriffe auf ein Mindestmaß reduziert worden sind. Die poetische Qualität der Innenräume und besonders der Hofräume des historischen Bestands konnte so beibehalten werden“

Im Rahmen des Baukulturpreises der Stadt Mannheim wurde besonders auf solch außergewöhnliche Baukunst aufmerksam gemacht. „Wir sind sehr stolz auf den Preis und freuen uns, dass unser Gebäude von den Jugendlichen, Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und Gästen so geschätzt wird. Dass die Jugendlichen diese schönen Lernräume und die angenehme Atmosphäre in der Zusammenarbeit mit uns sehr schätzen, sehen wir auch daran, dass es bei uns fast keine Kritzeleien oder mutwillige Zerstörungen gibt“, so Barbara Stanger, Leiterin des Förderbands.

Stadt Mannheim/kp 

Quelle: Mannheim24

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