Jahresbilanz 2017

VRN zieht gute Bilanz - Fahrgeldeinnahmen stabil

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Der VRN verzeichnet nur einen leichten Rückgang der Fahrgastzahlen. 

Rhein-Neckar-Kreis - In der Jahresstatistik des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) bleiben die Fahrgastzahlen weitestgehend stabil mit nur einer leichten Abnahme von 0,1 Prozent.

Die Zahl der Personen, die im letzten Jahr mit Bus und Bahn im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) unterwegs waren, beträgt rund 309,1 Millionen Menschen. 

Das sind 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Verkehrsunternehmen im VRN können bei den Fahrgeldeinnahmen für das Jahr 2017 bei einer Tariferhöhung von 2,1 Prozent einen Zuwachs von rund 2,7 Prozent erzielen: Die Einnahmen betragen 2017 insgesamt rund 311,6 Millionen Euro.

Der Stammkundenanteil mit Zeitkarten sinkt leicht auf 90,7 Prozent. Dafür verantwortlich sind in erster Linie die Rückgänge bei den Jahreskarten „Jedermann“ und der verbundweit gültigen Jahreskarte „MAXX-Ticket“ für Schüler und Auszubildende.

Geschäftsführer der VRN GmbH hat trotzdem nichts zu bemängeln: „Mit dem Verbundergebnis können wir zufrieden sein. Es unterstreicht, dass die Menschen im VRN auf verbundweit gültige Jahreskarten zurückgreifen, um mit Bus und Bahn umweltfreundlich und nachhaltig unterwegs zu sein.“

Die Jahresstatistik 2017 des VRN in Zahlen 

  • rund 309,1 Millionen Fahrgäste
  • etwa 311,6 Millionen Euro Einnahmen
  • Anzahl der Fahrgäste insgesamt gesunken (-0,1 Prozent)
  • weniger Karteninhaber (-1,08 Prozent)
  • mehr Nutzer des Studententickets (+0,08 Prozent)
  • weniger Nutzer der Monats- und Jahreskarten Ausbildung (-1,24 Prozent)
  • weniger Nutzer des „MAXX-Tickets“ (-1,92 Prozent)
  • weniger Nutzer des „SuperMAXX-Tickets“ gesunken (-2,92 Prozent)
  • deutlich weniger Nutzer des Anschluss-Semester-Tickets (-10,1 Prozent)
  • „Rhein-Neckar-Ticket“ (+1,7 Prozent) und „VRN-Job-Ticket“ (+2,7 Prozent) legen zu
  • „Jedermann“-Wochenkarte stürzt ab (-8,79 Prozent)
  • mehr Einzelfahrscheine: Erwachsene (+0,03 Prozent), Kinder (+4,48 Prozent)
  • viel mehr Tageskarten (+8,12 Prozent)
  • deutliche mehr Nutzung von elektronischen Vertriebswegen: 7,5 Millionen Euro Umsatz mit Online- und Handy-Tickets (größter Anteil Semester-Tickets)

Pläne des VRN

Im Zuge der Digitalisierung wird der VRN das Mobilitätsangebot für seine Kunden weiter vernetzen und vor allem Online ausbauen. Die VRN-App bietet jetzt nicht nur die Möglichkeit, auf alle Infos zu Bus und Bahn zuzugreifen, sondern auch die Angebote von „CarSharing“ und „VRNnextbike“ zu nutzen. 

Möglich macht das die elektronische Mobilitätsauskunft. Die neue interaktive Karte des VRN ergänzt die Planung eines Ausfluges mit weiteren interessanten Hintergrundinformationen, spannenden Tipps und weiterführenden Links.

pm/hew

Quelle: Mannheim24

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