Wenn es heiß wird...

Die sieben nervigsten Fahrgast-Typen!

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Hitze und unsere Mitfahrer erschweren uns das Bahnfahren. (Symbolbild)

Rhein-Neckar-Region - Wenn die Temperaturen steigen, wird die Bahnfahrt für Pendler zur Geduldsprobe. Diese Fahrgast-Typen machen das Ganze auch nicht angenehmer:  

Der Schwitzende: Wir schwitzen alle, wenn der Sommer mit geballter Wucht kommt. Das ist auch gar nicht das Problem. Es wird erst eins, wenn wir aneinander kleben bleiben, weil die natürliche Schutzdistanz zwischen zwei Körpern nicht gewahrt wird. Oder wenn der Betreffende die Dusche ausgelassen hat. Im Sommer ist es leider unmöglich, die Nase tief im Schal zu vergraben...

„Der Student“: Macbook auf dem Schoß, Kaffee und iPhone in der Hand. Ein Bild, wie aus der Apple-Werbung entsprungen. Manchmal fragt man sich, ob es wirklich möglich ist, in 15 Minuten Bahnfahrt produktiv an einem Essay oder einer Hausarbeit zu arbeiten, oder ob das einfach der Lifestyle ist.

„Der Raucher“: Rauchen wird dann uncool, wenn die Zigarette noch heiß runtergezogen wird, bevor die Bahn einfährt. Wenn Rush-Hour ist, und der Raucher ungeniert seinen nach Kaugummi schreiende Atem verströmt. Oder wenn sich „der Raucher“ und „der Schwitzende“ fusionieren.

„Der Telefonierer“: Irgendwie müssen wir uns ja die Zeit in der Bahn vertrödeln. Das geht natürlich mit einem Klatsch am Telefon am Besten. Unangenehm wird es erst mit zunehmender Lautstärke... Keiner in der Bahn ist scharf darauf, die unglaubliche Wichtigkeit seines Sitznachbarn demonstriert zu bekommen.

On The Phone

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„Der Unhöfliche“: Dieser Fahrgast-Typ hat mit Abstand die wenigsten Sympathien verdient. Ein junger, gesunder Fahrgast, der Kranken, Älteren oder Hochschwangeren seinen Sitzplatz nicht anbietet, ist einfach ein Kotzbrocken. Die Meisten haben da eine ausgefeilte Technik: Sie starren vermeintlich hochkonzentriert aus dem Fenster und geben vor, ihre Umgebung nicht wahrzunehmen. Die Schlimmsten dieser Sorte sind diejenigen, die scheinbar auch noch eine Fahrkarte für ihren Rucksack gekauft haben, der dann neben ihnen „sitzen“ darf. 

Der Radfahrer: Es ist löblich, sich körperlich zu betätigen und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Aber warum muss der Radfahrer immer als Erster in die Bahn hinein und wieder als Erster hinaus, und dabei alle Anderen blockieren? Jeder, der in Eile ist und versucht so schnell wie möglich aus der Bahn rauszukommen, wird einfach mit einem Lenker, einem Pedal oder einem Reifen beiseite gedrängt. Liebe Radfahrer: Ihr habt doch nach der Fahrt einen Geschwindigkeitsvorteil den anderen Fahrgästen gegenüber, also lasst sie doch bitte in Ruhe aussteigen. 

Der Angepisste: Verspätungen im öffentlichen Verkehr sind ja leider nichts Neues. Wir verpassen unsere Anschlüsse und kommen zu spät zur Arbeit oder nach Hause. Wir haben alle darunter zu leiden. Aber das ist kein Grund, die eigene schlechte Laune an seinen Mitfahrern auszulassen. Viel angenehmer ist es, sich in einer blöden Situation ein Lächeln unter Leidensgenossen zuzuwerfen.

hew

Quelle: Mannheim24

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