Kosten betragen etwa 9,6 Millionen Euro

VRN stellt Maßnahmen für saubere Luft vor: Was sich ändern soll

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Die VRN stellt Maßnahmen vor, mit denen sie für saubere Luft sorgen wollen. (Archivfoto)

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen: Die VRN hat sich zum Ziel gesetzt mit dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ die Umwelt zu verbessern. Mit diesen Maßnahmen wollen sie es angehen:

Das Bundesministerium hat im Jahr 2017 das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ gestartet, um Umwelt und Klima zu schützen. Mittlerweile umfasst das Programm mehr als 1,5 Milliarden Euro deutschlandweit. Auch der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) macht dabei mit und stellt am Dienstag (30. April) ihre geplanten Maßnahmen vor. 

Von den insgesamt 17 Anträgen, die beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht worden sind, seien 14 angenommen worden. Ein Antrag werde derzeit geprüft, einer sei bereits abgelehnt und einer zurückgezogen worden. 

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Das Gesamtvolumen beträgt derzeit rund 9,6 Millionen Euro! Weil das BMVI 50 Prozent der Kosten übernimmt, sind das also noch 3,4 Millionen Euro, welche die VRN selbst zahlen muss. Insgesamt sei eine Summer von 4,8 Millionen Euro für Projekte möglich. Das alles gehört zum „Masterplan GreenCity“.

Digitalisierung ist wichtig für den ÖPNV

Unser Ziel ist es, die Luft- und Lebensqualität in den Städten der Metropolregion Rhein-Neckar dauerhaft zu verbessern und eine nachhaltige und emissionsfreie Mobilität in der Zukunft zu sichern. Ein weiterer Nutzen des Programms ist, dass Dieselfahrverbote in der Region durch die Reduzierung von Luftschadstoffen wie beispielsweise Stickoxide vermieden werden können“, erklärt Christian Specht, Erster Bürgermeister von Mannheim.

Der VRN-Geschäftsführer Volkhard Malik betont, wie wichtig der digitale Wandel sei, um Veränderungsprozesse anzustoßen. Nur so könne man die Ziele der zukunftsfähigen Digitalisierung im ÖPNV erreichen. Dazu müsse auch der Radverkehr gefördert und die logistische Infrastruktur weiter entwickelt werden.

Diese Maßnahmen sind geplant

  • Bike&Ride-Plätze sollen erweitert werden. Dazu sollen neue Plätze mit hochwertigen und sicheren Fahrradabstellanlagen gebaut werden. Dabei geht es um etwa 30 Anlagen an 20 Standorten mit je 15 Stellplätzen und 10 Fahrradboxen. Digital soll die Echtzeitauslastung eingesehen werden können.
  • Park&Ride-Plätze sollen mit Auslastungssensorik ausgestattet werden. Über eine spezielle Sensortechnik kannst Du dann sehen, ob noch Plätze frei sind.
  • Digitalisierung der Fahrradmobilität soll digitale Informationen von Anfahrtsrouten zu Verknüpfungspunkten anzeigen. Dazu gehören Standorte und Verfügbarkeit von Abstell-und Parkanlagen und Ladestationen für E-Bikes.
  • Ausbau von Mobilitätsplattformen wie der VRN App. Dort sollen in Zukunft auch Car- und Bikesharing oder Carpoolingangebote in der Erstellung des Reiseplans berücksichtigt werden. Zudem soll man Tickets auch darüber buchen und bezahlen können!
  • Aufbau eines Open Service Portals für innovative Auskunftsmöglichkeiten. Über bundesweit standardisierte Schnittstellen soll der Zugang zu Fahrplänen und Echtzeitdaten ermöglicht werden.
  • Konzeption und Aufbau einer verbundweiten Mobilitätslandschaft. Damit sollen große Datenmengen schneller bearbeitet werden. Die VRN könne dann ihre Kunden und deren Bedürfnisse besser kennen lernen und individuelle Angebote attraktiver machen.
  • Qualitätssicherung Fahrgastinformation soll sicherstellen, dass Störmeldungen schneller an die Reisenden weiter gegeben werden können. Dafür will die VRN auch Informationen der Deutschen Bahn und der RNV nutzen.

pm/dh

Quelle: Mannheim24

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