Trotz zahlreicher Kampagnen 

Zahl der Fahrradunfälle in Mannheim und Heidelberg stark gestiegen! 

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Das häufigste Problem: Geisterfahrer und das Fahren über Rot. (Symbolbild) 

Mannheim/Heidelberg - Trotz zahlreicher Kampagnen ist die Zahl der Fahrradunfälle, sowie auch die Zahl der Verletzten im Jahr 2018 angestiegen. Welche Verstöße bei Kontrollen am häufigsten geahndet wurden: 

Nachdem trotz zahlreicher Kampagnen und Überwachungsmaßnahmen im Jahr 2018 die Zahl der Radfahrerunfälle und der dabei verletzten Personen weiter angestiegen sind, hat die Polizei im März - wie angekündigt - die Kontrollen intensiviert. Ein Blick in die aktuelle Unfallstatistik zeigt, dass sowohl in Heidelberg, als auch in Mannheim ein deutlicher Anstieg der Unfallzahlen zu verzeichnen ist.

In Heidelberg steigt die Zahl der Radunfälle von 326 im Jahr 2017 auf 376 in 2018 (+15,3 Prozent). Dabei sind 313 (2017:274) Radfahrer verunglückt (+14,2 Prozent).

In Mannheim steigt die Anzahl der Unfälle sogar um 19,1 Prozent. Hierbei verunglückten 347 (2017:284) Radfahrende (+22,2 prozent).

Das Polizeipräsidium Mannheim will nun durch gezielte Fahrradkontrollen im Monat März die Verkehrsteilnehmer zu sicherem und vor allem verkehrsgerechtem Verhalten anhalten sowie für Gefahren des öffentlichen Straßenverkehrs gerade für Radfahrer sensibilisieren.

Eine erste Zwischenbilanz kann bereits jetzt gezogen werden. Sowohl in Heidelberg, als auch in Mannheim wurden in den ersten Wochen des Kontrollmonats zahlreiche Verstöße festgestellt und geahndet.

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Kontrollen in Heidelberg: Hauptprobleme sind Geisterfahrer und das Fahren ohne Licht 

In Heidelberg wurden bis zum 17. März 201 Radfahrer beanstandet. Das Geisterfahren muss am häufigsten geahndet werden: 94 Radfahrer, und somit fast die Hälfte der kontrollierten Fahrer, mussten beanstandet werden, weil sie Radwege in die falsche Richtung befuhren. 22 Fahrer benutzen ihr Fahrrad ohne vorgeschriebenes Licht und 73 Radfahrer missachten beim Überqueren von Straßen oder Kreuzungen das Rotlicht. Sonstige Verstöße, wie beispielsweise das verbotswidrige Befahren von Gehwegen, wird in 12 Fällen festgestellt.

Kontrollen in Mannheim: Hauptproblem ist das Fahren über rote Ampeln 

In Mannheim werden im selben Zeitraum 113 Verstöße festgestellt. Anders als in Heidelberg wird die Liste der Ordnungswidrigkeiten hier durch die Rotlichtverstöße angeführt. 44 Radfahrer missachten die Lichtzeichen einer Ampel. In Mannheim werden 27 Geisterfahrer angezeigt, bei 19 Radfahrern fehlt das vorgeschrieben Licht am Fahrrad. 23 Radfahrer gelangen aufgrund sonstiger Verstöße zur Anzeige.

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Polizei empfiehlt: 5 Minuten mehr Zeit nehmen! 

Durch PD Schäfer, Leiter der Verkehrsdirektion Mannheim, wurde die „aktionplus5.de“ ins Leben gerufen. Wer sich bewusst fünf Minuten mehr Zeit für seinen Weg von und zur Arbeit nimmt, dabei die Regeln beachtet, kommt entspannter und vor allem unfallfrei ans Ziel, so die Philosophie der Kampagne.

Unfallvermeidung geht nur gemeinsam und regeltreu, das versuchen die Verkehrspolizisten bei ihren Überwachungsmaßnahmen, die noch bis Ende März fortgesetzt werden, bewusst zu machen.

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pol/kp

Quelle: Mannheim24

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