Umfrage des Handelsverbands Nordbaden

Kurz vor Weihnachten: Viele Händler klagen über schlechten Umsatz

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Das Weihnachtsgeschäft hat am dritten Advent etwas zugelegt – doch nicht alle sind zufrieden. (Symbolfoto)

Mannheim/Heidelberg - Auch am Dritten Advent strömen wieder viele Kunden in die Geschäfte, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Doch nicht für alle Geschäfte läuft es gleich gut:

Alle Jahre wieder strömen tausende Menschen in Geschäfte, um alle Geschenke für Weihnachten zu kaufen. Seitdem das Internet eine immer größere Konkurrenz für viele Läden ist, bleibt der große Erfolg an den Kassen aber aus. 

Trotzdem zeigt sich der Einzelhandel in Nordbaden zuversichtlich – denn am Dritten Advent haben die Menschen aus der Region noch einmal richtig zugeschlagen. „Die Frequenzen und die Umsätze haben am dritten Adventssamstag bereits deutlich zugelegt und waren erfreulicherweise auch deutlich höher als am vergangenen Samstag", sagt Swen Rubel, Geschäftsführer des Handelsverbandes Nordbaden.

Hälfte aller Händler sind unzufrieden

Viele Händler sind trotzdem enttäuscht und unzufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft – und zwar 50 Prozent! Gerade kleine Geschäfte, die über keinen Online-Auftritt verfügen, können die Umsätze des Vorjahres nicht mehr erreichen. 

Die andere Hälfte der Händler, die sowohl im Laden als auch im Internet Waren anbieten, zeigen sich optimistisch mit den Einnahmen. Gerade in größeren Städten wie Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe zieht es am Wochenende zahlreiche Menschen in die Fußgängerzonen. Die ländlichen Regionen haben hier mit Problemen zu kämpfen. 

Kaltes Wetter ist gut für den Handel

Das haben wir durchaus erwartet. Unsere Kundenbefragung im Vorfeld des Weihnachtsgeschäftes hatte belegt, das Nordbaden doch etwas später dran ist beim Geschenkekauf als der Durchschnitt der Deutschen. Deshalb war davon auszugehen, dass vor dem dritten Advent mehr Kunden den Weg in die großen Städte suchen“, erklärt Swen Rubel.

Das mittlerweile kältere Wetter habe die nachfrage nach warmer Kleidung und Schuhen etwas angekurbelt. Aber auch Einrichtungsgegenstände, Schmuck, Parfüm und Geschenkgutscheine seien viel gekauft worden. „Gerade von den vielen verkauften Gutscheinen erhoffen wir uns noch mal einen Umsatzschub zwischen den Jahren. In den Tagen vor dem 4. Advent rechnen wir mit der umsatzstärksten Woche des Weihnachtsgeschäfts“, sagt Rubel.

pm/dh

Quelle: Mannheim24

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