Streit im Jungbusch

Mann (26) lebensgefährlich verletzt: 13 Verdächtige identifiziert!  

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Der blutverschmierte Hauseingang. 

Mannheim-Innenstadt – Am 17. September wird ein 26-Jähriger bei einem Streit im Jungbusch mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Wie es ihm geht und der aktuelle Stand der Ermittlungen: 

Am 17. September kommt es zwischen einer mehrköpfigen Männergruppe und drei bis fünf jungen Männern im Jungbusch zum Eklat. Dabei wird ein 26-Jähriger lebensgefährlich mit einem Messer verletzt! 

Mittlerweile konnte die Tat von der eingerichteten Ermittlungsgruppe im Rahmen intensiver Ermittlungsmaßnahmen, durch Auswertung von Aussagen von Beteiligten und Zeugen sowie durch Videoaufzeichnungen, die im Umfeld der Auseinandersetzung gefertigt worden waren, weiter aufgeklärt werden. 

Insgesamt konnten 13 Tatverdächtige identifiziert werden. Sieben von ihnen wurden mittlerweile verhaftet.

Was ist passiert? 

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand, soll ein 18-Jähriger den 26-Jährigen mit Messerstichen in den Oberkörper schwer verletzt haben. Als wäre das nicht schon schlimm genug, soll ihn ein 21-Jähriger mit einer Gerüststange noch mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben.   

Der Mann erleidet einen Schädelbruch und schwebte zunächst in Lebensgefahr. Mittlerweile hat sich sein Gesundheitszustand stabilisiert und er konnte bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. 

Bei der Auseinandersetzung wird ein weiterer 24-jähriger Mann durch einen Messerstich in den Oberkörper schwer verletzt. Nach einer Operation konnte er das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen. Der dritte Verletzte, ein 30-Jähriger, erleidet eine Platzwunde am Kopf, die ambulant in einer Klinik behandelt wurde.

Gegen drei Männer wurde am Montag, 18. September wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung Haftbefehl erlassen. Zwei weitere Verdächtige wurden am 21. September festgenommen und nach Vorführung beim Haft- und Ermittlungsrichter in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die 15-köpfige Ermittlungsgruppe beim Kriminalkommissariat Mannheim wurde zum 09. Oktober aufgelöst, die weitere Sachbearbeitung übernimmt die Regelorganisation des Kriminalkommissariats Mannheim.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim zum genauen Tatablauf und zur Motivlage dauern an.

pol/kp

Quelle: Mannheim24

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