Monnem Bike

„Richard radelt“ auch durch Mannheim

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Mannheim-Innenstadt - Der 65-jährige Richard Neugebauer hat seinen Beruf zum Hobby gemacht. Seit 40 Jahren ist er bereits Briefzusteller der Deutschen Post. Jetzt kommt der Ingolstädter zu uns:

Neugebauer verschlägt es im Rahmen eines gemeinnützigen Programmes der Post am Mittwoch nach Mannheim. Ganz schön sportlich: Anlässlich des 200. Geburtstages des Fahrrades radelt Neugebauer mehr als 800 stolze Kilometer. Am Montag startete er in München und soll dann nach Zwischenstopps in Nürnberg, Mannheim, Frankfurt und Bonn am Freitag in Düsseldorf ankommen.

Er fährt mit einem vollkommen originalen Zustellfahrrad der Deutschen Post. Es wiegt 34 Kilogramm und hat keinerlei elektrische Tretunterstützung. Auch kein Zuckerschlecken: Der Profiradler Neugebauer muss sich mit nur fünf Gängen begnügen.

Die Deutsche Post spendet für jeden Kilometer, den er zurücklegt, zehn Euro. Sein gesammeltes Geld überreicht Neugebauer während seiner Stopps gemeinnützigen Organisationen für Kinder und Jugendliche. In Mannheim darf sich das „Kinderhospiz Sterntaler e.V.“ glücklich schätzen: Neugebauer überreicht ihnen einen Scheck über 1.000 Euro.

Das ganze Projekt nennt sich „Tour de Post“. Als Neugebauer nach Mannheim kommt, empfangen den drahtigen Radler der erste Bürgermeister Christian Specht, Initiatoren von „Monnem Bike“, Lorenz Erbar, der Leiter der Niederlassung der Deutschen Post in Mannheim und natürlich Beate Däuwel vom Kinderhospiz.

Fotos von Monnems Klappradrennen

Specht überreicht Neugebauer ein „Monnem Bike - Wo alles begann“-Shirt, das natürlich auf Karl von Drais‘ Jungfernfahrt mit dem Rad durch Mannheim anspielt, und eine Fahrradklingel in Form eines Quadrats. Daraufhin überreicht Neugebauer den Scheck an das Hospiz.

Däuwel freut sich ungemein: Wir sind auf Hilfe angewiesen und zusammen können wir mehr bewegen!“

Neugebauer „liegt es sehr am Herzen, Kinder zu unterstützen“, da er selbst keine hat. Er möchte aber auch mit der Aktion auf all seine Briefzusteller-Kollegen aufmerksam machen, „die an sechs Tagen in der Woche bei Wind und Wetter den Menschen ihre Post bringen“.

Bürgermeister Specht möchte die Themen Fahrrad und Elektromobilität stärker voranbringen. Allein in der Innenstadt Mannheims gebe es rund 30.000 Paketzustellungen am Tag. Es sei eine „Riesenchance“, Lieferverkehr und Logistik anders organisieren zu können, sodass man die Lebensqualität der Menschen verbessere.

hew

Quelle: Mannheim24

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