News-Ticker

Corona in Mannheim: Inzidenz sinkt weiter – Neue Lockerungen treten heute in Kraft

Mannheim - Die aktuellen Fallzahlen, Inzidenzen, Entwicklungen und News rund um die Corona-Pandemie in der Quadratestadt findest Du hier in unserem News-Ticker:

  • Seit Beginn der Pandemie haben sich in Mannheim bislang 16.233 (+2) Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 7. Juni, 3:11 Uhr, RKI)
  • Seit Beginn der Pandemie sind 302 Menschen (+/-0) an oder mit Covid-19 gestorben. (Stand: 7. Juni, 3:11 Uhr, RKI)
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Mannheim bei 21,6 (-1,6). (Stand: 7. Juni, 3:11 Uhr, RKI)

Update vom 7. Juni, 06:30 Uhr: in Mannheim sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter und liegt aktuell bei 21,6. Ab heute treten daher weitere Lockerungen in Kraft. Unterdessen wird bekannt gegeben, dass das Impfzentrum der Stadt Mannheim im Zeitraum von Sonntag (6. Juni) bis zum 13. Juni Vor-Ort-Impfungen im Stadtteil Waldhof und Luzenberg durchführen wird. Dafür werden mobile Impf-Teams eingesetzt, die sich um die Bürger:innen der beiden Stadtteile kümmern. Impfberechtigt sind alle im Stadtteil Waldhof und Luzenberg mit Hauptwohnung gemeldeten Personen über 18 Jahren.

Geimpft wird mit dem Impfstoff Moderna. Das Mobile Pop-Up-Impfzentrum wird ab 9:00 bis 14:30 Uhr im Kulturhaus im Waldhof Ost, Speckweg 18, angeboten. Drei Mobile Impfteams werden im Einsatz sein. Zudem wird ein Impfbus mit einem mobilen Impfteam an zwei Standorten eingesetzt.  Der Impfbus steht noch heute an der Oberen Riedstraße auf dem Parkplatz an der Stadtbahnstrecke an der Einmündung Hessische Straße. Der Standort des Impfbusses ab Dienstag (8. Juni) wird noch bekannt gegeben.

Corona in Mannheim: Fast 21 Prozent der Bürger:innen vollständig geimpft

Update vom 5. Juni, 10:04 Uhr: Mannheim liegt seit zwei Wochen unter einer Inzidenz von 100. Deshalb greifen ab Sonntag weitere Lockerungen, unter anderem im Sport, Gastronomie und Veranstaltungen.

In der Zeit vom 27. Dezember 2020 bis zum 03. Juni 2021 wurden in Mannheim 192.417 Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Dabei handelt es sich um 126.876 Erstimpfungen und um 65.541 Zweitimpfungen. Von den insgesamt 309.370 Einwohnern in Mannheim haben sich also rund 40 Prozent erstgeimpft und 21 Prozent gelten als vollständig gimpft.

Corona in Mannheim: Inzidenz unter 30 – Neuinfektionen auf Rekordtief

Update vom 4. Juni, 6:51 Uhr: Am frühen Freitagmorgen (4. Juni) meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin für Mannheim lediglich zwei Neuinfektionen – die 7-Tage-Fallzahl beläuft sich auf 84. Somit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 16.216. Auch sehr erfreulich: Die Zahl der seit Pandemie-Beginn an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen stagniert bei 302, somit ist gegenüber dem Vortag kein weiteres Opfer zu beklagen. Die wichtige 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter deutlich um 9,4 auf aktuell 27,0 – dies alles bedeuten seit vielen Monaten Bestwerte für die Quadratestadt.

Corona in Mannheim: Läden, Kontakte, Freizeit, Schulen – Monnem macht sich ab heute locker

Update vom 3. Juni, 6:44 Uhr: Nach einer Entscheidung des Landes Baden-Württemberg wird in den Impfzentren in Baden-Württemberg - und somit auch in der Maimarkthalle - vom kommenden Montag (7. Juni) an nicht mehr priorisiert. Damit kann sich jeder um einen Termin bemühen – auch wenn weiterhin Geduld gefragt ist. Das Rathaus weisen jedoch darauf hin, dass derzeit aufgrund mangelnder Lieferungen von Impfstoff an die Impfzentren nahezu nur wenige Termine für Erst-Impfungen zur Verfügung stehen.

Corona in Mannheim: Läden, Kontakte, Freizeit, Schulen – Monnem macht sich ab morgen locker

Update vom 2. Juni, 11:51 Uhr: Die stabil niedrigen Inzidenzwerte unter 50 in Mannheim machen es möglich: Ab dem morgigen Donnerstag (3. Juni) öffnet das Barockschloss Mannheim seine Tore wieder für alle Gäste – ein Test, Impf- oder Genesenennachweis sind nicht mehr nötig. Es ist lediglich die Erfassung der Kontaktdaten erforderlich: digital über den Link auf der Webseite www.schloss-mannheim.de mit der Luca-App oder vor Ort. Donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr kann die ehemalige Residenz der pfälzischen Kurfürsten im freien Rundgang mit Audioguide erkundet werden – Führungen können noch nicht wieder stattfinden.

Eines der Ausstellungshäuser der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem). (Archivbild)

Doch nicht nur das prächtige Schloss lockt wieder Besucher*innen an. Auch beim Besuch der Reiss-Engelhorn-Museen fällt die Testpflicht weg. Alle Besucher*innen müssen dann kein negatives Testergebnis oder andere Nachweise mehr am Einlass vorzeigen und können die Ausstellungen ohne Voranmeldung besuchen. Neben dem Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln ist weiterhin die Erfassung der Kontaktdaten sowie das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.

Welche weitreichenden Lockerungen und Öffnungen in Mannheim ab Donnerstag (3. Juni) gelten, liest Du ausführlich hier.

Corona in Mannheim: Mit Moderna-Vakzin – Vor-Ort-Impfungen in Waldhof Ost

Update vom 2. Juni, 6:46 Uhr: Während die Inzidenz in Mannheim auf den niedrigsten Stand seit Anfang Oktober 2020 gesunken ist, wird das Impfzentrum der Stadt Mannheim von Donnerstag (3. Juni) bis Sonntag (13. Juni) eigens Vor-Ort-Impfungen im Waldhof Ost durchführen. Die Impfungen mit dem Moderna-Vakzin werden von mobilen, fachlich geschulten Teams durchgeführt. Das Impfangebot dort richtet sich an über 18-jährigen Bewohner*innen eines bestimmten Einzugsgebiets im Waldhof Ost, wie MANNHEIM24 berichtet. Alle weiteren Informationen findest Du ausführlich hier.

Der Covid-Impfstoff von Moderna wird per Vor-Ort-Impfung in Waldhof Ost verabreicht. (Symbolfoto)

Quartiers- bzw. Stadtteilimpfungen wurden bereits auf der Hochstätt und in der Neckarstadt-West durchgeführt. Grund für die Sonderimpfaktionen in Quartieren und Stadtteilen sind die hohen Inzidenzen, bei gleichzeitig niedriger Impfquote.

Corona in Mannheim: Inzidenz kratzt 40 – doch drei weitere Covid-19-Tote

Update vom 1. Juni, 6:46 Uhr: Am frühen Dienstagmorgen (1. Juni) meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin für Mannheim elf Neuinfektionen – die 7-Tage-Fallzahl beläuft sich auf 127. Somit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 16.173. Traurig: Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen steigt gegenüber dem Vortag um drei auf jetzt 302 seit Pandemie-Beginn. Erfreulich ist dagegen, dass die 7-Tage-Inzidenz weiter sinkt und aktuell bei 40,9 steht – ein kleines Minus von 0,9.

Corona in Mannheim: Inzidenz sinkt weiter – Bald wieder ohne Termin zu den Bürgerdiensten

Update vom 31. Mai, 14:56 Uhr: Alle Bürgerservice-Standorte der Stadt Mannheim bieten ab Montag (7. Juni) Öffnungszeiten mit und ohne vorherige Terminvereinbarung an. Terminvereinbarungen sind möglich unter www.mannheim.de/terminreservierung oder über die Behördennummer 115. Aufgrund des zu erwartenden hohen Publikumsaufkommens während der offenen Sprechstunde sowie aufgrund der geltenden Schutz- und Hygienevorgaben ist mit Wartezeiten zu rechnen. Die Führerscheinstelle, das Standesamt und die Ausländerbehörde in K 7 stehen weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung.

Die offenen Sprechstunden der Bürgerdienste der Stadt Mannheim.

Corona in Mannheim: Inzidenz deutlich unter 50! Schon ab Donnerstag neue Lockerungen?

Update vom 30. Mai: Es scheint sich zu bestätigen, dass die null gemeldeten Neuinfektionen am Samstag dem Meldeverzug zwischen Gesundheitsamt und RKI geschuldet ist. Denn wo das Gesundheitsamt Mannheim am Freitag 12 und am Samstag 11 - also zusammen 23 Fälle - gemeldet hat, meldet das Robert-Koch-Institut nun 20 Neuinfektionen (minimale Abweichungen sind üblich und rühren vom unterschiedlichen Meldezeitpunkt). Dass es in Mannheim also von Freitag- bis Samstagmorgen zu keinem Corona-Fall gekommen ist, ist somit mehr als unwahrscheinlich.

Aber: Unterm Strich bedeutet das für die 7-Tage-Inzidenz keine große Abweichung – hier liegt der Wert gemäß Angaben des RKI bei 44,1 und somit am zweiten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Wird dieser an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, könnten am darauffolgenden Tag weitere Lockerungen in Kraft treten, die durch das Gesundheitsamt bekannt gemacht werden müssen.

Rechnerisch bedeutet das konkret: In Mannheim liegt die Inzidenz den zweiten Tag in Folge unter 50, sollte der Wert also auch am Montag, Dienstag und Mittwoch unter dieser Schwelle liegen, sind fünf aufeinanderfolgende Tage erreicht. Sollte dies der Fall sein, würde dies noch am selben Tag vom Gesundheitsamt Mannheim bekannt gemacht werden, sodass bereits am Donnerstag (3. Juni)* weitere Lockerungen möglich wären.

Doch welche Lockerungen würden dann überhaupt kommen? Hier alle neuen Regelungen nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die nach Unterschreitung der Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tage in Kraft treten würden:

  • Treffen: Im privaten und öffentlichen Raum sind Treffen mit bis zu 10 Personen aus bis zu drei Haushalten möglich. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen ebenfalls nicht zur Gesamtpersonenzahl dazu.
  • Einkaufen: Dies ist dann ohne vorherige Terminvereinbarung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder Genesung möglich. Es gilt weiterhin eine Maskenpflicht in und vor den Geschäften und eine begrenzte Kundenzahl, die sich nach der Größe der Verkaufsfläche richtet. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind nicht erlaubt.
  • Freizeit: Außerdem gibt es Lockerungen bei Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten. Besucherinnen und Besucher sollten sich am besten vorab auf den Internetseiten der jeweiligen Einrichtungen zu den dort geltenden Vorgaben erkundigen.

Darüber hinaus gelten in Mannheim weiterhin die Regelungen der sogenannten Öffnungsstufe 1, die bereits am 19. Mai 2021 in Kraft getreten sind:

  • Gastronomiebetriebe dürfen innen und außen zwischen 6 und 21 Uhr öffnen
  • Öffnung von Hotels bzw. Beherbergungsbetrieben (Ferienwohnungen)
  • Öffnung von Betriebskantinen sowie Mensen an Universitäten und Hochschulen
  • Zulässigkeit von Kulturveranstaltungen, insbesondere von Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen im Freien
  • Zulässigkeit von Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien
  • Öffnung von Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen für kleine Gruppen
  • Öffnung von kleineren Freizeiteinrichtungen im Freien (zum Beispiel Minigolfanlagen, Bootsverleih) für kleine Gruppen
  • Öffnung von Sportanlagen für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport im Freien für kleine Gruppen
  • Öffnung von Außenbereichen von Bädern

*Hinweis der Redaktion: In einer ursprünglichen Fassung dieses Artikel hieß es, dass die Lockerungen frühestens ab dem Sonntag (6. Juni) in Kraft treten könnten. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Corona in Mannheim: RKI meldet KEINE Neuinfektion – Inzidenz jetzt unter 50

Update vom 29. Mai: Am frühen Samstagmorgen (29. Mai) meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) schier unglaubliche Zahlen für Mannheim. Demnach ist es in den vergangenen 24 Stunden in der Quadratestadt zu keiner Neuinfektion gekommen, in der Folge sackt auch der Wert der 7-Tage-Inzidenz (47,3) massiv ab, rutscht mit einem satten Minus von 14,5 im Vergleich zum Vortag erstmals seit Wochen wieder unter den wichtigen Schwellenwert von 50. Bleibt die Inzidenz fünf Tage lang darunter, käme es in Mannheim zu weiteren Lockerungsschritten.

ABER: Die aktuellen Zahlen des RKI sind durchaus mit Vorsicht zu genießen, denn das Gesundheitsamt der Stadt meldete dahingegen 12 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden, zudem auch zwei weitere Todesfälle. Eine Erklärung für die Diskrepanz könnte beim Meldeverzug liegen. Gut möglich also, dass die Zahlen, die das RKI am morgigen Sonntag meldet, dementsprechend höher liegen.

Dennoch: Ausschlaggebend für mögliche Lockerungsschritte sind weiterhin die Zahlen des RKI. Bleibt also zu hoffen, dass der positive Trend anhält und der Inzidenz-Wert von 50 auch in den kommenden Tagen unterschritten wird.

Corona in Mannheim: Darum bleibt Shisha-Rauchen verboten

Update vom 28. Mai, 16:45 Uhr: Wie die Stadt Mannheim mitteilt, sollen in den vergangenen Tagen viele Nachfragen zum Thema Shisha-Rauchen eingegangen sein. Offenbar treten hierbei Begehrlichkeiten im Zuge der Lockerungspolitik auf. Doch die Liebhaber des blauen Blubber-Dunstes müssen sich weiterhin gedulden, denn das gemeinschaftliche Rauchen der orientalischen Pfeife bleibt in der Gastronomie weiterhin verboten. Ursächlich hierfür ist die Corona-Verordnung von Baden-Württemberg: Shisha-Bars dürfen zwar in Mannheim öffnen, wenn sie als „Schank- und Speisewirtschaften betrieben werden“; doch das Shisha-Rauchen sei derzeit nicht zulässig, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Mannheim.

Corona in Mannheim: Diese Krankenhäuser erlauben wieder Patientenbesuche

Update vom 28. Mai, 11:08 Uhr: Nach dem Rückgang der Corona-Infektionszahlen nutzen das Uniklinikum Mannheim, das Diakonissenkrankenhaus und das Theresienkrankenhaus die aktuellen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg, um Besuche bei ihren Patienten wieder zu ermöglichen. Deshalb sind ab Dienstag (1. Juni) wieder Besuche an den Mannheimer Akutkrankenhäusern unter bestimmten Rahmenbedingungen möglich.

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter in den Kliniken müssen folgende Regeln eingehalten werden: Jeder Patient, der voraussichtlich mindestens fünf Tage im Krankenhaus verbringen muss, kann jeden Tag zwischen 13 und 19 Uhr einen maximal zweistündigen Besuch empfangen. Dabei soll möglichst immer der gleiche Besucher kommen.

Auch am Universitätsklinikum Mannheim sind wieder Patientenbesuche möglich. (Archivfoto)

Jeder Besucher muss vor dem Betreten des Klinikgeländes nachweisen, dass er aktuell nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist. Das ist auf folgende Arten möglich:

  • Impfausweis oder Impfbestätigung mit zweimaliger Impfung, wobei die letzte Impfdosis vor mindestens 14 Tagen verabreicht wurde, oder
  • Nachweis der Genesung von einer früheren COVID-Erkrankung vor mehr als 4 Wochen und weniger als 6 Monaten durch Vorlage des positiven PCR-Tests,oder
  • Nachweis der Genesung von einer früheren COVID-Erkrankung vor mehr als 6 Monaten und einer Impfdosis vor mehr als 14 Tagen, oder
  • Bescheinigung über einen negativen SARS-CoV-2-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Während des gesamten Krankenbesuchs muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Diese Regelungen sollen eine gute Balance zwischen den positiven Wirkungen von Besuchen und dem gleichzeitig weiter notwendigen Schutz von Mitpatienten und Mitarbeitern gewährleisten.

Corona in Mannheim: Stadt verlängert gleich zwei Allgemeinverfügungen – DAS steht drin

Update vom 28. Mai, 10:03 Uhr: Die Stadt Mannheim verlängert gleich durch neue Erlasse zwei wichtige Allgemeinverfügungen (AV) – die zu Testungen an Kindertagesstätten (Kitas) und die zur Meldepflicht von betrieblichen Clustern. Beide Verfügungen gelten somit bis zum 28. Juni – die inhaltlichen Regelungen bleiben unverändert und haben weiterhin Bestand. Beide Allgemeinverfügungen können unter www.mannheim.de eingesehen werden.

Heißt für Kitas: Von Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie vergleichbaren Einrichtungen sowie Kindern, die in Kindergärten (in der Regel im Alter von drei bis sechs Jahren) oder Betreuungsangeboten für Schulkinder betreut werden, als Voraussetzung für den Zutritt zur Einrichtung sowie die Teilnahme an den Angeboten in der Regel zwei Mal pro Woche der Nachweis eines negativen COVID-19 Tests verlangt. Hiervon gibt es bestimmte Ausnahmen (siehe Corona-Regelungen für Kitas und Schulen unter www.mannheim.de).

Die Stadt Mannheim hat ihre Allgemeinverfügung zu Testungen an Kitas verlängert. (Symbolfoto)

Bezüglich der Meldepflicht von betrieblichen Clustern, also der Anhäufung von Corona-Infektionen in Unternehmen, ist Folgendes zu beachten: Demnach ist in Arbeitsstätten, in denen

  • bei Beschäftigten, die sich im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit zumindest zeitweise innerhalb desselben umschlossenen Raumes wie zum Beispiel gemeinschaftlich genutzten Büros, Werkhallen und Werkstätten, Fahrzeugen, Pausenräumen oder im selben Stockwerk desselben Gebäudeabschnitts aufhalten und bei denen
  • innerhalb von 14 Tagen zwei oder mehr durch einen PCR-Test oder einen PoC-Antigen-Schnelltest bestätigte Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus auftreten, der Arbeitgeber verpflichtet, unverzüglich eine nicht-namentliche Meldung unter Angabe der Fallzahl an das Gesundheitsamt Mannheim zu machen. Der Arbeitgeber ist hierdurch ausdrücklich nicht dazu verpflichtet, eine gesonderte, regelmäßige Erhebung von personenbezogenen Daten vorzunehmen.

Verstöße werden bei einem erstmaligen Verstoß gegen die Meldepflicht in der Regel bei vorsätzlicher Handlung mit einem Bußgeld von 200 Euro geahndet. Im Wiederholungsfall kann die Ordnungswidrigkeit gemäß § 73 Abs. 2 IfSG mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Corona in Mannheim: Barockschloss öffnet endlich wieder – Ab diesem Tag dürfen Besucher rein

Update vom 27. Mai, 14:18 Uhr: Die stabil niedrige Inzidenz in Mannheim macht es möglich: Ab Donnerstag (3. Juni) öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg wieder das Barockschloss für Besucher. Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung des Landes sind ein negativer Test bzw. ein Impf- oder Genesenen-Nachweis für den Besuch erforderlich. Donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr kann die ehemalige Residenz der pfälzischen Kurfürsten im freien Rundgang mit Audioguide erkundet werden. Die Besichtigung ist im freien Rundgang möglich – Führungen können noch nicht stattfinden.

Das Barockschloss Mannheim empfängt wieder Besucher.

Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind ein negativer Test bzw. ein Impf- oder Genesenen-Nachweis für den Besuch nötig, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Teststation befindet sich im Ehrenhof vor dem Schloss. Die Kontaktdaten der Gäste werden an der Kasse erfasst. Das Kontaktformular kann vorab online unter www.schloss-mannheim.de heruntergeladen und ausgefüllt werden. Die Kontaktnachverfolgung vor Ort kann auch mit der Luca-App durchgeführt werden. Im Monument gilt die Pflicht, eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. Die Gäste sind aufgefordert, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Die Anzahl der Besucher, die sich zeitgleich im Gebäude aufhalten können, ist nach den Vorgaben der Corona-Verordnung auf 60 Personen begrenzt. Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro, Ermäßigte 4 Euro, Familien 20 Euro.

Voraussetzungen für den Besuch im Schloss sind:

  • Erhebung Kontaktdaten: Es besteht eine Pflicht zur Erhebung und Datenverarbeitung der Kontaktdaten der Gäste zur eventuellen Infektionskettennachverfolgung gemäß § 6 Corona-Verordnung. Dies kann vor Ort, über die Luca-App oder über das Kontaktformular unter www.schloss-mannheim.de erfolgen.
  • Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises: Es muss ein negativer Corona-Test (Kinder ab 6 Jahre), nicht älter als 24 Stunden, einer offiziellen Teststelle (Testzentrum, Apotheke oder Ähnliches) oder eine Impfdokumentation (Impfpass oder Impfbescheinigung) über eine vollständige Impfung (vor mindestens 14 Tagen) oder eine Bescheinigung über eine mittels PCR-Test bestätigte Infektion (nicht älter als 6 Monate) vorgelegt werden. Eine Teststation befindet sich im Ehrenhof.

Corona in Mannheim: Einkaufen ohne Test? So weist Du eine Covid-Genesung nach

Erstmeldung vom 26. Mai: Insgesamt 31 weitere Corona-Fälle werden dem Gesundheitsamt bis Mittwochnachmittag (26. Mai) gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich damit auf genau 16.096. Außerdem bestätigt das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Eine über 60 Jahre alte Frau ist in einem Mannheimer Krankenhaus verstorben. Insgesamt hat es in der Quadratestadt seit Beginn der Pandemie 298 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Bislang gelten in Mannheim 14.847 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben.

Im Rahmen der Corona-Lockerungen scheinen sich viele Mannheimer nach einem „Genesenen-Ausweis“ zu erkundigen – das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung hervor. Denn im Zuge der Öffnungsstrategie gilt immer noch eine Nachweispflicht für den eigenen Status (negativ getestet, geimpft, genesen).

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Fläche144,96 km²
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Corona in Mannheim: Wie weist Du nach, dass Du genesen bist?

Du giltst als genesen, wenn Du innerhalb der letzten sechs Monate positiv mittels PCR, PoC-PCR oder einem anderen Nukleinsäurenachweis auf das Coronavirus getestet worden bist und das Testergebnis mindestens 28 Tage zurückliegt. Wenn Dein Testdatum länger als 6 Monate zurückliegt, giltst Du nicht mehr als genesene Person.

Es gibt bislang keinen speziellen „Genesenen-Ausweis“ oder eine besondere Bescheinigung. Wichtig: Dein Nachweisdokument muss als unbedingt erkennen lassen, dass Deine Corona-Infektion mittels PCR-Testung bestätigt worden ist.

Darüber hinaus muss zusätzlich zum Test-/Meldedatum klar ersichtlich sein, dass das Dokument auf Dich ausgestellt worden ist. Akzeptiert werden digitale Versionen sowie Papierversionen.

Als Nachweis können Sie folgende Dokumente nutzen:

  • PCR-Befund eines Labors
  • PCR-Befund einer Ärztin/eines Arztes
  • PCR-Befund einer Teststelle bzw. eines Testzentrums
  • Ärztliches Attest (sofern dieses Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält)
  • Die Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthält)
  • Weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthalten)

NICHT als Nachweisdokument anerkannt werden beispielsweise:

  • Ein Antigenschnelltestnachweis
  • Absonderungsbescheinigungen, die keine Angaben zu Testart und/oder Test-/Meldedatum enthalten
  • Antikörpernachweise
  • Krankheitsatteste

(esk mit PM)

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Klaudia Prill 

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