Das sagen die Veranstalter

Ist der Nachtwandel 2016 gesichert?

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Nachtwandel 2015 - Tag eins

Mannheim-Jungbusch – Der Nachtwandel ist zwar kostenlos, für die Veranstalter aber kostenintensiv. Freiwilligen Spenden der Besucher sollen daher den Nachtwandel 2016 sichern. Hat es gereicht?

Der Nachtwandel 2015 (WIR BERICHTETEN) war ein voller Erfolg! 

Auch die Veranstalter seien sehr zufrieden, erklärt einer der Veranstalter, Michael Scheuermann.

Um die Kosten für Reinigung und Sicherheit zu stemmen, wurden auch in diesem Jahr Besucher gebeten, anstatt Eintritt zu zahlen, eine Spende zu entrichten. Denn der Nachtwandel soll kostenlos bleiben!   

Zum Dank gibt es einen blinkenden Soli-Stern für alle Spender. Und nicht nur deswegen "blinkte" es beim 12. Nachtwandel mehr als in den Jahren zuvor. 

Wie uns der Veranstalter Michael Scheuermann mitteilt, wurden in diesem Jahr sensationelle 2.500 Sterne gegen Spende ausgegeben!

Das wären mehr als im Vorjahr. „Dies ist ein deutliches Zeichen, dass den Besucherinnen und Besuchern der Nachtwandel etwas wert ist,“ kommentiert der Veranstalter. 

Über den genauen Betrag kann er uns jedoch noch nichts genaues sagen. Das müsse noch ausgerechnet werden. 

Wichtig ist es jedoch auch, dass die Gastronomen und Vereine etwas von ihrem Erlös aus Getränken abgäben, um damit ein Zeichen zu setzen. Der Betrag wird jedoch erst nächste Woche bekannt gegeben. 

Sind damit die Kosten gedeckt?

Der Veranstalter ist zuversichtlich: „Wenn wir aus beiden Aktionen einen Betrag von 15.000 Euro plus X erzielen, sind wir ein großes Stück weiter. Damit wären zumindest die Kosten für die Abfallentsorgung und Toiletten zu decken.“

Für die Kosten der Sicherheit und Organisation seien jedoch weitere Überlegungen notwendig. Bereits am Dienstag beginnen dazu die Gespräche mit der Stadt Mannheim.

Lob der Besucher

Mehr als 30.000 "Nachtwandler" sprechen für sich. Das sind noch einmal ein paar tausend mehr als im Vorjahr. Und das bei vergleichbaren Wetterbedingungen.  

Beeindruckt waren die Veranstalter über die großartigen Programmpunkte entlang des Verbindungskanals. Erstmals seit vielen Jahren konnte vom Norden nach Süden über die Promenade gewandelt werden.

Die Besucher sind begeistert. Viele meldeten den Veranstaltern zurück, dass „die Balance zwischen ausgelassener Stimmung auf den Straßen und Plätzen und qualitätsvollen Kunst- und Kulturbeiträgen gelang“. Gelobt wurde auch insbesondere die Vielfalt der Kulturen und die Offenheit der Menschen.

Auch sei der Nachtwandel, Polizeiangaben nach, sehr friedlich verlaufen. (WIR BERICHTETEN) 

„Wir im Jungbusch“-Gefühl

Der Nachtwandel sei laut Michael Scheuermann viel mehr als ein Event für den Jungbusch und auch die Stadt Mannheim.

Das zeige sich in der Bandbreite der Beteiligung und der erfolgreichen Integration des C-Hubs und Port 25 in das Geschehen. Auch die neuen Jungbuschbewohner in den Lofts der Kauffmannmühle (Dock 31) waren beim 12. Nachtwandel dabei.

Es ist auch gelungen neue Zuwanderer aus Südosteuropa an der Programmgestaltung zu beteiligen.

Michael Scheuermann ist vom Nachtwandel-Projekt überzeugt: „Der Nachtwandel als großes Beteiligungsprojekt wirkt nach innen betrachtet identitätsstärkend und fördert den Zusammenhalt und das "Wir im Jungbusch"-Gefühl in einem, Quartier, wo 80 verschiedenen Nationalitäten und noch mehr Kulturen beheimatet sind.“

Drücken wir die Daumen, dass es mit dem 13. Nachtwandel 2016 klappt. Denn der Nachtwandel gehört zu einfach zur Stadt dazu und zeigt, wie innovativ, weltoffen und lebendig Mannheim ist!  

Quartiermangement Jungbusch/kp

Quelle: Mannheim24

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