Laureus Projekt startet in Mannheim

„move&do“: Klettern für das Selbstbewusstsein

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Gemeinsames Klettern fördert das Selbstvertrauen und die Persönlichkeitsentwicklung.

Mannheim-Käfertal – Dienstagmorgen im Kletterzentrum EXTREM: Schüler der Justus von Liebig Schule versuchen sich gut gesichert an den Kletterwänden und haben dabei sichtlich Spaß!

Hintergrund dieser Kletter-Stunde ist „move&do“, eines der 13 Projekte der Laureus Sport for Good Stiftung, das nach den Sommerferien in Mannheim startet.

Das Projekt wird bereits seit neun Jahren erfolgreich in Stuttgart umgesetzt und nun auf Mannheim und die Metropolregion ausgeweitet.

Der Sportkreis Stuttgart als Träger des Projektes stellte die Kontakte nach Mannheim her und berät die Quadratestadt seither mit langjähriger Erfahrung in der Umsetzung.

Die Ausweitung von „move&do“ und weiteren Laureus Projekten in die Metropolregion ist dank der großzügigen Spende von insgesamt drei Millionen Euro durch die Dietmar Hopp Stiftung möglich.

Von links: Bärbel Mees (Laureus Sport for Good Stiftung), Sportbürgermeister Lothar Quast, Tim Velinsky (Stuttgarter Jugendhaus), Katrin Tönshoff (Dietmar Hopp Stiftung), Dominik Hermet (Sportkreis Stuttgart / “move&do„), Ingo Kirrinnis (Stadt Mannheim, Fachbereich Sport und Freizeit

Bei „move&do“ geht es, wie es der Name schon vermuten lässt darum, jemanden zu bewegen etwas zu tun – und das auf erlebnispädagogische Art.

Dominik Hermet (Sportkreis Stuttgart / „move&do“) beschreibt die Arbeit im Projekt als „Sport als Mittel zum Zweck“. Ziel ist es, junge Menschen durch sportliche Aktivität in ihrer Sozialkompetenz und ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. 

Somit geht es in diesem Projekt um mehr als nur um Sport. Es geht vielmehr um Werte, wie Disziplin, Respekt und Teamgeist, die Kinder und Jugendliche durch die sportlichen Übungseinheiten erlangen können.

Angefragt werden kann „move&do“ von Schulen, Trägern der Kinder- und Jugendhilfen und Sportvereinen. Um dann eine nachhaltige Arbeit mit den sieben bis 21-Jährigen zu garantieren, werden in der Regel sieben Termine mit verschiedenen Modulen angesetzt.

So können junge Menschen zum Beispiel beim Klettern, Bogenschießen oder in Hoch- und Niedrigseilgärten zeigen was sie können – und gleichzeitig Selbstvertrauen gewinnen.

Die Schüler bekommen während ihrer Übungseinheit alles zum Klettern erklärt.

Am Dienstag geben die Schüler der Justus von Liebig Schule im Kletterzentrum EXTREM einen Einblick in eine der Übungseinheiten. Und auch ihre Lehrer klettern mit!

Sportbürgermeister Lothar Quast besucht die jungen Sportlerinnen und Sportler in der Kletterhalle und zeigt sich begeistert:

„Für die Stadt Mannheim ist es eine große Freude und auch Chance, move&do in Mannheim zu etablieren. Sport außerhalb der Schule hat hier bereits einen hohen Stellenwert, durch move&do kann mit speziellen Methoden, der Sport mit der Schule verknüpft werden.“

kab

Quelle: Mannheim24

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