Gefährlicher Trend

Mannheimer Polizei warnt vor „Kiki-Challenge“

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Die „Kiki-Challenge“ erobert gerade das Netz (Symbolfoto)

Mannheim - Mal wieder macht ein kurioser Social-Media-Hit im Netz die Runde: die „Kiki-Challenge“. Wir haben die Mannheimer Polizei gefragt, was sie davon hält:

Bei der „Kiki-Challenge“ steigen Menschen aus fahrenden Autos aus und tanzen zum Drake-Song „In my Feelings“. Unzählige Videos zu dieser Challenge erobern unter dem Hashtag #kikichallenge (oder #inmyfeelingschallenge) aktuell das Netz. 

#inmyfeelingschallenge . . #kikichallenge #kiki #challenge #kekechallenge

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Doch die Challenge, die gerade auch nach Deutschland schwappt, kann gehörig nach hinten losgehen: In den USA kam es bereits zu Unfällen, weil Menschen einfach aus einem fahrenden Auto sprangen.  

Auch für die Polizei ist der Trend alles andere als lustig. „Auch wir nutzen die Sozialen Medien in Form von Facebook und Twitter sehr intensiv und können auch über dortige Inhalte schmunzeln“, erklärt David Faulhaber, Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim auf Anfrage. „Doch ganz klar: Bei der „Kiki-Challenge“ hört der Spaß auf und die Gefährdung von sich selbst beziehungsweise anderen beginnt.“

Sein dringender Appell: „Beteiligt euch nicht daran und seid Euch der Gefahren bewusst - für Sachwerte aber noch viel mehr Eure Gesundheit und die von anderen.“ 

Laut Faulhaber habe es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim noch keinen Unfall im Zusammenhang mit dem Social-Media-Trend gegeben – und man wolle auch, dass das so bleibt.

Mal abgesehen davon, dass man während der Fahrt angeschnallt bleiben soll, das Handy vom Steuer lassen, nicht mit offener Tür fahren und unbedingt sitzen bleiben sollte – bei einem Blick auf die ‚Fails‘ der Challenge, vergeht einem sowieso schnell die Lust:

kab

Quelle: Mannheim24

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