Am Landgericht Mannheim

Schwangere misshandelt und vergewaltigt: Vor Gericht behauptet Ehemann Ungeheuerliches! 

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Mann misshandelt schwangere Freundin auf brutalste Weise (Symbolfoto)

Mannheim - Vor dem Landgericht wird über einen Mann verhandelt, der seine Partnerin misshandelt und geschlagen haben soll. Nun ist das Urteil gefallen:

  • Am 18. Juni beginnt der Prozess gegen Velko A.
  • Er wird beschuldigt, seine schwangere Freundin vergewaltigt zu haben
  • Das ungeborene Baby stirbt im Mutterleib
  • Der Ehemann wird im Landgericht Mannheim zu einer Haftstrafe verurteilt 

Update vom 9. Juli: Weil er seine schwangere Lebensgefährtin geschlagen und vergewaltigt hat, muss ein 36-jähriger Mann für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Mannheim sieht am Dienstag den Straftatbestand der gefährlichen Körperverletzung und Vergewaltigung als erwiesen an. Dem Vorwurf der Anklage des schweren Schwangerschaftsabbruchs folgte das Landgericht Mannheim in seinem Urteil nicht. 

Wenige Tage nach der Attacke Ende September 2018 hatte die Frau ihr Baby verloren. Die Staatsanwaltschaft hatte für neun Jahr Haft plädiert; der Verteidiger hat kein Strafmaß genannt. 

Mannheim: Schwangere gequält – Baby stirbt noch im Mutterleib 

Der 36-Jährige war mit der weit jüngeren Frau schon viele Jahre zusammen und hat mit ihr schon mehrere Kinder. Zur Tatzeit lebte das Paar im Zelt auf einer Grünfläche in Mannheim. Der Mann, der als Aushilfe im Baugewerbe tätig war, gab vor Gericht zu, sie mit einen Ast auf Kopf und Taille geschlagen zu haben. Er soll sie jedoch auch mit metallverstärkten Schuhen gegen den Kopf getreten haben und mindestens 50 Mal mit einem Stock geschlagen haben. Für den Staatsanwalt sei die Tat laut dem Mannheimer Morgen „nichts als Folter gewesen“. Zu diesem Zeitpunkt war die Frau im 6. Monat schwanger – das wusste auch der Ehemann.

Laut Urteilsverkündung soll er sie jedoch nicht nur geschlagen und getreten haben, sondern auch eine ärztliche Behandlung verhindert haben. Erst vier Tage nach der Tat wird seine Frau in die Klinik in Ludwigshafen gebracht – sie hat starke Schmerzen. Bereits während der Fahrt setzen die Wehen ein – das Baby ist allerdings schon tot

Mannheim: Schwangere vergewaltigt und gequält: Ehemann wirft Frau Unglaubliches vor!

Mit dem Tod seines ungeborenen Kindes will der 36-Jährige nichts zu tun haben. „Sie hatte keine Schmerzen und wollte nicht ins Krankenhaus.“ Der Mann warf seiner Lebensgefährtin im Prozess vielmehr vor, das Kind mit Tabletten abgetrieben zu haben.

Nachdem das Urteil gefallen ist, verlangt der Angeklagte mit dünner Stimme, seine Frau zu sprechen. Diese sitzt mit einem Dutzend Familienmitgliedern und Freunden im Gerichtssaal. Das Urteil nimmt sie – wie ihr Ehemann – völlig reglos aus. Die Richterin erklärt ihm, dass es ihm nicht möglich sei, mit ihr zu sprechen. Wie der Angeklagte spricht die Ehefrau kaum Deutsch, beide gehören in Bulgarien einer türkischsprachigen Minderheit an und wohnen in einem Zelt im Gewerbegebiet Casterfeld. Das Paar hat bereits vier Kinder. 

Schwangere misshandelt und vergewaltigt: Angeklagter schildert grausige Details

Update, 18. Juni um 12:30 Uhr: Der Angeklagte legt beim Prozessauftakt am Landgericht Mannheim ein Teilgeständnis ab. „Ich habe einen Ast von einem Baum gerissen und sie damit auf Kopf und Taille geschlagen“, erklärt er. Er bestreitet allerdings, dass er die Schwangere getreten und vergewaltigt habe. Auslöser für die Gewalt soll ein Streit über die angeblichen Affären der Partnerin gewesen sein. Nach der Gewalttat soll der 36-Jährige zudem verhindert haben, dass die Schwangere ärztlich versorgt wird! Daraufhin soll das ungeborene Kind in der 26. Woche im Mutterleib sein. 

Auch am Landgericht Darmstadt nähert sich der Prozess um einen aufsehenerregenden Fall dem Ende zu: Hier wird einem Ärzte-Ehepaar aus Mörlenbach vorgeworfen, seine zehnjährige Tochter und seinen 13-jährigen Sohn brutal im Schlaf erschlagen und erstochen zu haben.

Mannheim: Angeklagtem drohen nach Vergewaltigung 15 Jahre Haft

Update vom 18. Juni: Heute beginnt der Prozess gegen den Mann, der seine schwangere Freundin in Mannheim so schwer misshandelt haben soll, dass ihr Kind im Mutterleib starb. Der in U-Haft sitzende Mann muss sich dafür vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Angeklagt ist der 1982 geborene Mann wegen gefährlicher Körperverletzung und besonders schwerem Schwangerschaftsabbruch sowie Vergewaltigung im besonders schweren Fall. Bei einer entsprechenden Gesamtstrafe läge der Strafrahmen nicht unter zwei Jahren bis maximal 15 Jahre.

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Mannheim: Schwangere Freundin brutal vergewaltigt – Sohn bekommt alles mit 

Am Landgericht Mannheim wird am 18. Juni ein Fall verhandelt, der wegen seiner Brutalität einfach fassungslos macht. Ein Paar, das sich ab August 2018 vorübergehend in Deutschland aufgehalten hat, soll in einem Zelt auf einer Mannheimer Grünfläche gewohnt haben. Der Mann habe gearbeitet, seine Partnerin sei zu dieser Zeit schwanger gewesen. Am Abend des 28. Septembers 2018 soll in Mannheim dann der blanke Horror für die Frau begonnen haben. Der Lebensgefährte soll sich stark betrunken und seiner Freundin Untreue vorgeworfen haben. Plötzlich soll Velko A. die Schwangere geschlagen und getreten haben. Der Sohn des später Angeklagten habe von der Misshandlung mitbekommen und daraufhin bei Bekannten um Hilfe gebeten. Doch weder die Bekannten noch die hinzugerufene Mannheimer Polizei haben das sich versteckte Paar gefunden. 

Mannheim: Polizei sucht nach vergewaltigter Schwangeren – ohne Erfolg

Nachdem die Beamten die Suche aufgegeben haben sollen, soll der 1982 geborene Mann die Situation ausgenutzt haben. Als A. mit seiner schwangeren Freundin, die schwer verletzt gewesen sein soll, alleine sei, habe er sie vergewaltigt

Um kurz vor Mitternacht habe der Angeklagte dann seinen Neffen gebeten, die Schwangere zu seiner Schwester nach Ludwigshafen zu bringen. Zwar habe die Familie versucht, die Schwerverletzte in ein Krankenhaus zu liefern, der Mann habe jedoch mit erheblichen Drohungen die Bemühungen unterbunden.

Vergewaltigung in Mannheim: Schwangere Frau verliert ihr Baby – doch darf weiterhin nicht zum Arzt

Doch als ob die Frau nicht schon genug durchleben musste, soll sie mehrere Tageohne jegliche medizinische Versorgung in der Wohnung der Schwester gelebt haben. Dort soll das ungeborene Kind im Mutterleib verstorben sein. 

Erst fünf Tage nach der brutalen Attacke in Mannheim, der Vergewaltigung und dem Verlust ihres Babys soll die Frau von der Familie in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Ihr Gesundheitszustand sei sehr schlecht gewesen.

Frau brutal vergewaltigt – Lebensgefährte in Mannheim vor Gericht

Wie das Mannheimer Landgericht am Mittwoch (5. Juni) mitteilt, wird Velko A., der mittlerweile in U-Haft sitzt, wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Am 18. Juni um 9 Uhr beginnt der Prozessauftakt. Folgetermine vor dem Landgericht Mannheim:

  • 19. Juni (9 Uhr)
  • 24. Juni (9 Uhr)
  • 25. Juni (9 Uhr)
  • 9. Juli (9 Uhr)
  • 11. Juli (9 Uhr)

pm/jol

Quelle: Mannheim24

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