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Mannheim: Nach Tod einer 41-Jährigen – Mörder soll brutalen Raub verübt haben

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Von: Peter Kiefer

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In der Gaußstraße in Mannheim ist die Leiche der 41-jährigen Frau entdeckt worden.
In der Gaußstraße in Mannheim ist die Leiche der 41-jährigen Frau entdeckt worden. © PR-Video/Priebe

Mannheim/Heidelberg – Nach dem Mord an einer 41-jährigen Frau ist der mutmaßliche Täter festgenommen – der soll vorher schon ein weiteres schweres Verbrechen begangen haben.

Update vom 28. Oktober: Nach der Festnahme eines 31-Jährigen wegen des Verdachts des Mordes an einer 41-Jährigen in Mannheim am 19. Oktober in der Schwetzingerstadt steht dieser nun auch im Verdacht, am 18. Oktober eine 28-Jährige im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim brutal überfallen und ausgeraubt zu haben. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der 31-Jährige auch für diese Tat als Täter in Frage kommt. Nach Auswertung einer DNA-Spur am Rucksack der 28-Jährigen, welcher in unmittelbarer Nähe des Tatortes aufgefunden worden war, konnte diese nun eindeutig dem 31-jährigen Tatverdächtigen zugeordnet werden. Zudem fand sich unter den bei ihm bei seiner Festnahme sichergestellten Gegenständen ein Teil des Raubgutes.

Die Ermittlungen zu den beiden Taten wurden bei der Sonderkommission „Glocke“ gebündelt und sollen beide auch bei der Staatsanwaltschaft Mannheim geführt werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an. Insbesondere wird dabei geprüft, ob der 31-Jährige für weitere, noch ungeklärte und gleich gelagerte Straftaten infrage kommt.

Mannheim: Tote Frau (†41) in Wohnung gefunden – Polizei fasst mutmaßlichen Mörder

Update vom 24. Oktober: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim am Freitag (22. Oktober) ein Haftbefehl gegen einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen dringenden Mordverdachts erlassen. Der Mann soll am Dienstag (19. Oktober) eine 41-jährige Frau in ihrer Wohnung im Stadtteil Schwetzingerstadt durch Strangulieren getötet zu haben.

Die Rumänin war am Dienstagmorgen in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Gaußstraße tot aufgefunden worden. Die unverzüglich aufgenommenen Ermittlungen der beim Polizeipräsidium Mannheim eingerichteten Sonderkommission „Glocke“ und die in Zusammenarbeit mit dem Kriminaltechnischen Institut des LKA durchgeführte Auswertung der gesicherten Spuren, insbesondere DNA-Spuren, führten zu dem Tatverdacht gegen den 31-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Er wurde am Samstagabend nach intensiven Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen in Duisburg, in der Wohnung eines Bekannten, aufgespürt, dort durch ein Spezialeinsatzkommando der Polizei Nordrhein-Westfalen festgenommen und der Sonderkommission überstellt.

Polizeibeamte führen mit Handschellen einen festgenommenen Mann ab. (Symbolfoto)
Polizeibeamte führen mit Handschellen einen festgenommenen Mann ab. (Symbolfoto) © Paul Zinken/dpa

Das Amtsgericht Mannheim hat dem Tatverdächtigen am heutigen Sonntag den Haftbefehl eröffnet und in Vollzug gesetzt. Der Tatverdächtige hat bei der Haftvorführung keine Angaben gemacht. Im Anschluss wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Hintergründe der Tat, insbesondere das Motiv des 31-Jährigen, sind noch unklar. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg sind noch nicht abgeschlossen.

Mannheim: Tote Frau (†41) in Wohnung – Obduktion lässt keine Zweifel offen

Update vom 21. Oktober, 10:58 Uhr: Neue Details im Fall des Leichenfunds am Dienstagmorgen in der Schwetzingerstadt: Gegen 9:45 Uhr haben Polizeibeamte des Polizeireviers Mannheim-Oststadt eine rumänische Staatsangehörige tot in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Gaußstraße entdeckt. Die Polizei war unmittelbar zuvor von einer Bekannten der 41-jährigen Toten verständigt worden. Bereits nach dem Auffinden der Person ergaben sich Hinweise, dass diese möglicherweise Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Eine am Mittwoch von der Rechtsmedizin Heidelberg durchgeführte Obduktion bestätigte nun den Verdacht, dass die Frau durch Gewalteinwirkung starb. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Ermittler*innen davon aus, dass die 41-Jährige erst kurz vor ihrem Auffinden verstorben ist.

Die eingerichtete Sonderkommission „Glocke“ erhofft sich nun weitere Hinweise aus der Bevölkerung – und richtet sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden. Anrufe werden rund um die Uhr entgegengenommen. Darüber hinaus können sich Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber auch an jede Polizeidienststelle wenden.

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Mannheim: Frau (41) tot in ihrer Wohnung gefunden – Alles deutet auf Gewalttat hin

Erstmeldung vom 20. Oktober, 15:21 Uhr: Ein Verbrechen erschüttert Mannheim! Eine 41-jährige Frau ist am Dienstagmorgen (19. Oktober) in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Gaußstraße im Stadtteil Schwetzingerstadt tot aufgefunden worden. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen derzeit von einem Gewaltverbrechen aus. Der Tathergang ist jedoch bislang noch unklar. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen zur Ermittlung der genauen Todesumstände sind gerade in vollem Gange.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Das Polizeipräsidium Mannheim hat nach Bekanntwerden der Tat in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mannheim eine 50-köpfige Sonderkommission „Glocke“ eingerichtet. Ein Schwerpunkt der aktuellen Ermittlungen liegt auf der Spurensicherung und Spurenauswertung, die durch die Zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg durchgeführt wird. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden. Anrufe werden rund um die Uhr entgegengenommen.(pol/pek)

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