Nach Hygieneskandal

Uniklinik mit Problemen bei Personalsuche

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Mannheim-Neckarstadt-Ost - Die Nachwehen des Hygieneskandals am Universitätsklinikum sind deutlich zu spüren – neue Mitarbeiter lassen sich offenbar nur schwer finden.

Wenn ein Krankenhaus negativ in den Schlagzeilen sei, sei es schwierig, zusätzliches Personal zur Entlastung zu finden, so Betriebsratchef Ralf Heller am Donnerstag.

Nach Angaben des Klinikums wurden in den vergangenen Monaten 60 Mitarbeiter eingestellt – im Juli soll eine Kampagne zur Verstärkung des Ärzte- sowie des Pflege- und Funktionsteams gestartet werden.

Hintergrund: Im Oktober 2014 waren in dem Krankenhaus massive Hygienemängel ans Licht gekommen. Dabei wurde aufgedeckt, dass es zu Verunreinigungen von OP-Besteck gekommen war. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Bei einer Begehung Ende Mai hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe erneut Fehler bei der Reinigung von Operationsbesteck festgestellt. Bei einer weiteren Kontrolle Anfang Juni waren die beanstandeten Mängel aber laut Klinikum behoben.

Geschäftsführer Frederik Wenz betonte, nach dem Hygieneskandal habe das Klinikum die Sterilgutversorgung komplett umstrukturiert und zentralisiert. Insgesamt seien 14 Millionen Euro in die Modernisierung investiert worden. Bei der Qualifikation von Mitarbeitern gehe das Klinikum über das gesetzlich Geforderte hinaus.

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dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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