Tragisches Missverständnis

Polizei erschießt Schäferhund: Verfahren gegen Beamte eingestellt!

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Nachdem der Schäferhund auf die Polizisten losgeht, eröffnen diese das Feuer. (Symbolbild)

Mannheim-Neckarstadt-West - Ein tragisches Missverständnis führt im Mai 2017 dazu, dass Polizisten einen Schäferhund erschießen. Der aktuelle Stand des Verfahrens gegen die Beamten:

Im Mai vergangenen Jahres führt ein Irrtum zur Verhaftung eines Unschuldigen und der Erschießung seines Vierbeiners. Der Besitzer erstattet Anzeige – auch weil einer der Beamten ihm gegenüber handgreiflich wird.

Nach dem Vorfall ermittelt die Staatsanwaltschaft – unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt. Mittlerweile ist das Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

 

Alles fängt an, als am 8. Mai 2017 der Einbruchalarm einer Lagerhalle auf einem Industriegebiet in Mannheim-Neckarstadt ausgelöst wird. 

Die Beamten treffen ein und sehen einen Unbekannten mit Schäferhund, den sie für den Einbrecher halten.

Vierbeiner attackiert Polizei

Doch das Ganze ist nur eine Verwechslung – der Mann darf sich auf dem Gelände aufhalten. Bevor dieses jedoch aufgeklärt werden kann, passiert die Tragödie.

Der Vierbeiner löst sich aus dem Griff des Mannes und läuft zwischen den Einsatzkräften umher. Der unruhig gewordenen Hund beißt plötzlich einen Polizeibeamten in den Unterarm (dieser wird aufgrund der Dienstkleidung nur leicht verletzt). 

Er lässt von diesem ab und verbeißt sich sodann in den Unterarm eines weiteren Polizeibeamten, der erheblich verletzt wird. 

Polizei eröffnet Feuer

Als der Hund erneut zum Angriff ansetzt, eröffnen die Polizisten das Feuer. Um dem Hund weiteres Leid zu ersparen, verpassen sie ihm schließlich den Gnadenschuss.

Zwischenzeitlich wird sein Herrchen in Handschellen gelegt und von einem Polizisten abgeführt. Der macht ihm schwere Vorwürfe, warum er das Tier nicht angeleint oder zurückgelassen habe. Dabei schlägt der Beamte auf den Hinterkopf des vermeintlichen Täters

Videoaufnahme taucht auf

Die Schläge zeigt auch eine Videoaufnahme, die später veröffentlicht wird. Die Behauptung des Geschädigten, dass ein Faustschlag in die Rippen erfolgt sei, kann das Band jedoch nicht belegen. 

Was die Schussabgabe auf den Hund anbelangt, war diese gerechtfertigt“, so die Staatsanwaltschaft Mannheim in einer Pressemitteilung. „Vor allem, da der Hund bereits zwei Beamte durch Bisse verletzt hatte und er  im Begriff war, erneut anzugreifen.“

pm/gs

Quelle: Mannheim24

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