„Falsche Witwe“ sorgt für Aufregung 

Horror-Fund in Mannheimer Wohnung: Mann entdeckt Giftspinne in Küche!

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Die "Falsche Witwe": Eine Unterart der "Schwarzen Witwe" nistet sich in Mannheimer Wohnung ein. 

Mannheim-Neuhermsheim - Am späten Dienstagmorgen macht ein Anwohner der Grete-Fleischmann-Straße einen gruseligen Fund. Er entdeckt eine Spinne. Es ist jedoch nicht irgendeine...

+++ UPDATE 2. November, 10:00 Uhr: Ein Experte der Stadt hat die Spinne mittlerweile untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass es sich „nur“ um eine harmlose, heimische Kugelspinne handelt.

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Es ist gegen 11 Uhr am Dienstagmorgen (30. Oktober), als ein Mannheimer in seiner Wohnung einen erstaunlichen Fund macht. An einer Wand seiner Küche fällt ihm eine Spinne auf. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall handelt es sich aber um eine  besondere Spinne. Der Anwohner fängt den Achtbeiner ein und kontaktiert einen verwandten Biologen. 

Biologe identifiziert die Spinne als „Falsche Witwe"

Gemeinsam identifizieren die Männer die Spinne als „Falsche Witwe“, eine Unterart der „Schwarzen Witwe“. Unterart heißt allerdings nicht ungefährlicher. Wie die schwarze Witwe, soll sie eine unangenehme Giftwirkung entfalten können. Der Anwohner und sein biologisch bewanderter Verwandter verständigen die Polizei. Der Naturschutzbeauftragte der Stadt Mannheim wird hinzugezogen, der das Krabbeltier in Obhut nimmt. 

Kurios: Die „Falsche Witwe“ ist normalerweise im Mittelmeerraum ansässig. Wie sie in die Küche eines Mannheimers gekommen ist, ist noch ungeklärt...

Die durchgängig hohen Temperaturen in der Metropolregion Rhein-Neckar führen dazu, dass sich vermehrt Tiere halten, die nicht hier heimisch sind, erläutert der Vorsitzende der IG Vogelspinne, Timm Adam. Darunter fallen auch die Gottesanbeterin oder die Zebraspinne. Die Angst vor Spinnen sei irrational. Die Tiere säßen in ihren Netzen und warteten auf Beute. „Man muss schon viel anstellen, dass man von den Tieren gebissen wird.“

pol/chh

Quelle: Mannheim24

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