Polizei setzt Pfefferspray ein

Kurdische Demonstration eskaliert am Hauptbahnhof

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Am Bahnhofsplatz eskaliert am Freitagmorgen eine Demo. (Symbolfoto)

Mannheim-Innenstadt - Um ein Zeichen gegen Artilleriefeuer in Afrin zu setzen, versammeln sich in der Nacht zum Freitag spontan etwa 40 Menschen auf dem Bahnhofsplatz. Die Polizei muss eingreifen:

Mitglieder kurdischer Kulturvereine treffen sich am früher Freitagmorgen (23. Februar) zwischen 1 und 1:40 Uhr am Bahnhofsplatz zu einer spontanen Demonstration. Die etwa 40 Teilnehmer zeigen ihre Wut über einen Angriff durch türkische Truppen auf die Stadt Afrin

Es werden Parolen wie „Überall ist Afrin. Überall ist Widerstand“ gerufen, wodurch sich ein unbeteiligter Passant wohl gestört fühlt. Dieser provoziert mit einem nationaltürkischen Zeichen die Teilnehmer.  

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Die Lage eskaliert

Demonstranten greifen den Passanten daraufhin an, weshalb die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen muss. Die Beamten können die Situation schließlich mit Hilfe weiterer Kräfte beruhigen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. 

In den vergangenen Wochen hatten Kurden in ganz Deutschland immer wieder gegen den Einmarsch türkischer Truppen demonstriert.

Am Wochenende sind weitere Demonstrationen in der Quadratestadt geplant: Am Samstag (24. Februar) ist um 13:00 Uhr ein Marsch unter dem Motto„Nein zum Krieg! Rüstungsexporte an die Türkei stoppen! Solidarität mit Afrin!“ vom Schloss zum Alten Meßplatz geplant. Beteiligt ist unter anderem die Partei Die Linke.  

Am Sonntag (25. Februar) wollen pro-türkische Demonstranten um 15 Uhr unter dem Motto „Schulter an Schulter gegen den Terrorismus“ vom Hauptbahnhof zum Alten Meßplatz laufen.

pol/dh/dpa

Quelle: Mannheim24

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