13 Jahre Knast

Landgericht verurteilt Räuber (44) nach Maisfeld-Schießerei!

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(Symbolfoto)

Mannheim-Sandhofen – Szenen wie in einem TV-„Tatort“ spielen sich im Sommer 2016 in Sandhofen ab: Maskierte Räuber, Blaulicht und eine Schießerei! Jetzt endet der Prozess:

Vorläufiges Ende eines spektakulären Kriminalfalls...

Gemeinsam mit zwei Komplizen soll ein maskierter 44-Jähriger am 21. August 2016 versucht haben, ein Ehepaar in deren Haus in der Untergasse zu überfallen (WIR BERICHTETEN).

Doch weil sich der couragierte Bewohner gegen den bewaffneten Eindringling wehrt, scheitert das Vorhaben.

Als der Bedrohte und ein Nachbarn den zu Füß flüchtenden Haupttäter verfolgen, schießt er mehrfach auf die beiden Männer!

Der polizeibekannte Täter versteckt dieser sich in einem Maisfeld. Als ihn mehrere Streifenwagen einkesseln, kommt es schließlich zum Schusswechsel – ein Polizist trifft den vorbestraften Rocker ins Bein. Dann klicken die Handschellen!

Am Mittwoch (13. Dezember) jetzt die Urteile am Landgericht Mannheim: Der ‚Maisfeld-Schütze‘ wird zu 13 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung – wegen zweifacher räuberischer Erpressung.

Sein älterer Komplize (49), der wie der Schütze bereits bei einem Überfall im pfälzischen Bad Dürkheim beteiligt gewesen sein soll, muss für neun Jahren ins Gefängnis, ein 37-Jähriger für drei Jahre und zehn Monaten hinter Gitter. Er war laut Ansicht des Gerichts ‚nur‘ in MA-Sandhofen dabei.

Den Angeklagten haben vom möglichen Strafmaß bis zu 15 Jahre Haft gedroht – die Verteidigung äußerte im Prozess Zweifel an der Darstellung der Staatsanwaltschaft.

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dpa/pek

Quelle: Mannheim24

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