Studie der Wirtschaftsförderung

Kein Glamour, aber tolerant! So sehen Studis Mannheim

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Bei einer Studie wurden 1.223 Studierende nach ihrer Meinung zur Quadratestadt befragt.

Mannheim – Bei einer Studie wurden 1.223 Studierende nach ihrer Meinung zur Quadratestadt befragt – vor allem nach wirtschaftlichen Aspekten. Die teils überraschenden Ergebnisse.

Was denken die rund 28.000 Studis über Mannheim? Bleiben sie auch nach dem Studium in der Quadratestadt? Wie attraktiv bewerten sie potenzielle Arbeitgeber?

Das und noch viel mehr wollte man im Rathaus ganz genau wissen – in der Studie „Standortbindung von jungen Talenten und Nachwuchskräften“ der Stadt Mannheim.

Aus diesem Grund hat die Wirtschaftsförderung das Spiegel Institut Mannheim beauftragt, durch eine Befragung zu ermitteln, welche Faktoren wichtig sind bei der Entscheidung Mannheim als Arbeitsort und Lebensmittelpunkt zu wählen. 

Die Studie soll Anregungen für Maßnahmen der Stadt Mannheim geben, die Unternehmen dabei zu unterstützen, Nachwuchskräfte zu akquirieren beziehungsweise zu binden und für sie den Standort Mannheim noch attraktiver zu gestalten. 

Deshalb wurden im November 2014 über 1.220 Studierende und Absolventen der Hochschulen zu ihrer Einstellung zu ihrer ‚Teilzeit-Heimat‘ Mannheim befragt.

Die Studie zeigt auf, dass Mannheim viele hervorragende Standortvoraussetzungen hat, um für Studierende eine attraktive Lebens- und Arbeitswelt zu bieten. Sie liefert uns darüber hinaus wichtige Informationen, um zukünftige Maßnahmen zur Fachkräftesicherung passgenau auf unsere Zielgruppe auszurichten“, so Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch (CDU)

Die wichtigsten Ergebnisse:

– 73 Prozent der Befragten sind wegen des Studiums nach Mannheim gezogen. Dies macht die Anziehungskraft der Universität und Hochschulen deutlich.
81 Prozent der Studierenden geben an, jedes bzw. häufig am Wochenende in der Stadt zu bleiben, ein Zeichen dafür, dass Mannheim lebenswert für Studierende ist.
– 61 Prozent können sich Mannheim als ihren zukünftigen Arbeitsort vorstellen.
– 83 Prozent der Studierenden beurteilen die in Mannheim ansässigen Firmen als attraktive Arbeitgeber.

Interessant auch die Frage, ob man Mannheim gegenüber Freunden und Bekannten positiv ins Gespräch bringe: Auf einer Skala von 1 (stimme nicht zu) bis 7 (stimme voll zu) beträgt der Wert hier 4,8.

Zwischen 5,3 und 6,2 liegen die Werte beim kulturellen Angebot, den Ausgeh- und Shoppingmöglichkeiten und der Verkehrsinfrastruktur. So wurden auch „Erreichbarkeit“ und „Nahverkehr“ gelobt.

Befragt nach der „Persönlichkeit“ Mannheims fielen Eigenschaften wie lebendig, vielseitig, weltoffen, international, tolerant und aktiv.

Was eher nachdenklich stimmt: Wenn die Studis an Mannheim denken, dann finden sie die Stadt wenig „friedlich“, „romantisch“ oder „glamourös“.

Handlungsbedarf sehen die Studis in den Bereichen Kinderbetreuung und einem bedarfsgerechten Wohnungsangebot. Hier ist die Stadt bereits aktiv – etwa mit dem 2014 abgeschlossene Krippenausbau-Programm oder das Handlungskonzept „Wohn.Raum.Stadt II“ zur zukünftigen Wohnungsmarktentwicklung. 

Für die Wirtschaftsförderung sind die Ergebnisse von besonderer Bedeutung, da sie uns die Möglichkeit eröffnen, unsere Arbeit noch stärker an den konkreten Bedürfnissen der Studierenden auszurichten“, betont Christiane Ram, Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung. 

Hier geht´s zur ausführlichen Studie: www.mannheim.de.

pek

Quelle: Mannheim24

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