Über 11.000 Zuschauer

Pokal-Endspiele in der SAP Arena: So lief der Volleyball-Gipfel 

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Die beiden Gewinnerteams bejubeln ihren Pokalsieg.

Mannheim – Die Dauersieger des VfB Friedrichshafen und der Dresdner SC haben am Sonntag in Mannheim den deutschen Volleyball-Pokal gewonnen. 

Die Friedrichshafener bezwingen vor 11.354 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena den chancenlosen Außenseiter Volleyball Bisons Bühl locker mit 3:0 (25:20, 25:8, 25:21). 

Das Team des früheren Bundestrainers Vital Heynen feiert wettbewerbsübergreifend seinen 31. Sieg in Serie und sichert sich schon zum 15. Mal den Titel. 

Friedrichshafen ist im rein baden-württembergischen Endspiel gegen Bühl über die gesamte Spielzeit die klar bestimmende Mannschaft. „Jeder hat den Sieg von uns erwartet und die Jungs sind auch unter Druck ruhig geblieben“, lobt Heynen seine Titelverteidiger. 

„Sie haben gewonnen, weil sie einfach die bessere Mannschaft waren“, zollt der Bühler Trainer Ruben Wolochin dem Rivalen Respekt. „Es war uns klar, dass es ein ganz hartes Spiel für uns wird, aber wir sind vor allem Stolz, dass wir hier antreten durften“, resümiert der japanische Nationalspieler Masahiro Yanagida

„Jedes Spiel, jeder Sieg ist einfach unbeschreiblich“, äußert sich VfB-Außenangreifer David Sossenheimer glücklich, dessen Vater Christian als Wiesbadener Co-Trainer indes unterlag. „Jedes Spiel wachsen wir mehr zusammen, wir wachsen mit unseren Aufgaben.“ 

Dresden gewinnt Frauen-Finale

Ebenfalls ohne Satzverlust gewinnt der Dresdner SC das Endspiel der Frauen. Der Bundesligazweite setzt sich in einem lange umkämpften Finale gegen den VC Wiesbaden mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:18) durch. Für die Mannschaft von Coach Alexander Waibl ist es nach 1999, 2002, 2010 und 2016 der fünfte Pokalsieg. Die Hessinnen müssen hingegen weiter auf ihren ersten Titel warten.

Die Dresdnerinnen wackeln in ihrem Finale nur im letzten Abschnitt, als sie mit 4:9 in Rückstand geraten. Zu diesem Zeitpunkt steht die Annahme des Bundesligazweiten nicht sicher. Mit hoher Konzentration und Intensität dreht der DSC aber noch den dritten Satz und darf sich schließlich bejubeln lassen.

>>> So liefen die Endspiele 2016 und 2017

dpa/nwo

Quelle: Mannheim24

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