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Die Designer Jan Klimaschka und Julien Keibel tragen ihre Hemden gerne auch selbst.

Hemden für JederMANN

„Jean Klimá“: Mannheimer BWLer machen Mode!

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Mannheim – BWL und Mode? Das klingt erst einmal schräg! Zwei Mannheimer DHBW-Absolventen haben den Versuch gewagt und designen ausgefallene Hemden. Wir haben sie getroffen:

Die zwei Mannheimer BWL-Absolventen Jan Klimaschka (22) und Julien Keibel (22) haben sich während ihres Studiums an der DHBW kennengelernt und sind mittlerweile gute Freunde...und Geschäftspartner! Die beiden haben das Hemden-Label Jean Klimá gegründet. 
Die Inspiration holten sie sich im Urlaub in Marseille und an der sogenannten Côte Bleue. Plötzlich der Geistesblitz: Sie wollen ein Modelabel gründen – eigene Hemden verkaufen.

Jean Klimá: Männermode „made in Mannheim“


MANNHEIM24: Wo liegt die Besonderheit an euren Hemden?


Jan: „Wir möchten dem Verbraucher aktuelle Laufsteg-Trends erschwinglich verkaufen. Hinzu kommen eckige Knöpfe und eine faire Produktion.“

Wie schwer ist der Einstieg ins Modebusiness?

Jan: „Der Modebereich bei Start-ups ist riesig. Viele Gleichaltrige träumen von einem Modelabel. Hemden ziehen wir selbst gerne an. Mit eigenen Designs und auffälligen Merkmalen möchten wir uns von der Masse abheben und nicht wie viele T-Shirts oder Pullover verkaufen.

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Inwieweit hat euch euer Studium geprägt?


Julien: „Durch die Arbeit im Unternehmen haben wir natürlich den Wert der Hemden erkannt. Der strikte Dresscode hat uns dann natürlich auch inspiriert. Wir distanzieren uns aber vom Businesslook und wollen ein stilbewusstes Hemd für den Alltag.“

Hattet ihr schon immer den Unternehmergeist?


Jan: „Ich habe recht früh angefangen mit einem eigenen Online-Shop für Fahrradartikel. Eine eigene Modemarke war auch schon immer ein Traum von mir, bei dem man sich selbst verwirklichen kann.“


Julien: „Durch Jans Erzählungen wurde mein Interesse geweckt. Der BWL-Hintergrund und der gemeinsame Urlaub haben mich motiviert etwas eigenes – Jean Klimá – hochzuziehen.“

Wie kam es letztlich zur Produktion der Hemden?

Jan: „Wir haben einen europäischen Textilproduzenten ausfindig gemacht. Mit eigens angefertigten Skizzen sind wir angereist. Gemeinsam mit dem Produzenten haben wir Stoffe ausgewählt und die ersten Prototypen anfertigen lassen. Nach eineinhalb Jahren Vorbereitung waren dann unsere ersten Hemden fertig.“

Gab es auch mal Rückschläge in der Zeit?
Jan: „Die gesamte Produktion hat häufiger mal an den Nerven gezerrt. Leider gilt nicht in allen Ländern dieselbe Arbeitskultur wie in Deutschland. Es dauerte länger als erwartet und war natürlich strapaziös.
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Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?


Julien: „Ich werde zur Sicherheit erstmal weiter in einem Unternehmen arbeiten. Ich lass’ mich überraschen, wie es mit Jean Klimá weitergeht.
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Jan: „Bei mir wird es definitiv in die Selbstständigkeit führen.“

Was braucht ein Mann im Kleiderschrank?
Julien und Jan: „Natürlich ein gutes Hemd von Jean Klimá (lacht), eine gut sitzende Chino und einen Anzug – man weiß ja nie.“

jst

Quelle: Mannheim24

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