Leckermäuler aufgepasst!

Süße Wahrzeichen aus der Region

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Regionales Produkt: Mannemer Dreck klassisch aus dem Café Herrdegen.

Mannheim/Heidelberg - Nachdem der Mannheimer Comedy-Export Bülent Ceylan seit Neustem für Süßwarenhersteller Ferrero wirbt, dürfen die regionalen Spezialitäten nicht außen vor gelassen werden. 

Zu den besten Cafés in Deutschland gehört das „Café Herrdegen“ in Mannheim. Seit dem 19. Jahrhundert ziert es schon das Mannheimer Stadtbild. 

Das Rezept aus dem Jahr 1862 der Mannheimer Spezialität „Mannemer Dreck“ stammt aus der Feder des damals 17-Jährigen Konditors Carl Herrdegen. 

Mannemer Dreck ist ein Makronengebäck. Das Originalrezept besteht aus Nüssen, Gewürzen und Aromen wie Orangeat und Zitronat. Es ähnelt dem bekannten Lebkuchen.

Diverse Auszeichnungen hat das „Café Herrdegen“ bereits vorzuweisen – ob für ihren beliebten Baumkuchen oder Christstollen. Nicht ohne Grund zählt es zu den besten Cafés im Land.

Süße Küsse

Neben Mannheim geht auch aus Heidelberg eine süße Spezialität hervor - der „Heidelberger Studentenkuß“ ist ein Nougatkonfekt auf Waffelboden. 

Die schokoladige Versuchung wird seit 1863 von der ältesten Chocolaterie Heidelbergs, dem „Café Knösel“, hergestellt. Auch über die Grenzen hinaus ist das Konfekt beliebt. Politiker Bill Clinton oder auch Königin Silvia von Schweden kamen bereits in den Genuss des Studentenkusses.

Die Geschichte hinter der zarten Confiserie ist genauso süß wie das Konfekt selbst.

Heidelberger Studentenkuß ist das süße Wahrzeichen der Stadt.

Im 19. Jahrhundert durften sich junge Frauen nur unter Aufsicht von Anstandsdamen in die Öffentlichkeit wagen. Kontakte mit gleichaltrigen Männern wurden auch von den Anstandsdamen beaufsichtigt. Beliebt war bei jungen Damen das „Café Knösel“. Durch das Ein- und Ausgehen der jungen Frauen, wurden auch immer mehr männliche Studenten der Ruprecht-Karls-Universität auf das Café aufmerksam. 

Um dem Kontakt zwischen den Damen und Männer zu verhelfen, kreierte Chocolatier und Konditormeister Fridolin Knösel den Heidelberger Studentenkuß. Die Frauen und Männer konnten süße Botschaften ganz geheim über die Konfektverpackung austauschen.

Mhmm ... Zum Dahinschmelzen.

Eine schöne Anekdote stammt auch aus Eberbach

Herzog Eduard von Kent und seine Frau Victoria Luise, Eltern von Queen Victoria, sollen 1819 eine gewisse Zeit in Eberbach verbracht haben. Die zu dem Zeitpunkt hochschwangere Victoria Luise stand kurz vor der Entbindung der späteren Königin Victoria. Die künftige Thronerbin sollte auf englischen Hoheitsgebiet geboren werden. So verließen Herzog Eduard und seine schwangere Gattin das beschauliche Städtchen Eberbach. 

Wie viel Wahrheit in der Geschichte steckt, kann nicht historisch belegt werden. Dennoch überzeugt die köstliche Viktoriatorte aus Eberbach. Das „Café Viktoria“ in Eberbach bietet die schmackhafte Torte an. Die übrigens 1963 per Luftpost zu Queen Elisabeth in den Buckingham Palast eingeschickt wurde. Mittlerweile ist die Torte auch über die Eberbacher Grenzen bekannt.

jst

Quelle: Mannheim24

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