Mund- und Nasenschutz

Extrem einfach: So bastelst Du eine Maske in unter 1 Minute

Jeder braucht in Deutschland eine Maske. Doch sie muss nicht gekauft sein. Wir verraten Dir, wie Du einen Mund-Nasenschutz in unter einer Minute selbst machst:

  • Aufgrund der Maskenpflicht braucht jeder Bürger in Deutschland einen Mundschutz.
  • Doch man muss kein Geld für eine Schutzmaske ausgeben.
  • Ein Video zeigt, wie Du ganz einfach selbst eine Maske basteln kannst – in nur einer Minute.
  • Die Anleitung zum schnellen DIY-Mundschutz

Seit Ende April gilt in allen Bundesländern die Maskenpflicht. Egal, ob beim Einkaufen oder Fahren mit Bus und Bahn, ein Schutz über Nase und Mund ist ein MUSS! Doch nicht jeder hat eine Maske zu Hause und einen Mundschutz kaufen, ist gar nicht mal so günstig. Vor allem für Familien können so schnell mal 40 Euro weg sein. 

Maskentyp

Einfacher Mund-Nasen-Schutz

FFP2/FFP3 

ohne Ventil

FFP2/FFP3

mit Ventil

Selbstgemachte Maske aus Baumwolle 

Schal oder Tuch

Eigenschutz

nein

ja

ja 

etwas 

etwas

Fremdschutz

ja

ja

nein

ja

etwas

Doch Du musst keine Maske kaufen, Du kannst auch ganz einfach eine Schutzmaske selbst nähen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Methoden. Für alle, die keine Nähmaschine zu Hause haben oder denen das Fingerspitzengefühl beziehungsweise die Geduld für eine "professionellere" Alltagsmaske fehlt, haben wir für Dich drei super einfache Anleitungen parat. So bastelst Du Dir eine Maske in unter einer Minute.

Alltagsmaske unter 1 Minute selbstgemacht – Variante 1

Für die erste Mundschutz-Variante brauchst Du nur zwei Dinge: Haargummis und eine Stoffserviette – und so geht die erste DIY-Maske:

  1. Falte die Serviette in der Mitte
  2. Falte anschließend noch einmal Einviertel der Serviette um 
  3. Verknote jeweils zwei Haargummis miteinander
  4. Ziehe die Enden der Serviette jeweils um ein Haargummi
  5. Die herausstehenden Enden einfach umklappen 
  6. FERTIG!

Hier findest Du die Anleitung für die extrem-einfache Maske auch noch einmal als Video:

Maske selbstgemacht: So machst Du einen Mundschutz in 60 Sekunden – Variante 2

Für die zweite Masken-Variante im Kampf gegen das Coronavirus brauchst Du ein Stück Stoff, beispielsweise von einem alten T-Shirt und eine Schere. Wichtig: Wenn Du später die Maske über Dein Gesichts stülpst, sollte sie recht eng anliegen, da eine Schutzmaske Nase und Mund bedecken muss. Also kontrolliere das bitte, wenn Du fertig bist.

  1. Das Stoffstück sollte die Maße 48 x 30 Zentimeter 
  2. Halbiere den Stoff an der längeren Seite
  3. Schneide zwei Zentimeter lange Streifen in die beiden losen Enden des Stoffstücks. Halte bei den Streifen jeweils zwei Zentimeter Abstand.
  4. Danach verknotest Du die Streifen miteinander, sodass Dein Stoffstück wie eine Art Schal verbunden ist.
  5. Lege das Stoffstück so hin, dass die verbundenen Seiten zu Dir zeigen und mittig liegen. 
  6. Schneide nun oberhalb Deiner Maske einen 2,5 Zentimeter langen Streifen an beide Enden (damit Du Deine Maske über die Ohren stülpen kannst)
  7. FERTIG!

Noch einmal anschaulich in einem Video erklärt? Kein Problem:

Maske selbst machen – so einfach geht der DIY-Mundschutz

Für die dritte und letzte einfache Masken-Variante brauchst Du nur ein T-Shirt und eine Schere. Also legen wir los:

  1. Schneide einen Ärmel vom T-Shirt ab
  2. Lege das Ärmelstück mit der bereits versäumten Seite nach unten
  3. Klappe an den Seiten ein kleines Stück um und schneide mit der Schere ein paar Mal hinein
  4. Schneide vom T-Shirt zwei lange Streifen ab
  5. Ziehe die Streifen durch die nun entstandenen Löcher des Ärmelstückes
  6. Verknote die Enden der Streifen
  7. FERTIG!

Natürlich haben wir auch hier ein Video für Dich:

Auch aus einer Socke kannst Du super einfach eine Maske basteln. Einfach die Socke halbieren, an einer Seite einschneiden, aufklappen, auf der längeren Seite falten und an den Enden zwei einschnitte machen. Eine genauere Erklärung samt Video haben wir hier für Dich. 

Maskenpflicht: Was Du dazu wissen musst

In allen Bundesländern in Deutschland gibt es die Maskenpflicht. Wer einkaufen geht oder den ÖPNV nutzt, der muss eine Maske tragen. In einigen Städten gibt es sogar die Pflicht eine Maske zu tragen, wenn man sich auf in einer Fußgängerzone befindet. In einem Auto ist das Tragen einer Maske nicht vorgeschrieben, aber auch nicht verboten. Wer sich nicht an das Maskentragen hält, der macht sich strafbar. Wie hoch die Bußgelder ausfallen ist von Bundesland zu Bundesland anders. Beispielsweise drohen in Bayer bis zu 5.000 Euro Strafe, in Rheinland-Pfalz maximal 250. 

Coronavirus: Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, macht sich strafbar.

Doch warum gibt es in Deutschland nun die Maskenpflicht? Grund ist die Stimmungslage vieler einzelner Städte und Empfehlung vieler Experten – beispielsweise vom Robert-Koch-Institut. Hier wird das Tragen einer Schutzmaske empfohlen, um andere Menschen vor dem Coronavirus zu schützen. Denn: Das Tragen einer Maske halten die Tröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten zurück. Auch das Hygienebewusstsein der Menschen werde durch einen Mundschutz gestärkt. Versuche mit Hamstern belegen, dass das Coronavirus durch eine Maske langsamer ausbreitet. Einen Selbstschutz kann man bislang wissenschaftlich nicht nachweisen. Nach der Nutzung musst Du übrigens Deine Maske waschenViele Brillenträger kämpfen wegen der Maske mit beschlagenen Brillengläsern. Damit ein Mund-Nasen-Schutz seinen Zweck erfüllt, muss er richtig verwendet werden. Dazu gehört die richtige Tragweise, aber auch die Abnahme der Maske nach dem Benutzen.

Neben den Alltagsmasken, die nicht verifiziert sind, gibt es die FFP-Masken. Diese werden derzeit fast ausschließlich in Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeheimen verwendet. Sie schützen sowohl das Umweld als auch den Träger vor Viren. Da allerdings aufgrund der Corona-Krise die Masken stark nachgefragt werden, gilt in erster Linie den Bedarf im medizinischen Bereich abzudecken. 

jol

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © pixabay

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