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Maskenpflicht in Bus und Bahn: Dieser Schutz ist ab sofort verboten

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Von: Josefine Lenz

Heidelberg/Region – Wer künftig mit Bus und Bahn fahren will, der MUSS eine FFP2-Maske tragen. Die rnv verschärft die Mundschutz-Regel ab sofort:

Vor rund einem Jahr wurde in Baden-Württemberg die Maskenpflicht eingeführt. Damals erlaubte man sowohl FFP2- also auch OP- und Stoffmasken. Doch im Laufe der Zeit wollte man auf Nummer sicher gehen und strich die Alltagsmasken von der Liste. Im Januar 2021 war es dann nur noch erlaubt mit FFP2-Maske oder Einwegmaske einzukaufen und Bus und Bahn zu fahren. Nun wird die Maskenpflicht noch einmal verschärft.

MaskenvarianteFFP2-Maske
SchutzKorrekt sitzende FFP-Masken liegen dicht an und bieten Fremd- und Eigenschutz
KennzeichnungVierstellige Nummer und EN 149:2001+A1:2009

Heidelberg: OP-Mundschutz verboten – rnv erlaubt nur noch FFP2-Masken

Wie die rnv am Freitagnachmittag (23. April) mitteilt, ist nur noch das Tragen einer FFP2-Maske in Bus und Bahn erlaubt. „Medizinische Masken wie beispielsweise OP-Masken reichen ab sofort nicht mehr aus“, heißt es in der Pressemitteilung. Die neue Regelung greift aufgrund der hohen Inzidenz im rnv-Gebiet. Sowohl in Heidelberg als auch im Rhein-Neckar-Kreis, Mannheim und Ludwigshafen liegt der Inzidenz-Wert über 100 oder sogar noch höher Aufgrund dessen gelten in allen Regionen strenge Corona-Regeln – und nun kommt eine weitere hinzu.

Die rnv richtet sich mit dieser Regelung nach der vom Bundestag beschlossene Notbremse, die am Freitag in Kraft tritt. Im Bundesgesetzblatt heißt es, dass sowohl in der Bahn, als auch im Bus und Taxi eine FFP2-Maske verpflichtend ist. „Für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske“, heißt es weiter. Eine FFP2-Pflicht besteht also für diese Personen nicht.

Ob die Maskenpflicht nun auch fürs Einkaufen verschärft wird, ist bislang noch offen. Laut der Bundes-Notbremse ist dies aber nicht vorgesehen. Im Einzelhandel soll auch weiterhin OP- und FFP2-Mundschutz erlaubt sein. Aufgrund der Notbremse muss die Landesregierung Baden-Württemberg ihre Corona-Verordnung anpassen. Dies ist aber bislang noch nicht geschehen. Fest steht aber: Nicht nur in Bus und Bahn gilt FFP2-Maskenpflicht.

Heidelberg: Nicht nur in Bus und Bahn – Hier gilt FFP2-Maskenpflicht

Seit dem 1. März ist es verpflichtend beim Friseur eine FFP2-Maske oder ein Mundschutz mit ähnlichen Standards zu tragen. Sowohl die Mitarbeiter, als auch die Kunden werden dazu aufgefordert, ausschließlich diesem Mundschutz zu tragen. Auch im Notbremsen-Beschluss für Deutschland steht, dass in Friseur-Salons oder bei der Fußpflege Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) getragen werden müssen. Bei anderen Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen und seelsorgerischen Zwecken dienen, muss ebenfalls eine FFP2-Maske aufgezogen werden. (jol)

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