Den Sternen so nah

Beeindruckende Fotos: Ein Besuch in der Volkssternwarte

Diese Fotos hat Andy Bender selbst aufgenommen: Mit seiner Kamera durchs Teleskop!
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Diese Fotos hat Andy Bender selbst aufgenommen: Mit seiner Kamera durchs Teleskop!
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Auf dieses Foto ist Andy Bender besonders stolz.
Ein Besuch in der Volkssternwarte in Meckesheim mit dem Vereinsgründer Andy Bender.
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Das Schiebedach der Volkssternwarte ist eine besondere Konstruktion.

Meckesheim – Du willst den Sternen mal so richtig nahekommen? Chemiker Andy Bender (49) weiß wie! In seiner Volkssternwarte erklärt er die faszinierende Welt der Astronomie.

Es ist ein wunderschöner Anblick, den die Sternwarte in der Kettengasse bietet: völlige Dunkelheit und Ruhe. Genau die richtige Atmosphäre, um eine uneingeschränkte Sicht auf den Nachthimmel zu haben.

Im Jahr 2013 ruft Andy Bender die ‚Volkssternwarte Meckesheim‘ ins Leben und gründet den Verein „Carpe Noctem“. Doch bis dahin ist es ein langer Weg: Bender will die Sternwarte auf eigene Kosten bauen lassen – und trotzdem dauert es ganze vier Jahre, bis die Sternwarte tatsächlich steht.

Denn die erste Baugenehmigung wird von der Stadt abgelehnt. Es folgen viele Gespräche und noch mehr Anträge. Die Vorteile einer Sternwarte liegen auf der Hand: Der studierte Chemiker will Astro-Interessierte weiterbilden. Er bietet Kurse an der Volkshochschule an, private Führungen, arbeitet mit Schulen zusammen und organisiert Ferienprogramme für Kinder.

2012 dann endlich: Die langersehnte Baugenehmigung ist da! 

Ein Traum geht in Erfüllung

Ganze 25.000 Euro investiert Bender in seinen persönlichen Kindheitstraum. Allein das Schiebedach soll 13.000 Euro gekostet haben. Es ist eine Spezialanfertigung: Das Dach ist in Richtung Süden schräg gebaut, um mit dem Teleskop eine bessere Sicht auf den Südhimmel zu haben. „Eine Besonderheit, die nicht jede Sternwarte aufweisen kann“, erzählt er stolz.

Seit er 14 Jahre alt ist, begeistert sich Bender für Astronomie. Damals hat er sein erstes Teleskop von seinem Vater geschenkt bekommen. „Das habe ich heute noch zu Hause stehen“, schwärmt der Hobby-Astronom.

Schnell wird die Leidenschaft für das Weltall immer größer: Er will mehr sehen und schließlich auch fotografieren. „Die Anfänge der Astrofotografie sind schwer“, so Bender. Als er angefangen habe durch das Teleskop zu fotografieren, habe es noch Diafotografie gegeben: „Damals habe ich für ein gutes Foto etwa zwei Stunden gebraucht – mit anschließender Ausleuchtung im Labor.“ Mittlerweile geht das deutlich schneller: Etwa 20 Minuten brauche er, um ein Foto zu schießen.

So schnell kann die Sicht schwinden

Als HEIDELBERG24 ihn besucht, ist der Himmel klar: „Zur Zeit kann man den Saturn besonders gut erkennen.“  Er stellt das ‚kleine‘ Teleskop ein und lässt unsere Redakteurin einen Blick auf den Saturn werfen. Woher er weiß, welcher Planet wo zu finden ist? „Astronomen benutzen die Sternkarte wie eine gewöhnliche Landkarte.“

Allerdings haben wir nicht lange eine freie Sicht. Bereits nach 30 Minuten bilden sich Wolken, sodass es nicht mehr möglich ist, etwas zu sehen – geschweige denn Fotos zu schießen. „Kein Teleskop der Welt kann durch Wolken schauen“, scherzt der Chemiker. 

So ist das eben mit den Launen der Natur – unvorhersehbar und doch faszinierend.

Weitere Informationen über Andy Bender und seinen Verein findest Du hier.

jab

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