Von Lawine verschüttet

Tragödie in Ski-Gebiet: Mosbacher Schule trauert um Vertrauenslehrer (†32)

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Mann wird von Lawine verschüttet (Symbolfoto)

Mosbach - Ein 32-jähriger Mann kommt bei einem tragischen Unfall in einem Ski-Gebiet in Vorarlberg ums Leben. Mehr dazu:

+++ UPDATE, 9. April:

Drei Tage nach seinem tragischen Tod im Ski-Gebiet von Damüls in Österreich berichtet die BILD, dass es sich bei dem 32-Jährigen um einen Lehrer aus Mosbach handelt. Er unterrichtete in einer Berufsschule Mathe und Sport und war Vertrauenslehrer

Auf der Webseite der Schule trauern Kollegen und Schüler um Janosch B.. Sie schreiben: „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Laut BILD war B. ein erfahrener Skifahrer. Am Sonntag nahm er jedoch trotz Lawinengefahr einen Abhang abseits der gesicherten Pisten. Zweimal wurde er von einer Schneelawine erfasst. Seine 25-jährige Freundin rief noch den Notdienst, versuchte ihn zu retten – doch der junge Mann überlebte den Unfall nicht.

+++ Erstmeldung, 7. Januar:

Am Sonntag (6. Januar) befindet sich der 32-Jährige zusammen mit einer 25-jährigen Frau im Skigebiet Damüls/Mellau. Beide tragen eine Lawinen-Notfallausrüstung.

Wie die Polizei Vorarlberg berichtet, will der Mann aus Mosbach gegen 15:30 Uhr eine markierte Piste verlassen. Dabei löst sich eine Lawine. 

Beim Stillstand der Lawine war der 32-Jährige knietief verschüttet und konnte aus diesem Grund der folgenden Nachlawine nicht mehr entkommen. Durch die Nachlawine wurde er gänzlich verschüttet“, schreibt die Polizei. 

Die Frau setzt einen Notruf ab und sucht nach ihrer Begleitung. Sie kann ihn orten und den Kopf freilegen. Allerdings verlaufen Reanimationsmaßnahmen durch die vor Ort anwesenden Rettungskräfte sowie des Notarztes erfolglos. Der 32-Jährige verstirbt am Unfallort. 

dpa/pol/jol

Quelle: Mannheim24

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