55-Jähriger erschießt Bekannten

Tödliche Schüsse in Buchen! Geständnis am ersten Prozesstag

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Am ersten Prozesstag am Landgericht Mosbach gesteht ein 55-jähriger Angeklagter, seinen Bekannten im Jahr 2013 erschossen zu haben.

Mosbach - Der 55-Jährige Angeklagte gesteht einen Bekannten getötet zu haben. Der Vorfall ereignete sich bereits 2013. Heute ist der erste Prozesstag.

Geständnis am ersten Prozesstag am Landgericht Mosbach!

Der Beschuldigte gibt zu, seinen Bekannten (†55) im Jahr 2013 in der eigenen Scheune in Buchen erschossen zu haben. Die beiden kennen sich schon seit Jahren, allerdings habe sich das Verhältnis verschlechtert. 

Was passiert ist:

Das Opfer bricht vor fünf Jahren in die Scheune des Tatverdächtigen ein. Dort stiehlt er eine Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ und Weltkriegs-Devotionalien. Laut Gerichtssprecherin gebe es keine Hinweise, dass die Männer der rechtsradikalen Szene angehörten.

Der Angeklagte stellt den Einbrecher und schießt anschließend auf sein Gegenüber, trifft den 55-Jährigen an Oberkörper und Kopf.

Sein Tatmotiv: Zorn!

Das Opfer rutscht anschließend auf ein gebogenes Eisenteil, das sich in dessen Körper bohrt. Die Leiche versteckt der Angeklagte auf dem Zwischenboden der Scheune. 

Leiche nach fünf Jahren gefunden

Doch erst im Winter diesen Jahres, als es auf dem Anwesen brennt, finden die Ermittler die Leiche. Im Januar wird der Angeklagte schließlich verhaftet und sitzt seitdem in U-Haft.

dpa/jmb

Quelle: Mannheim24

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