Kritik trifft auf Unverständnis 

„Nie wieder ein Konzert am Hockenheimring“ – viele Fans nach Ed Sheeran-Konzert stinksauer

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Ed Sheeran sorgte für einen unvergesslichen Abend – so auch die Organisation – zumindest laut einigen Fans.

Hockenheim - Die Ed Sheeran-Konzerte auf dem Hockenheimring waren absolute Kracher-Shows. Doch vielen Fans bleiben nicht nur schöne Erinnerungen. Warum es jetzt heftige Kritik hagelt:

Es ist das Konzert-Highlight des Jahres: Ed Sheeran auf dem Hockenheimring. Fast 100.000 Zuschauer reisen dafür jeweils am Samstag (22. Juni) und Sonntag (23. Juni) an, um den Mega-Star live zu erleben. Bereits vor Beginn der Großkonzerte sorgt der Massenandrang an Besuchern für jede Menge Verkehrschaos auf der A5, A6 und A61. Fans stehen etwa ein bis zwei Stunden im Stau, bevor sie überhaupt die Parkplätze am Festivalgelände erreichen.

„Organisationsdesaster“: Heftige Kritik gegen Organisation nach Ed Sheeran-Konzert

Nach den Konzerten bleibt den Besuchern jedoch nicht nur ein schöner Abend in Erinnerung. Wenige Stunden nach den Open Air-Auftritten von Ed Sheeran lassen die Fans ihrer Wut über die Organisation auf Twitter freien Lauf. 

Nie nie wieder ein Konzert am Hockenheimring. Absolut nie wieder. Für den Innenraum muss man den kompletten Ring ablatschen. Unfassbar“, „Sicherheit und Orga sahen düster aus!“, „Wer war für das absolut unterirdische Rückweg- und Parkplatzchaos vom Hockenheimring verantwortlich?! Blanker Horror!!!“ oder „Liebe Veranstalter des Ed Sheeran-Konzerts und Gemeinde - bitte richtet keine großen Konzerte mehr aus, wenn ihr eure scheiß Infrastruktur nicht im Griff habt!!! #StauDesJahrhunderts“ sind nur vier von vielen kritischen Tweets. 

Ed Sheeran-Konzert auf dem Hockenheimring: Ausgang löst Welle der Empörung aus

Vor allem eine Sache bemängeln die Zuschauer an der Organisation des Hockenheimrings: Den Ausgang, der durch einen Tunnel führt:

Besucher bezeichnen den Umstand, dass tausende Fans sich am Hockenheimring durch einen Tunnel zwängen müssen, um nach dem Ed-Sheeran-Konzert auf die Parkplätze zu kommen, als „echten Leichtsinn.“ „Da haben die Veranstalter echt Glück gehabt, dass nichts passiert ist“, schreibt ein Twitter-Nutzer. Einige erinnern in diesem Zusammenhang an das Loveparade-Drama in Duisburg, als 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben kamen, und schließen nicht aus, dass so etwas Furchtbares durchaus am Wochenende auf dem Hockenheimring hätte passieren können. 

Heftige Kritik nach Ed Sheeran-Auftritt: Hockenheimring nimmt Stellung

Auf Anfrage von HEIDELBERG24 versichert Georg Seiler, Geschäftsführer des Hockenheimrings, dass zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Ed  Sheeran-Fans bestanden habe. Das Areal sei ständig videoüberwacht worden und alles sei kontrolliert verlaufen. Ihm sei bewusst, dass wenn so viele Menschen auf einmal nach Hause wollen, es zu einem Platzproblem kommen kann. Aber er erklärt weiter, dass es insgesamt vier Ausgänge gab und weist somit die Anschuldigung, dass sich 90.000 Menschen durch einen einzigen Tunnel drängen mussten, eindeutig zurück. Zudem habe die Polizei, die vor dem Konzert noch ein Selfie mit Ed Sheeran machen konnte, ebenfalls für Sicherheit und Ordnung auf dem Konzert gesorgt.

Doch es muss eigentlich jedem Besucher klar sein, dass bei einer Veranstaltung mit 100.000 Menschen Staus vorprogrammiert sind und auch ein ‚geordnetes‘ Gedränge in der Menge nicht ausgeschlossen ist. Am Ende hat nämlich genau die Menschenmenge das Erlebnis so unvergesslich gemacht – wie Ed Sheeran in einem Video auf Instagram veröffentlicht.

Für Verkehrschaos sorgte am Samstag auch ein Hochzeitskorso in Ludwigsburg: Während die Polizei damit beschäftigt war, den riesigen Konvoi zu stoppen, fielen plötzlich Schüsse! 

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Am Montagabend (15. Juli) lockt ein Unbekannter den Oberbürgermeister von Hockenheim vor die Tür seines Hauses. Als dieser vor ihm steht, schlägt der Mann plötzlich zu!

jol

Quelle: Mannheim24

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