Angestellter gesteht

Raubüberfall auf Autohaus: Alles nur vorgetäuscht! 

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Der vermeintliche Raub auf ein Autohaus hat sich nicht so abgespielt, wie es der Angestellte schilderte...(Symbolfoto) 

Neckargemünd - Große Aufregung am 18. Januar in einem Autohaus – ein bewaffneter Mann bedroht einen einen Angestellten und flüchtet mit Bargeld. Doch hat sich die Tat wirklich so abgespielt? 

Am 18. Januar geht bei der Polizei gegen 7:15 Uhr ein Notruf ein: Ein maskierter Täter soll ein Autohaus in der Neckarsteinacher Straße überfallen haben (WIR BERICHTETEN). Dabei soll der den 42-jährigen Angestellten mit einer Waffe bedroht und mit dem erbeuteten Bargeld entkommen sein.

Die Polizei leitet sofort die Fahndung nach dem Täter ein – doch der Räuber bleibt spurlos verschwunden. Aus gutem Grund: Wie sich nun heraus stellt, hat das vermeintliche Opfer den Raubüberfall frei erfunden! 

Zu diesem Ergebnis kommen die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Raubdezernat der Kripo. Denn die Angaben des Angestellten wurden im Laufe der Ermittlungen immer unglaubwürdiger. 

Auch, dass kein Autofahrer den flüchtenden Räuber auf der viel befahrenen Neckarsteinacher Straße bemerkt haben soll, ließ Zweifel aufkommen.  

Jetzt legt der 42-jährige Angestellte ein umfangreiches Geständnis ab! Er täuschte die Tat vor!  

Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat verantworten.

pol/nis 

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