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Neckargemünd: Mit Stein! Täter schlagen Mann (31) an Bahnhof zusammen - War es Rache?

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Von: Eliran Kendi

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.
Brutaler Übergriff auf einen 31-Jährigen am Bahnhof in Neckargemünd (Symbolbild). © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Neckargemünd - Unbekannte Täter haben am Bahnhof in Neckargemünd einen Mann (31) zusammengeschlagen. Jetzt hat sich die Bundespolizei eingeschaltet. Ob es sich um eine Racheaktion handelte?

Tatort: Gleis 4 am Bahnhof in Neckargemünd (Baden-Württemberg). Am Mittwochabend (3. November) beobachten Zeugen, wie ein 31-jähriger Mann gegen 18 Uhr brutal angegriffen worden ist. Bei den Tätern – als „heranwachsende“ beschrieben – soll es sich um eine Gruppe von sechs bis acht Personen gehandelt haben. Dem gewaltsamen Übergriff soll zunächst ein Streit vorausgegangen sein. Anschließend schlägt eine Person mit einem Stein gegen den Kopf des Mannes. Als dieser zu Boden geht, schlagen die Jugendlichen gemeinsam auf den verletzten Mann ein. Erst als der Mann regungslos am Boden liegt, ergreifen die Gewalttäter die Flucht.

StadtNeckargemünd
Einwohnerzahl:13.987 (31. Dez. 2008)
Fläche:26,15 km²

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Neckargemünd: Brutaler Übergriff am Bahnhof – Bundespolizei sucht Zeugen

Obwohl anwesende Zeugen umgehend die Polizei verständigen, werden die Jugendlichen nicht gefasst. Nach der Erstversorgung durch Anwesende und den herbeieilenden Rettungsdienst, wird der 31-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Fahndung des Polizeireviers Neckargemünd ist bislang ergebnislos verlaufen; doch nun hat sich die Bundespolizei eingeschaltet: Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird eine Auseinandersetzung vom 5. Oktober am Bahnhof Neckargemünd als Auslöser des Konflikts in Betracht gezogen. Damals wurde ein 18-jähriger Geschädigter mit einem Messer am Bein verletzt.

Die Bundespolizei ermittelt derzeit in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht in diesem Zusammenhang weitere Zeugen. Hinweisgeber können sich jederzeit unter 0721 120160 oder über das Kontaktformular unter www.bundespolizei.de melden.

Ungeachtet dieser Gewalttat sorgt auch die neue Imagekampagne „The Länd“ im beschaulichen Neckargemünd für Kopfschütteln. Bürgermeister Frank Volk legt sich dabei sogar mit dem Staatsministerium an. (pol/esk)

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