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Neckargemünd: Bei Hochwasser und Starkregen – Neue Gefahrenkarten warnen Anwohner

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Von: Peter Kiefer

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen am 31.12.2017 in Waldhilsbach, einem Ortsteil von Neckargemünd, auf einer überfluteten Straße.
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen am 31. Dezember 2017 in Waldhilsbach, einem Ortsteil von Neckargemünd, auf einer überfluteten Straße. © Rene Priebe/picture alliance/dpa

Neckargemünd – Man will für den Ernstfall bestens vorbereitet sein: Die Stadt hat Gefahrenkarten für Hochwasser und Starkregenereignisse erstellen lassen. Alle Infos:

Starkregen und Hochwasser sind in Neckargemünd keine Unbekannten. Die verheerende Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat erschüttert und auf dramatische Weise auch eindringlich bewusst gemacht, wie wichtig es ist, vorzusorgen. Alleine in den rheinland-pfälzischen Krisengebieten sind bislang 134 Tote geborgen worden. Extreme Wetterereignisse werden immer häufiger und können auch das Neckartal treffen! Nicht nur Hochwasser, sondern auch Starkregenereignisse sind auch hier längst keine Unbekannten mehr.

StadtNeckargemünd
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl13.349 (Stand: 31. Dez. 2020)
Fläche26,15 km²
BürgermeisterFrank Volk (Freie Wähler)

Deshalb hat die Stadt Neckargemünd zusammen mit den Gemeinden Bammental, Wiesenbach und Gaiberg als Kooperationsprojekt mit dem Büro Geomer aus Heidelberg auf der Grundlage des Leitfadens des Landes Baden-Württemberg die Gefährdungslage bei Starkregenereignissen von Oktober 2018 bis Mai 2020 untersuchen und damit ein Starkregenrisikomanagement erstellen lassen. Dabei sind Gefahrenkarten entstanden, die für jedes Hochwasser und Starkregenereignis simulieren, wie das Wasser läuft, wo es sich sammelt und welche Häuser und Straßen von Überflutung betroffen sind.

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Neckargemünd: Hochwasser-Gefahrenkarte und wichtige Infos online

Auf www.starkregengefahr.de/baden-wuerttemberg/gvv-neckargemuend werden der Bevölkerung alle Gefahrenkarteninformationen zur Verfügung gestellt. Hier können die Szenarien eines zehnjährigen, hundertjährigen und extremen Flusshochwassers sowie Szenarien eines seltenen, außergewöhnlichen und extremen Starkregenereignisses „durchgespielt“ werden. Es lohnt, sich die Zeit zu nehmen und für das Wohn- oder Arbeitsgebäude zu prüfen, wie es im Notfall gesichert ist. Schon ein verdichtetes Fenster oder ein gereinigter Abfluss können im Notfall einen entscheidenden Unterschied machen.

In loser Reihe informiert die Stadt Neckargemünd auf ihren Socialmedia-Kanälen in den kommenden Wochen zum Thema Starkregen und wird diese Informationen samt wichtiger Notfall-Nummern kompakt auf www.neckargemuend.de/starkregen zusammenstellen. (PM/pek)

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