Anwohner schildern Schrecksekunden

Mitten in Wohngebiet: Heißluftballon geht Gas aus – und muss notlanden

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Heißluftballon muss mitten in Wohngebiet notlanden

Neckargemünd - Einem Heißluftballon geht über einem Wohngebiet das Gas aus. Er muss mitten in einem Wohngebiet notlanden! 

  • Heißluftballon geht über Neckargemünd in den Sinkflug
  • Notlandung über Wohngebiet
  • Mehrere Anwohner helfen bei Landung in Garten

Schock-Moment für die Bewohner von Neckargemünd! Einem Heißluftballon geht am Sonntag mitten über dem Wohngebiet plötzlich das Gas aus. Der riesige Ballon beginnt gegen 18:30 Uhr unkontrolliert zu sinken, die Besatzung muss eine Notlandung einleiten! Mehrere Anwohner beobachten die brenzlige Situation in Neckargemünd und wählen den Notruf. Sofort wird ein Großeinsatz vom Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften ausgelöst.

Neckargemünd: Heißluftballon geht das Gas aus – Notlandung in Wohngebiet

In der Schillerstraße beobachtet die Polizei in Neckargemünd noch, wie der Heißluftballon-Pilot einen Gurt zur Verankerung des Ballons zu Boden wirft. Mehrere Bewohner der Straße helfen dann bei der Notlandung des Heißluftballons, der schließlich in einem Garten landet. Nach diesem Schreckmoment können die Einsatzkräfte in Neckargemünd glücklicherweise Entwarnung geben: Keiner der vier Passagiere, die sich zum Zeitpunkt der Notlandung im Korb des Heißluftballons befanden, wurde verletzt.

Neckargemünd: Heißluftballon in Not – Zeugen schildern spektakuläre Landung über Wohngebiet

Auch wenn die Landung des Heißluftballons in Neckargemünd nochmal gut ausging, sind Augenzeugen nach dem Vorfall sichtlich schockiert. Anwohner Joschua H.: „Ich habe aus dem Fenster geschaut und einen großen gelben Heißluftballon gesehen, der vom Himmel fällt. Ich habe mich total erschrocken. Mit so etwas rechnet man nicht. Ich habe mir gleich Gedanken gemacht, ob jemand verletzt ist.“ 

Heißluftballon muss mitten in Wohngebiet notlanden

Auch Michelle A. beobachtete die Notlandung in Neckargemünd. Sie erzählt: „Ich war am Neckar spazieren und habe gesehen, wie ein großer gelber Heißluftballon abstürzte. Ich habe sowas noch nie gesehen. Ich habe Sirenen gehört und gehofft dass niemand stirbt.“

Um für einen solchen Notfall gerüstet zu sein, führen die Einsatzkräfte der Region regelmäßig Großübungen durch, in denen Katastrophen simuliert werden – wie im Fall einer dieser Übungen in Eppelheim: Hier wurde die Notlandung eines Flugzeuges nachgestellt, das brennende Teile verlor. Sollte der Ernstfall eintreten, sind die Retter so bestens vorbereitet. 

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pol/er24/kab

Quelle: Mannheim24

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