Ab Donnerstag in Kraft

Neuer Bußgeldkatalog: Höhere Strafen für Verkehrssünder!

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Wer zukünftig die Rettungsgasse blockiert, muss mit härteren Strafen rechnen. (Symbolfoto)

Am Donnerstag tritt eine Änderung der Straßenverkehrsordnung in Kraft – und die könnte für Verkehrssünder teuer werden! Was sich alles ändert: 

Die neue Straßenverkehrsordnung (StVO), die am 19. Oktober in Kraft tritt, sieht in einigen Fällen wesentlich härtere Strafen vor.

Rettungsgassen-Blockierer

Die Bußgelder wurden von bisher 20 Euro auf mindestens 200 Euro Geldbuße angehoben! Zusätzlich drohen Autofahrern, die die Rettungsgasse versperren zwei Punkte in Flensburg. Auch Fahrverbote können verhängt werden. Wer zum Beispiel keine Rettungsgasse gebildet hat und dabei ein Rettungsfahrzeug behindert, muss jetzt mit 240 Euro, zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. 

Handy am Steuer

Die Geldbuße für unerlaubte Nutzung von Handys während der Fahrt wurde von 60 auf 100 Euro erhöht. Bei schweren Verstößen drohen künftig auch Fahrverbote und Geldbußen von 150 bis 200 Euro. Außerdem wurde das Handy-Verbot noch einmal verschärft: Die StVO nannte bislang nur Mobiltelefone und Autotelefone, die während der Fahrt nicht aufgenommen oder gehalten werden dürfen, um sie zu benutzen. Jetzt wurden ausdrücklich auch Tablets, E-Book-Reader sowie Tätigkeiten wie Nachrichten tippen oder Surfen im Internet in das Verbot mit aufgenommen. 

Die Nutzung von Sprachsteuerung, Vorlesefunktionen und sogenannter „Head-Up-Displays“ für Fahrzeug- oder Verkehrszeichen-Informationen ist dagegen ausdrücklich erlaubt. 

Neu: das Verhüllungsverbot

Neu in der Straßenverkehrsordnung ist das Thema „Verhüllung“ hinter dem Steuer: Ab dem 19. Oktober ist das Tragen von Masken, Schleiern und Hauben, die das ganze Gesicht oder wesentliche Teile verdecken, verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe von 60 Euro rechnen. Ziel dieser Neuregelung ist, das der Fahrzeugführer eindeutig identifiziert werden und im Fall eines Fehlers auch zur Verantwortung gezogen werden kann. Vor allem für die automatisierte Verkehrsüberwachung ist das wichtig. 

Darf ich jetzt im Auto noch eine Mütze tragen?

Die Antwort ist: ja. Das Tragen von Masken, Schleiern und Hauben, die das Gesicht verdecken ist zwar verboten, doch reine Kopfbedeckungen (Hut, Kappe, Kopftuch) dürfen beim Fahren weiter getragen werden. Auch Gesichtsbemalung an Fasching, Gesichtsbehaarung oder Tätowierungen sind weiterhin erlaubt – genauso wie Sonnenbrillen. Kraftradfahrer dürfen ihre Schutzhelme natürlich auch tragen – Sicherheit geht schließlich vor.

Was hältst Du von den neuen Strafen? Sag uns Deine Meinung!

Die Abstimmung ist beendet.
Hältst Du die Strafe für Rettungsgassen-Blockierer für angemessen?
Nein. Die Strafe müsste noch viel höher sein!
35.4%
Nein. Die Strafe ist viel zu hoch!
33.14%
Ja. Ich finde die Strafe völlig angemessen
31.44%
Hältst Du die Strafe bei der Nutzung von Smartphone und Tablet am Steuer für angemessen?
Nein. Die Strafe müsste noch viel höher sein!
35.4%
Nein. Die Strafe ist viel zu hoch!
33.14%
Ja. Ich finde die Strafe völlig angemessen!
31.44%
Was hältst Du vom neuen Verhüllungsverbot?
Ist mir egal.
35.4%
Halte ich für sinnvoll.
33.14%
Finde ich unnötig.
31.44%

>>> Hier findest Du alle Informationen zur neuen Straßenverkehrsordnung im Detail

pm/kab

Quelle: Mannheim24

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