Drei Wochen nach Unglück

Nach Absturz mit zwei Verletzten: Hunderte Balkone gesperrt!

+
Der abgestürzte Balkon hat zwei weitere mitgerissen.

Nußloch – Strahlende Sonne und man kann nicht auf seinem Balkon relaxen? In Teilen Nußlochs derzeit traurige Realität. Grund ist eine Massensperrung seit dem Balkonabsturz im Juli:

Die Verunsicherung sitzt noch immer tief: Kann ich beruhigt auf meinem Balkon den Sommer genießen, ohne dass mir etwas Schlimmes passiert?

Schuld daran ist der dramatische Balkonabsturz am 10. Juli, bei dem eine 33-jähriger Mann und sein kleiner Sohn (2) aus dem zweiten Stock sechs Meter in die Tiefe stürzten, glücklicherweise nur leicht verletzt wurden (WIR BERICHTETEN).

Doch auch drei Wochen nach dem Unglück sind in der Nachbarschaft der Heidelberger Straße noch immer hunderte Balkons gesperrt!

Balkone abgestürzt: Großeinsatz

Grund für die verweigerte Freigabe: Laut „Stuttgarter Nachrichten“ habe nach Angaben des Rhein-Neckar-Kreises noch keiner der Betroffenen eine Bescheinigung der Sicherheitsüberprüfung vorgelegt. 

Auch habe es keine Einwendungen der Eigentümer gegen die Anordnung des Baurechtsamts des Kreises gegeben, die die Nutzung untersagt. 

Da sieben Gebäude in Nußloch baugleich sind, können die Behörden auch dort eine potenzielle Gefahr nicht ausschließen.

>>> Balkonabsturz: Experten geben erste Erkenntnisse preis

>>> Nach Balkonabsturz ermittelt Staatsanwaltschaft

>>> Nach Absturz: Anwohner dürfen nicht mehr auf ihre Balkone

>>> Balkone abgestürzt! Mann und Kind verletzt

dpa/pek

Fotos: Explosionsgefahr auf A6! Lkw-Fahrer schwer verletzt

Fotos: Explosionsgefahr auf A6! Lkw-Fahrer schwer verletzt

A6: Reinigungsarbeiten nach Lkw-Unfall dauern bis in den Abend

A6: Reinigungsarbeiten nach Lkw-Unfall dauern bis in den Abend

Ein Schwerverletzter bei Unfall auf A5 

Ein Schwerverletzter bei Unfall auf A5 

Kommentare