Fast 600 Gramm

Wo kommt der denn her? Riesenpilz mitten in der Stadt

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Mitten in Nußloch entdeckt Andreas S. einen Champignon, der seine Artgenossen um das 10-Fache überragt.

Nußloch - Nein, das auf dem Foto ist kein Stein. Es ist tatsächlich ein Pilz! Entdeckt wird das Riesenexpemplar in Nußloch. Was es mit der Gechichte auf sich hat:

Es ist ein Morgen wie jeder andere, als Andreas S. am Samstag mit seinem Hund spazieren geht. Es ist seine gewöhnliche Route. Doch dieses mal fällt ihm etwas Merkwürdiges auf...

In der Kurpfalzstraße Ecke Massengasse sieht er mehrere Champignons wachsen. Einer fällt dabei besonders auf: Ein gigantischer Pilz, der seine kleinen Artgenossen um mehr als das 10-Fache übertrifft!

Der Pilz hat sich bereits von der Erde gelöst und so beschließt Andreas diesen mitzunehmen. „Das würde mir ja sonst niemand glauben“, erzählt er HEIDELBERG24 am Telefon.

Zu Hause wiegt er den Riesenpilz und dieser bringt stolze 584 Gramm auf die Waage - eine Packung Champignons wiegt in der Regel 250 Gramm. Auch der Umfang des Pilzhutes ist beachtlich: ganze 65 Zentimeter.

Fast 600 Gramm: Mann findet Riesenpilz mitten in der Stadt!

Seine Freunde können kaum ihren Augen trauen. „Jeder staunt über die Größe des Champignons“, sagt der 52-Jährige.

Wir haben beim ‚Verein der Pilzfreunde und Naturschützer‘ nachgefragt, wie es sein kann, dass so ein Pilz mitten in der Stadt wachsen kann.

„Wir haben dieses Jahr ein Champignon-Jahr“, erklärt der Pilzsachverständige Joachim Rippel. Weil dieses Jahr die Wetterbedingungen für Champignons besonders gut seien.

Rein technisch sei es schon möglich, dass ein Champignon so groß werde. Allerdings sei dies doch etwas außergewöhnlich, da Riesenchampignons meistens im Wald in Fichtengebieten wachsen.

Wir schicken dem Experten Bilder von dem ‚Riesenchampignon‘ zu und dieser kann Entwarnung geben: Es ist kein unglaublich großer Champignon, sondern ein Riesenbovist. „Die Größe ist für diese Pilzart ganz normal“, sagt Rippel.

Der Riesenbovist sei nicht giftig, sondern im Gegenteil sehr schmackhaft, so Rippel. Früher habe man aus dem Pilz das sogenannte ‚Beamtenschnitzel‘ zubereitet. Da Fleisch früher teuer war, habe die einfache Hausfrau ihrem Mann ein Schnitzel aus dem Riesenpilz gezaubert.

Übrigens: Heute wieder - Dank veganer Ernährung - sehr im Trend.

Ob Adreas den Pilz essen will? Wohl eher nicht! Der Fundort des Pilzes ist bekannt dafür, dass Hunde gerne ihr Geschäft dort erledigen. Er hat ihn bereits auf seinen ursprünglichen Platz zurückgelegt. „Sollen sich die Tiere daran erfreuen“, lacht er.

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jab

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