4 Menschen sterben

Flug-Tragödie am Erlichsee! Neue Details zum Zusammenstoß

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Oberhausen-Rheinhausen - Schreckliches Unglück am Erlichsee: Vier Menschen sterben bei einem Zusammenstoß zwischen einem Kleinflugzeug und einem Rettungshubschrauber. Jetzt sind neue Details bekannt:

+++ UPDATE: Bei den Opfern handelt es sich um zwei Deutsche und zwei Schweizer +++

  • Bei einem Flug-Unglück bei Oberhausen-Rheinhausen sterben insgesamt vier Menschen.
  • Ein Flugzeug stößt mit einem Rettungshubschrauber der Deutschen Luftrettung in der Luft zusammen. Beide Maschinen stürzen ab.
  • Erste ein Leichnam konnte geborgen werden.
  • Die Unglücksursache ist weiterhin unklar. 
  • Weitere Details werden am Mittwoch (24. Januar) erwartet.

Eine Tragödie am Erlichsee: Ein Kleinflugzeug und ein Rettungshubschrauber stoßen in der Luft zusammen. Beide Maschinen stürzen zwischen Rheinhausen und dem Ehrlichsee ab. Vier Menschen sterben! 

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag (23. Januar) um 17 Uhr gibt die Polizei neue Details preis, wie es zu diesem Unglück kommen konnte:

Um kurz nach 13 Uhr geht der erste Notruf ein. Zunächst berichten Augenzeugen von einem in der Luft explodierten Hubschrauber. Polizeieinsatzleiter Gerhard Heck berichtet von einer Zeugenaussage, der gesehen haben soll, wie der Hubschrauber und das Flugzeug zusammengestoßen sind. Dabei soll das Flugzeug vom Typ Piper aus unmittelbar aus einer Wolkendecke gekommen sein.

Wrackteile sind weiträumig über das freie Feld bis in den Erlichsee verstreut! Im See und drumherum wird nach Wrackteilen gesucht. Die Feuerwehr ist noch Stunden nach dem Unglück damit beschäftigt, die rauchenden Wrackteile zu löschen. Alleine elf Einsatzfahrzeuge kümmern sich um den Nachschub von Löschwasser!

Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) kommen zum Unglücksort und wollen die Untersuchungen dort fortsetzen. „Sie werden die Nacht durcharbeiten", so ein Sprecher der Polizei.

Fotos: Hubschrauber stößt mit Flugzeug zusammen! 

Bei den verunglücken Menschen soll es sich um zwei Piloten der Deutschen Luftrettung sowie zwei Insassen des Kleinflugzeugs handeln. Nur eine der vier toten Personen konnte bis jetzt geborgen werden! Die Toten sind noch nicht identifiziert.  

Der Rettungshubschrauber befindet sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf einem Überprüfungsflug. Dabei können die Piloten die Flugroute selbst festlegen.

Das Kleinflugzeug gehört zu einer Flugschule in Basel und auf dem Weg nach Speyer. An Bord sollen zwei Personen gewesen sein. 

Der Absturzort:

Beide Maschinen sind in einem freigegebenen Luftraum unterwegs. Weder der Hubschrauber noch das Kleinflugzeug haben eine sogenannte „Blackbox“. 

Es ist ein Großeinsatz für die Rettungskräfte: Insgesamt waren 52 Feuerwehrkräfte, 120 Polizisten, 28 Rettungskräfte, 20 Notfallseelsorger und 25 Einsatzkräfte vom THW im Einsatz!

Die genaue Unglücksursache ist weiterhin ungeklärt. Die Unglücksstelle wird von Sachverständigen untersucht. 

+++ Weitere Informationen folgen. +++

jab/dpa

Quelle: Mannheim24

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