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Omikron-Variante in Baden-Württemberg: Erste Infizierte gemeldet

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Von: Daniel Hagen

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Baden-Württemberg - Die neue Variante des Coronavirus ist jetzt auch in „The Länd“ angekommen. Es handelt sich um drei Reiserückkehrer und eine Person aus dem Umfeld.

Update vom 1. Dezember, 15:50 Uhr: Im Alb-Donau-Kreis könnte es noch einen weiteren Fall der Omikron-Variante geben. Wie der SWR berichtet, handelt es sich dabei um eine Kontaktperson der bereits bestätigten Infizierten. Das Ergebnis eines PCR-Tests stehe aber noch aus.

Erstmeldung: Die besorgniserregende neue Corona-Variante namens Omikron hat kurze Zeit nach ihrer Entdeckung auch Baden-Württemberg erreicht. Wie das Gesundheitsamt Alb-Donau-Kreis mitteilt, sind am Dienstag (30. November) gleich vier Personen positiv auf die Mutation getestet und gemeldet worden. Drei der Infizierten sind erst am 26./27. November von einer Geschäftsreise aus Südafrika zurückgekehrt – dem Ursprungsort von B.1.1.529. Die vierte Person ist ein Angehöriger aus der Familie eines Rückkehrers.

Omikron in Baden-Württemberg: Reiserückkehrer bringen neue Variante mit

Alle Infizierten haben gemeinsam, dass sie bereits eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben. Das Vakzin kann zwar eine Ansteckung oder Übertragung des Erregers nicht verhindern, sorgt bei vielen Leuten aber für einen milderen Verlauf. Die Infizierten haben derzeit nur „moderate Symptome“. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die neue Variante einen schlimmeren Verlauf bedeutet. Sie soll aber noch ansteckender sein, als die Delta-Variante!

Eine vom Landesgesundheitsamt durchgeführte Mutationsanalyse hat bestätigt, dass alle mit der neuen, besorgniserregenden Variante Omikron infiziert sind. Die Erkrankten leben im Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm und befinden sich mit ihren Haushaltsangehörigen in Isolation. Zudem wird aktuell ermittelt, zu wem sie in den letzten Tagen Kontakt hatten. Wer zudem aus einem der Gebiete Südafrikas zurückgekehrt ist und einen positiven Coronatest hat, soll sich unter 0175/22556820 beim Gesundheitsamt melden.

Mehrere Personen mit Omikron-Variante in Quarantäne

Das Gesundheitsamt hat die betreffenden Kommunen umgehend informiert und die dortigen Verwaltungen als zuständige Ortspolizeibehörden gebeten, die Einhaltung der Quarantäne engmaschig zu kontrollieren. Unterdessen hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann einen härteren Kurs gegen die Verbreitung des Virus angekündigt. Dazu zählt auch die Schließung aller Weihnachtsmärkte. Die Konferenz aus Ministerpräsidenten und Angela Merkel könnte diese Woche sogar noch eine Impfpflicht für Deutschland beschließen. (pm/dh)

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