Brandserie in Pforzheim

Feuerteufel brennt 15 Autos nieder: Verdächtiger in U-Haft 

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Ein Feuerteufel brennt 15 Autos nieder.

Pforzheim - Innerhalb einer Woche brennen in Pforzheim und Umgebung 15 Autos – doch vom Brandstifter zunächst keine Spur. Nun wurde ein Verdächtiger verhaftet. 

  • Feuer-Teufel treibt in Pforzheim und Umgebung sein Unwesen 
  • In einer Woche brennen insgesamt 15 Autos 
  • Polizei stockt Ermittlungsgruppe „Lenkrad“ auf 
  • Polizei nimmt einen Verdächtigen fest

Update vom 10. Dezember: Der Polizei Karlsruhe ist es wohl gelungen, den Feuerteufel von Pforzheim zu fassen. Im Rahmen der intensiven Ermittlungen sind die Beamten auf einen 24-Jährigen aufmerksam geworden, der innerhalb einer Woche 15 Autos in Brand gesteckt haben soll. Am Freitagnachmittag (7. Dezember) kann der Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit von der Polizei festgenommen werden. 

Bereits am Samstag (8. Dezember) wird er dem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erlässt. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen der Tat. Die Ermittlungsgruppe „Lenkrad“ des Kriminalkommissariats Pforzheim ermittelt weiter die Hintergründe des Falls. 

Die Bild-Zeitung berichtet, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Asylbewerber handelt, der 2015 nach Deutschland gekommen ist. Der Bruder des Verdächtigen erzählt in einem Interview, dass sein Bruder Mahmoud zwar Abitur, aber keinen Beruf erlernt hatte. Eine zeitlang hätte er bei Amazon gearbeitet, wäre aber schnell gekündigt worden. Seit einem Jahr soll es zu Familie und Freunden keinen Kontakt mehr gehabt haben und Termine beim Arbeitsamt geschwänzt haben. Die Badischen Neuesten Nachrichten berichten, dass der Mann nicht vorbestraft sei und auch nicht gezielt Luxus-Autos angezündet habe. Hinweise für eine Komplizen würde es nicht geben. 

Aufregung am 23. Januar in der Schwetzingerstadt! Der REWE in Mannheim fängt Feuer, sofort muss der Supermarkt evakuiert werden. Die Feuerwehr startet umgehend mit den Löscharbeiten. Laut der Polizei wird mindestens eine Person verletzt.

Ein Brandstifter sucht innerhalb weniger Wochen drei Mal das Technik Museum Speyer heim. Doch bislang ist der Täter noch auf freiem Fuß. Das soll sie nun endlich ändern.

Pforzheim: Ermittlungsgruppe „Lenkrad“ soll Täter finden

Update vom 3. Dezember: Innerhalb der Woche vom 26. November bis zum 3. Dezember treibt ein Feuerteufel in Pforzheim und Umgebung sein Unwesen. Insgesamt werden in dieser Woche 15 Autos in Brand gesteckt. Fünf weitere Fahrzeuge werden durch das umgreifende Feuer komplett zerstört und zwei Gebäude beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktuellem Kenntnisstand auf mindestens 500.000 Euro. Diese Fälle von Brandstiftung werden weiterhin von der Kriminalpolizei bearbeitet. Die Ermittlungsgruppe „Lenkrad“ wurde zu diesem Zweck personell aufgestockt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. 

Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich möglichst schnell unter der ☎ 0721 666-5555 an die Polizei zu wenden. Für vertrauliche Informationen kann auch das anonyme Telefon genutzt werden (☎0721 666-6666).

Feuerteufel zündet 15 Autos in Pforzheim an – eine Chronik der Taten

1. Fünf Luxusautos in Pforzheim-Maihälden angezündet (26. November)

Am späten Dienstagabend werden fünf teilweise hochwertige Fahrzeuge angezündet, wobei ein Schaden in Höhe von zirka 250.000 Euro entsteht. Drei weitere Fahrzeuge sowie ein Gebäude werden aufgrund der Hitzeentwicklungen in Mitleidenschaft gezogen.

2. Fünf Autos in Remchingen-Singen angezündet (1. Dezember)

Am späten Sonntagabend, den 1. Dezember, schlägt der Feuerteufel in Remchingen-Singen zu und zündet wieder fünf Fahrzeuge an. Das Feuer greift auf ein weiteres Auto über. Insgesamt entsteht dabei an den Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Der Gebäudeschaden kann noch nicht beziffert werden.

3. Fünf Autos in Kämpfelbach-Ersingen und Neuenbürg angezündet (Nacht auf Dienstag, den 3. Dezember) 

In der Nacht von auf Dienstag, 3. Dezember werden zunächst in Kämpfelbach-Ersingen zwei Fahrzeuge und anschließend in Neuenbürg drei Autos in Brand gesetzt. Alle Fahrzeuge brennen total aus. Ein Carport, eine Gebäudefassade sowie ein weiteres Auto werden in Mitleidenschaft gezogen. Bei diesen beiden Delikten entsteht nach aktuellem Ermittlungsstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 155.000 Euro.

In den Jahren 2017 und 2018 brennen insgesamt 16 Autos in Mannheim-Neckarau – es entsteht ein Sachschaden von über einer halben Million Euro. Nun wurde der Feuerteufel, eine mittlerweile 40-jährige Frau, zu einer Haftstrafe verurteilt.

Feuer-Teufel brennen 5 Luxusautos nieder! Polizei sucht dringend einen bestimmen Zeugen

Update vom 27. November, 18 Uhr: Nachdem in Pforzheim mehrere Luxus-Autos angezündet wurden, sucht die Polizei nicht nur nach den Brandstiftern, sondern auch nach einem wichtigen Zeugen. Gegen 23 Uhr soll ein Spaziergänger mit seinem dunklen Hund in der Bonhoefferstraße in Pforzheim unterwegs gewesen sein. Er könnte die Feuer-Teufel möglicherweise gesehen haben. Die Polizei bittet den Spaziergänger aber auch andere Zeugen, sich unter ☎ 0721 6665555 mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe in Verbindung zu setzen.

Erstmeldung vom 27. November, 10 Uhr: Am Dienstagabend (26. November) muss die Feuerwehr Pforzheim gleich fünf Brände gleichzeitig bekämpfen. Im Stadtteil Pforzheim-Maihälden zündet ein Unbekannter fünf Autos an, darunter mehrere Porsche und Mercedes. Gegen 23:30 Uhr rückt die Feuerwehr Pforzheim in die Jochen-Klepper-Straße aus, wo die Einsatzkräfte das erste lodernde Auto finden.

Insgesamt brennen fünf Autos an verschiedenen Orten in Pforzheim-Maihälden, was eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr bedeutet. Bei einem brennenden Auto verhindert die Feuerwehr, dass sich die Flammen auf die nahegelegene Garage ausbreitet. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, da die betroffenen Autos in derselben Nachbarschaft standen und der Täter so innerhalb weniger Minuten an jedem Tatort gelangen konnte.

Pforzheim: Luxus-Autos stehen in Flammen

Auch wenn man solche Szenen eher von gewalttätigen Demonstranten kennt, kommt es auch in der Metropolregion immer wieder zu blinder Zerstörungswut. So müssen sich seit Anfang November vier junge Männer vor dem Landgericht Heidelberg verantworten, da gegen sie der dringende Tatverdacht besteht vier Brände in der Region gelegt zu haben.

Auch nach den Bränden in Pforzheim ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort und kontrolliert alle Personen, die sich zur Tatzeit im Stadtteil Maihälden aufhalten. 

Pforzheim: Polizei fahndet nach Brandstifter

Die fünf brennenden Autos in Pforzheim haben allesamt einen Totalschaden und es entsteht ein Schaden von knapp 250.000 Euro, nach Angaben des Pforzheimer Kuriers. Da Brandbeschleuniger benutzt wurde, ist die Polizei sicher, dass es Brandstiftung war – allerdings gibt es vom Brandstifter bisher keine Spur. Glücklicherweise werden bei den Bränden keine Personen verletzt.

In der Mannheimer Innenstadt steht ein Sperrmüllhaufen lichterloh in Flammen. Die Polizei vermutet, dass ein Feuerwerkskörper den nächtlichen Brand ausgelöst haben könnte. 

www.7aktuell.de/mw

Quelle: Mannheim24

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