Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

In Sekunden sind sie weg! Video zeigt Sprengung der AKW-Kühltürme in Philippsburg

Die Kühltürme des ehemaligen AKW Philippsburg sind Geschichte! Am Donnerstagmorgen wurden die beiden Kolosse unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesprengt. Das Video:

  • AKW Philippsburg: Sprengung der beiden Kühltürme am Donnerstagmorgen.
  • 152-Meter-Türme mit mehreren hundert Kilo Sprengstoff zu Fall gebracht.
  • Sprengung wegen Corona-Krise unter Ausschluss der Öffentlichkeit. 
  • Video zeigt spektakulären Zusammensturz der Türme im ehemaligen Atomkraftwerk.

Am Donnerstagmorgen um 6:05 Uhr ist ein dumpfes Grollen zu hören – dann stürzen die riesigen Kühltürme des ehemaligen AKW Philippsburg in sich zusammen. Die 152-Meter-Kolosse wurden mit mehreren hundert Kilo Sprengstoff zu Fall gebracht – und das fast ohne Zuschauer. Weil die Energie Baden-Württemberg (EnBW) Ansammlungen von Schaulustigen vermeiden wollte, wurde zuvor nur ein 48-stündiges Zeitfenster von Donnerstag bis Freitag angegeben. 

AKW Philippsburg: Erfolgreiche Sprengung der Kühltürme  

Das ehemalige AKW Philippsburg stand schon ab Frühling 2011 teilweise still. Seit dem 31. Dezember 2019 ist das Atomkraftwerk vollständig abgeschaltet. Mit der Sprengung der beiden 32.500 Tonnen schweren Kühltürme verschwindet nun der  größte Teil des Kraftwerks. „Der Abbruch verlief jederzeit sicher“, teilte EnBW kurz nach der Sprengung mit. 

Die Sprengung der Kühltürme des AKW Philippsburg

Diejeweils 152 Meter hohen Türme waren im Vorfeld entkernt worden, so dass nur noch die Außenschale aus Beton zum Abbruch anstand. Die Sprengung mit 1.100 Sprengladungen pro Turm dauerte nur etwa eine Minute, dann fielen die Bauwerke in sich zusammen. Der Bauschutt, rund 32.500 Tonnen pro Kühlturm, soll möglichst wiederverwertet und zur Aufschüttung des Geländes verwendet werden. Damit ist ein weiteres Kapitel im Zuge des Rückbaus des AKW Philippsburg mit den beiden abgeschalteten Blöcken beendet. Dort, wo die Türme standen, wird ein Gleichstrom-Umspannwerk des Netzbetreibers TransnetBW gebaut. Dieser sogenannte Konverter wird benötigt, um über Hochspannungsleitungen große Mengen Ökostrom aus Norddeutschland in den wirtschaftsstarken Süden Deutschlands zu

kab/dpa 

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © Jonas Bauer / Einsatz-Report24

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