Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Zwei Brände – das kann kein Zufall sein

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Bei den Feuern entstand jeweils ein hoher Sachschaden. Die Arbeitszeit und vor allem die Folgekosten für die Bauern sind bei Weitem noch nicht beziffert.

Zwei Brände so kurz hintereinander – da stimmt was nicht. Die Polizei geht bei den Feuern in St. Leon-Rot von Brandstiftung aus. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen besteht, wollen die Experten klären.

Kurz nacheinander – Mittwoch- und Freitagmorgen – sind in St. Leon-Rot zwei Strohlager in Flammen aufgegangen (wir berichteten). Sowohl bei dem Feuer am Mittwoch als auch bei dem am heutigen Morgen werde von Brandstiftung ausgegangen, teilte die Polizei mit.

Besonders ärgerlich: Beide Strohlager gehören dem gleichen Bauern.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber Radio Regenbogen sagte, besteht jedoch keine Gefahr 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr ließen in der Nacht zum Freitag die rund 750 Ballen in der Scheune kontrolliert abbrennen, da sich die Flammen schon zu stark ausgebreitet hatten. Die Höhe des Schadens beträgt nach ersten Schätzungen etwa 25 000 Euro.

Bei dem Brand am Mittwoch hatte ein Strohlager in unmittelbarer Nähe Feuer gefangen. Dabei waren 650 Strohballen abgebrannt. Der Schaden liegt hier bei 20 000 Euro.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber Radio Regenbogen jetzt sagte, besteht keine Gefahr für die Anwohner in St-Leon. 

Zeugen, die Hinweise zu beiden Bränden geben können, werden dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg unter der Telefonnummer 0621/174-5555 in Verbindung zu setzen.

dpa/kb

Quelle: Mannheim24

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