Auf Bundesstraßen um Eberbach

Polizei kontrolliert (zu) 'heiße Öfen'!

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Eines der überprüften Motorräder im Rahmen der Großkontrolle.

Im Jahr 2014 ist die Zahl der Zweiradunfälle und der dabei Getöteten sowie Verletzten in Baden-Württemberg deutlich angestiegen. Deshalb mahnt die Polizei zu angepasster Fahrweise...

Es sind dramatische Zahlen! Im ersten Halbjahr 2014 gab es in Baden-Württemberg 2.600 Unfälle mit Motorradfahrern (plus 37,5 Prozent). 

Erst am Samstag war ein 43-Jähriger in Walldorf schwer gestürzt (wir berichteten).

Traurig: Die Zahl der Toten erhöhte sich von 31 auf 58 verunglückte Biker – ein Zuwachs von 87 Prozent! Auch die 815 Verletzten bedeuten einen deutlichen Anstieg um 39 Prozent.

An zwei Drittel der tödlichen Crashs schuld ist überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit. 

Die Zahl der verunglückten Motorrad steigt stetig an (Symbolbild).

Im Bereich des Mannheimer Polizeipräsidiums ereigneten sich zwischen Januar und Ende Juni 107 Unfälle mit Motorradfahrern (2013: 87). Dabei waren 30 Schwerverletzte (2013: 23) und zwei Tote zu beklagen. Im Vorjahreszeitraum kam nur ein Biker ums Leben.

Grund genug für die Polizei, mal wieder technische Überprüfungen und Geschwindigkeit der 'heißen Öfen' durchzuführen. 

Diesmal am gestrigen Sonntag auf B37 und B45 bei Eberbach – bei idealem Zweirad-Wetter in der Metropolregion.

So gingen den Beamten zwischen 10 und 16 Uhr insgesamt 25 der 259 gemessenen Bikes zu schnell in die Radarfalle – jeder Zehnte. Der Spitzenreiter war mit Tempo 162 statt der erlaubten 100 unterwegs.

pek

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