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Psychiatrie in Wiesloch: PZN-Patient wieder aufgetaucht

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Von: Peter Kiefer

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Friso Gentsch/dpa
Der vermisste PZN-Patient ist wieder zurück. (Symbolfoto) © Friso Gentsch/dpa

Wiesloch – Schon wieder ist ein Patient aus dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden verschwunden. Vom 62-jährigen Johann G. fehlt jede Spur. Nun ist er wieder zurück.

Update vom 21. November: Gute Nachrichten aus Wiesloch. Wie die Polizei mitteilt, ist der PZN-Patient Johann G. am Samstag (20. November) im Bereich Wiesloch aufgefunden und zurück in die Klinik gebracht worden.

Erstmeldung: Es ist schon wieder passiert... Seit Mittwochnachmittag (17. November) wird ein Patient des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) in Wiesloch vermisst! Der 62-jährige Johann G. ist zuletzt auf einer Therapiestation des Krankenhauses behandelt worden. Der Gesuchte ist gegen 13:30 Uhr zuletzt dort gesehen worden, wie das zuständige Polizeipräsidium Mannheim mitteilt. Seitdem ist er spurlos verschwunden.

Die bisherige Vermisstensuche hat noch nicht zum Auffinden von Johann G. geführt. Da jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der verschollene Mann in einer hilflosen Lage befindet, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Personenbeschreibung des Vermissten:

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PZN-Patient in Wiesloch vermisst: Polizei wendet sich mit Foto an die Bevölkerung

Wichtig: Anders als auf dem Foto zu sehen ist, hat Johann G. mittlerweile etwa 10 Zentimeter langes, graues Haar und einen grauen Vollbart, der möglicherweise ungepflegt erscheint.

Psychiatrisches Zentrum Nordbaden in Wiesloch
Der Eingang zum Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) in Wiesloch. (Symbolfoto) © Uli Deck/dpa

Wer Johann G. gesehen hat oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 an die Kriminalpolizei oder unter 110 an den Polizeinotruf zu wenden. Außerdem nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Bei Weitem nicht zum ersten Mal, dass ein PZN-Patient ausbüxt ist! Zuletzt ist Anfang November ein 32-Jähriger aus der Einrichtung geflohen, der allerdings kurz darauf wieder wohlbehalten aufgesammelt werden konnte. Wochen zuvor waren am 23. September bei einer spektakulären Flucht vier Patienten aus dem Zentrum für Psychiatrie Weinsberg abgehauen. Nicht zuletzt deshalb sind von Politikern strengere Sicherheitsregeln diskutiert worden. (pol/pek)

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