Sänger, Entertainer und Vater

Rea Garvey: Karriere, Privatleben und Erfolge des charmanten Iren

Rea Garvey hat den Sprung von Irland ins deutsche Showgeschäft geschafft. Alle Infos zum Leben, der Karriere und dem Privatleben des beliebten Entertainers und Sängers.

  • Rea Garvey ist als Solo-Musiker, Mitglied der Gruppe Reamonn und Entertainer bekannt.
  • In der 4. Staffel von „The Masked Singer“ kehrt er an der Seite von Ruth Moschner ins Rateteam von ProSieben zurück.
  • Rea Garvey privat und beruflich: Alle Infos zum charmanten Iren im Überblick

Seine Musik begeistert seit den frühen 2000ern Fans auf der ganzen Welt und in TV-Shows schafft es Rea Garvey immer wieder, mit seiner Art und seinem Akzent die Herzen der Zuschauer zu erobern. Neben seiner musikalischen Karriere ist der gebürtige Ire auch immer wieder im Fernsehen zu sehen - bald auch wieder in der 4. Staffel von „The Masked Singer“. Dort wird der 47-Jährige dann neben Ruth Moschner und einem Gastjuroron erraten, welcher Promi sich unter der Maske befindet. Doch wie hat es Rea Garvey zu seinem Erfolg geschafft? Und wie ist der symphatische Ire privat? Alles zu seinem Leben erfährst Du hier.

NameRaymond Michael „Rea“ Garvey
Geboren3. Mai 1973, Tralee, Irland
EhepartnerinJosephine Garvey
AlbenHY BRASIL, Neon, Pride, Can´t stand the silence
MusikgruppeReamonn

Rea Garvey: Leben in Irland mit sieben Schwestern

Am 3. Mai 1973 erblickte Raymond Michael Garvey in der irischen Stadt Tralee das Licht der Welt. Der Sohn eines Polizisten wuchs mit sieben Schwestern auf. Seit wann der heutige 47-Jährige seinen Spitznamen „Rea“ trägt, ist nicht bekannt. Im Jahr 1998 zog es den damals 25-Jährigen in die Ferne - und zwar nach Deutschland. Dort hielt er sich als Roadie, Alleinunterhalter in Pubs und T-Shirt-Verkäufer auf Festivals über Wasser. Doch der junge Musiker wollte mehr.

Im selben Jahr gab Rea Gearvey eine Annonce in der Zeitung auf, um Mitglieder für eine Band zu finden. Der Ire hatte bereits in seiner Heimat als Sänger und Gitarrist der „Reckless Pedestrians“ Erfahrung gesammelt. Kurz darauf gründete der Ire zusammen mit Mike Gommeringer, Sebastian Padotzke, Uwe Bossert und Philipp Rauenbusch die Gruppe Reamonn. Der Name stammt von der irischen Form von „Raymond“. An Silvester des Jahres 1998 spielte die Formation zum ersten Mal zusammen.

Rea Garvey: Durchbruch mit Reamonn

Danach ging dann alles ganz schnell. Im Jahr 1999 unterschrieb Reamonn einen Vertrag bei Virgin Records und nahm sein erstes Album auf, das unter dem Namen „Tuesday“ im Mai 2000 veröffentlicht wurde. Die erste daraus ausgekoppelte Singe „Supergirl“ erreicht Platz 4 der deutschen Charts und machte die Gruppe berühmt. In den nächsten elf Jahren folgten vier weitere Alben, die alle die Top-10 in Deutschland erreichten. Im Jahr 2008 trat Reamonn sogar im Vorfeld der Rede von Barack Obama an der Berliner Siegessäule auf - und machte den damaligen Prädientschaftskandidaten zum Ehrenmitglied der Band.

Rea Garvey wird neben Ruth Moschner und Carolin Kebekus bei „The Masked Singer“ als Juror Platz nehmen.

Doch nach elf Jahren und fünf Alben war bei den Bandmitgliedern laut eigener Aussage „die Luft raus“, weshalb sich Reamonn im Jahr 2010 trennte. Kurz davor wurde allerdings noch ein Best-of-Album mit dem Namen „Eleven“ veröffentlicht. Bereits ein Jahr später startete Rea Garvey seine Solo-Karriere mit dem Album „Can´t stand the silence“. Doch der Ire arbeitet nicht zum ersten Mal ohne den Rest der Band. So nahm er 2006 mit Nelly Furtado den Nummer 1-Hit „All good things (come to an end)“ auf. Ein Jahr später folgten sowohl die Zusammenarbeit mit Paul van Dyk als auch ein Song für den Soundtrack des Til Schweiger Films „Keinohrhasen“.

Rea Garvey: Solo-Karriere und TV-Shows

Nach dem Ende von Reamonn konnte man Rea Garvey auch vermehrt in TV-Shows sehen. Im März 2010 gehörte der Ire neben Stefan Raab und Joy Denalane zu den Juroren für „Unser Star für Oslo“, bei dem der Teilnehmer für den Eurovision Song Contest bestimmt wurde. Am Ende setzte sich dort Lena Meyer-Landrut durch und gewann auch den Wettbewerb. Auch bei der ProSieben Casting-Show „The Voice of Germany“ war Rea Garvey als Juror tätig - in den ersten beiden Staffeln noch neben Skandal-Sänger Xavier Naidoo. Insgesamt hat der Ire an sechs Staffeln teilgenommen, wobei zwei seiner Kandidaten sogar gewinnen konnten.

Neben seiner Tätigkeit bei „The Voice of Germany“ nahm Rea Garvey auch an der ProSieben Rateshow „The Masked Singer“ teil. In Staffel 1 und 3 war er nur als Gastjuror am Start, in Staffel 2 gehörte er zum festen Team. Diesen Platz wird er in der kommenden 4. Staffel wieder einnehmen und neben Ruth Moschner rätseln, welche Stars sich unter den 10 neuen Masken befinden.

Rea Garvey: Soziales Engagement und eigenes Projekt

Doch Rea Garvey erobert mit seiner Musik und seinen Show-Auftritten nicht nur Herzen - er zeigt auch immer wieder, dass er selbst eines hat. So gründete der Ire im Jahr 2000 zusammen mit Reamonn das Projekt „Saving an Angel“, mit dem soziale Projekte auf der ganzen Welt unterstützt werden. Zugunsten der Stiftung trat Rea Garvey auch mit Xavier Naidoo, Sasha und Michael Mittermeier auf, wobei sie Klassiker des legendären „Rat Pack“ sangen.

Für sein soziales Engagement erhielt Rea Garvey einen Bambi.

Im März 2010 erhielt Rea Garvey für sein soziales Engagement sogar einen Ehrenecho bei der Echoverleihung. Seit 2011 ist der 47-Jährige zudem Botschafter des Clearwater Project, wofür er 2015 einen Bambi in der Kategorie „Unsere Erde“ erhielt. Der Sänger wurde zudem schon mehrfach mit dem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet.

Rea Garvey: Ehefrau Josephine und seine Kinder

Über sein Privatleben erzählte Rea Garvey in den letzten Jahren nicht wirklich viel. Im Jahr 2020 gab der Ire aber bei einem Interview mit red einen Einblick in seine Ehe. Seit mittlerweile 18 Jahren sei der 47-Jährige mit seiner Frau Josephine glücklich verheiratet“. Diese habe ihn sogar zu Mega-Hits wie „Josephine“ und „Supergirl“ inspiriert. Kennengelernt haben sich beide über die Arbeit.

Laut InTouch soll die Deutsch-Rumänin damals das Management von Reamonn übernommen haben. „Wir haben häufig am Telefon miteinander gesprochen und ich war total verzaubert von ihrer Stimme. Schon da habe ich mich ziemlich heftig in sie verliebt und fand sie extrem cool“, sagt Rea Garvey in einem Interview. Nach der Hochzeit 2002 erblickte drei Jahre später Tochter Aamor das Licht der Welt. Das Paar hat mittlerweile ein weiteres Kind, dessen Name aber unbekannt ist. (dh)

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen

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