Über 2.100 Flüchtlinge verlegt

Letzte Flüchtlingsnotunterkunft geräumt!

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Letzte Flüchtlingsnotunterkunft im Rhein-Neckar-Kreis geräumt (Symbolfoto)

Rhein-Neckar-Kreis – Am Mittwoch ist die letzte Notunterkunft für Flüchtlinge geräumt worden. Die Menschen sind auf verschiedene Gemeinschaftsunterkünfte verteilt worden:

Es ist geschafft! – Nun sind alle Notunterkünfte für Flüchtlinge geräumt worden, zuletzt hat man am Donnerstag den ,Parsa-Hallenkomplex' in Sinsheim geschlossen. Alle Asylsuchende werden in verschiedene Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis untergebracht, in denen sie dann „mehr Privatsphäre haben und ihren Alltag freier gestalten können“, so das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis.

Die Ausnahmesituation

In manchen Monaten lebten rund 2.100 Männer in acht mehr oder weniger großen Notunterkünften. Neben Sinsheim wohnten die Männer in Städten wie Schwetzigen, Lützelsachsen, Wiesloch, Leimen, Oftersheim und Walldorf. Doch da nun die Flüchtlingszahl kontinuierlich zurückgegangen ist, konnte der Rhein-Neckar-Kreis die ,Verschnaufpause' für eine Umquartierung nutzen.

Wie viele Plätze werden in Zukunft benötigt?

Nachdem durch den Rhein-Neckar-Kreis rund 5.000 Asylbewerber in 62 Gemeinschaftsunterkünften in 28 Kreiskommunen untergebracht wurden, kann Stefan Becker, Leiter des Kreis-Ordnungsamtes, keine konkrete Antwort auf die künftig benötigten Plätze geben: „Wir hoffen jedenfalls, nicht mehr so schnell auf Notunterkünfte zurückgreifen zu müssen. Doch ob das EU-Türkei-Abkommen hält oder es neue Wege über das Mittelmeer oder andere Fluchtrouten geben wird, wissen wir schlichtweg nicht.

Derzeit kommen monatlich rund 50 neue Asylbewerber in den Rhein-Neckar-Kreis. Diese Zahl spiegelt aber nicht den Zugang nach Baden-Württemberg wider, denn „das Land gewährt vielmehr denjenigen Landkreisen, die - wie der Rhein-Neckar-Kreis - in den vergangenen Monaten ihre Aufnahmeverpflichtung erfüllt haben, vorerst verringerte monatliche Zuweisungen“, so Becker. 

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis/jol

Quelle: Mannheim24

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