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Rhein-Neckar-Kreis: Diese Gemeinde hat mehr neue Corona-Fälle als Heidelberg

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Von: Peter Kiefer

Rhein-Neckar-Kreis - Die aktuellen Fallzahlen, Inzidenzen, Entwicklungen und News rund um die Corona-Pandemie in der Region findest Du hier in unserem News-Ticker:

Update vom 29. April, 6:50 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstagmorgen eine um 2,0 gestiegen 7-Tage-Inzidenz, die dadurch auf 144,1 klettert. Die 7-Tage-Fallzahl beläuft sich auf 790. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 Verstorbenen stagniert erfreulicherweise bei 378. Dagegen auffällig: Weinheim hat mit 19 Neuinfektionen sogar eine mehr Neuansteckungen als das von der Einwohnerzahl 3,5 mal größere Heidelberg (18). Somit hat Weinheim die mit Abstand meisten Neuinfektionen vor Eberbach, Leimen, Sinsheim und Walldorf (je 9) sowie Heddesheim (8).

In Schwetzingen startet am Montag (3. Mai) ein weiteres Schnelltest-Zentrum seinen Betrieb: Auf dem Parkplatz des Möbelhauses Höffner im Gewerbegebiet Zündholz wird in einem überdachten Zelt eine Außenstelle des bereits bestehenden Testzentrums in der Wollfabrik eröffnet. Das Schnelltest-Zentrum entsteht in Kooperation mit der Firma Invitalab Medizindiagnostik, die auch am Standort Möbel Höffner neben dem kostenlosen Bürgertest (Schnelltest) noch einen PCR Test anbietet. Neben der „normalen Testung“ vor Ort wird es zusätzlich noch zwei „drive-through“ Teststraßen geben, durch die man im Auto sitzend den Test machen kann. Ebenfalls in Kürze geplant ist die Eröffnung eines Testzentrums auf dem Parkplatz beim Lidl Markt in der Borsigstraße.

Corona Rhein-Neckar-Kreis: Mehrere Infektionen in Kindergarten – Altlußheim hart getroffen

Update vom 28. April, 10:41 Uhr: Am Mittwochmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) für den kompletten Rhein-Neckar-Kreis 122 Neuinfektionen – dies sind 779 neu mit Covid-19 angesteckte Personen innerhalb der letzten siegen Tage. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt deutlich um 12,0 auf aktuell 142,1. Bemerkenswert: Das mit rund 6.200 Einwohnern beschauliche und sonst in puncto Corona stets unauffällige Altlußheim sticht mit acht Neuinfektionen hervor! Nur die beiden viel größeren Städte Weinheim (14) und Hockenheim (11) haben auf Kreis-Ebene mehr, Leimen (8) genauso viele. Auch mit derzeit 30 aktiven Fällen landet Altlußheim fast in der Top 10 mit den meisten Fallzahlen unter den 54 Gemeinden.

Doch warum ist Altlußheim plötzlich ein Mini-Hotspot? „Unserem Gesundheitsamt ist unter den aktiven Fällen in Altlußheim eine Häufung in einem Kindergarten mit mehreren Fällen bekannt. Davon ausgehend gab es weitere Infektionen innerhalb der Familien“, so ein Sprecher des Landratsamts auf Anfrage von HEIDELBERG24.

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Update vom 27. April, 6:50 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen meldet, steigt die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis minimal um 0,4 auf aktuell 154,1. Trotz dieses vergleichsweise hohen Werts steht man damit im Landesvergleich so gut da wie selten: Denn der Rhein-Neckar-Kreis belegt in Baden-Württemberg - wenn auch mit großem Abstand von rund 40 auf den Main-Tauber-Kreis (114,8) - den 8. Rang der Stadt- und Landkreise mit den niedrigsten Inzidenzen. Primus in Baden-Württemberg ist übrigens Heidelberg mit einer Inzidenz von 78,6.

Die Zahl der Neuinfektionen im Rhein-Neckar-Kreis beträgt laut RKI 66, so dass dieser Wert seit Beginn der Pandemie auf 20.184 klettert. Im gleichen Zeitraum stagniert die Zahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen Menschen bei 376.

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz-Schock – Wert explodiert um fast 20

Update vom 26. April, 6:48 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis explodiert geradezu um 19,1 auf aktuell 153,7, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Montagmorgen mitteilt. Auch die Zahl der Neuinfektionen ist mit 157 sehr hoch! Seit Beginn der Pandemie sind 376 Menschen an oder mit Corona gestorben – dies ist ein Todesfall mehr als noch am Vortag. Die meisten Neuansteckungen mit Covid-19 hat es demnach in Sinsheim (14), Brühl (11), Weinheim (10) und Eberbach (8) gegeben.

In allen 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis ist jetzt mindestens ein aktiver Fall aktenkundig. Dies ist in Gaiberg, Malsch und Wilhelmsfeld der Fall. Traurige Spitzenreiter in puncto aktive Fälle sind Sinsheim (150), Hockenheim (85), Weinheim (78) und Leimen (69).

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Nur noch eine Gemeinde ohne aktive Fälle

Update vom 25. April, 10 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis gab es laut Angaben des RKI 96 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 19.946. Die Zahl der Todesopfer blieb auch am Sonntag gleich bei insgesamt 373. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt jetzt bei 134,6.

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEADLINE24

Update vom 24. April, 11 Uhr: Der Rhein-Neckar-Kreis verzeichnet laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Samstagmorgen 110 Neu-Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Der Inzidenz-Wert im Landkreis liegt nun bei 140,2. Weitere Todesopfer wurden am Samstag nicht verzeichnet. Am Samstag greift außerdem die bundesweite Corona-Notbremse bei Stadt- und Landkreisen, deren Inzidenz an drei Tagen in Folge über 100 liegt. Hier erfährst Du, welche Regeln im Rhein-Neckar-Kreis ab sofort gelten.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz sinkt leicht – ab wann gilt die Bundes-Notbremse?

Update vom 23. April, 8:25 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis ist die 7-Tage-Inzidenz leicht rückläufig: Am Freitag (23. April) liegt die Inzidenz laut RKI bei 144,1 und ist damit um 4,7 gesunken. Zudem wurden laut RKI 117 weitere Neuinfektionen gemeldet ‒ insgesamt wurden im Kreis seit Beginn der Pandemie 19.714 Corona-Fälle gemeldet. Glücklicherweise kamen keine neuen Corona-Toten hinzu, im Zusammenhang mit Covid-19 starben im Rhein-Neckar-Kreis bislang 373 Menschen. Aktuell gilt im Rhein-Neckar-Kreis noch die Landesregelung. Sollte Baden-Württemberg wie erwartet noch am Freitag die „Bundes-Notbremse“ in einer eigenen Corona-Verordnung übernehmen, würde diese im Land ab Samstag (24. April) gelten.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Fallzahlen vom Donnerstag

Update vom 22. April, 7:50 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis ist am Donnerstag auf 148,8 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet am Morgen 117 neue Corona-Fälle, jedoch keine weiteren Todesopfer. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 373 Menschen im Landkreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Fallzahlen vom Dienstag

Update vom 20. April, 6:48 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis steigt deutlich um 7,0 auf aktuell 133,9, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Dienstagmorgen mitteilt. Im Vergleich zu den Vortagen hat sich die Zahl der Neuinfektionen mit 48 mehr als halbiert. Seit Beginn der Pandemie sind 373 Menschen an oder mit Corona gestorben – hier ist erfreulicherweise kein weiterer Todesfall dazugekommen. Die meisten Neuansteckungen mit Covid-19 hat es demnach in Leimen (8), Eppelheim, Sinsheim und St. Leon-Rot (je 5) sowie in Eberbach, Weinheim und Wiesloch (je 4) gegeben.

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese neuen Regeln gelten ab Mittwoch

Update vom 19. April, 13:29 Uhr: Mit Beschluss vom 17. April 2021 hat die Landesregierung Baden-Württemberg die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Diese Regeln treten ab Mittwoch (21. April) im Rhein-Neckar-Kreis in Kraft.

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz steigt immer weiter

Update vom 18. April, 8:39 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut am Sonntagmorgen veröffentlicht, ist die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis um 8,1 auf aktuell 139,9 gestiegen. Ebenfalls sehr groß ist der Anstieg der Neuinfektionen mit 157 – somit sind in den letzten sieben Tagen 767 neue Fälle aktenkundig geworden. In Hockenheim sind in den vergangenen sieben Tage 77 Neuinfektionen zu verzeichnen und somit elf mehr als in Sinsheim (66). Und das, obwohl Hockenheim mit 21.700 Einwohnern rund ein Drittel weniger hat als Sinsheim (35.400). So verwundert es auch nicht, dass diese beiden Hotspots im Rhein-Neckar-Kreis mit 16 (Hockenheim) bzw. zehn Neuinfektionen (Sinsheim) auch in diesem Punkt unrühmliche Spitzenreiter sind. Dahinter folgen Weinheim (8) und Oftersheim (7).

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz steigt leicht – Über 177.000 Impfungen erfolgt

Update vom 16. April, 13:41 Uhr: Erst vor dreieinhalb Wochen konnte das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber von drei Impfzentren den ersten Meilenstein bei der regionalen Impfkampagne vermelden, als die Marke von 100.000 Impfungen erreicht worden war. Nun steht man bei aktuell 177.027 Impfungen (Stand: 15. April), wobei 121.458 Personen ihre Erstimpfung erhalten haben und 55.569 Personen ihre Zweitimpfung. Bei gleichbleibendem Tempo werde wohl Ende nächster Woche die 200.000 erreicht. Übrigens: Der Vertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber des ZIZ Heidelberg ist bis zum 30. Juni verlängert worden – mindestens solange wird auch in den beiden Kreisimpfzentren geimpft. 

ImpfzentrumAnzahl
Zentralen Impfzentrum (ZIZ), Heidelberg96.122
Kreisimpfzentrum (KIZ), Weinheim32.402
Kreisimpfzentrum (KIZ), Sinsheim17.056
Mobile Impfteams (MIT)31.447

Mittlerweile finden die Impfungen durch MIT auch verstärkt in stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe (zum Beispiel Wohnhäuser für Menschen mit Behinderungen) statt. Hier wurden bereits knapp 1.300 Impfungen – davon 155 Zweitimpfungen – durchgeführt. Zudem sind die MIT bekanntlich bei Vor-Ort-Impfungen in allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises im Einsatz.

Nach den Verwirrungen um den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca haben sich die Befürchtungen, dass die Impfzentren auf dem Vakzin quasi „sitzenbleiben“, übrigens nicht erfüllt. So haben sich in der Woche vom 5. bis 11. April sind von 4.650 geplanten AstraZeneca-Impfungen letztendlich 3.150 durchgeführt worden. Bei den verbleibenden 1.500 Impfungen wurden die Termine entweder von den impfberechtigten Personen abgesagt oder es konnte nach Ablehnung einer Impfung mit AstraZeneca direkt auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden.

Update vom 14. April, 8:53 Uhr: Das Jugendbüro Schwetzingen hat gemeinsam mit ihren Kolleg*innen der Jugendarbeit aus dem Rhein-Neckar-Kreis ein „Corona-Projekt“ für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren ins Leben gerufen. Dazu werden in den kommenden Tagen alle Schwetzinger dieser Altersgruppe einen Brief bekommen, der über das Projekt informiert und zum Mitmachen anregt.

Beim Projekt geht es darum herauszufinden, was Corona mit den jungen Leuten macht. Wie gehen Sie mit der Situation um, wie veränderte sich das Leben, was fehlt den Jugendlichen am meisten und halten sie sich an die Corona-Regeln? Dazu können Gedichte, Geschichten, Bilder oder auch vertonte Songs eingeschickt werden. Am Ende des Jahres werden alle Ergebnisse in einem Buch zusammengefasst und veröffentlicht.

GebietskörperschaftRhein-Neckar-Kreis
RegierungsbezirkKarlsruhe
Fläche1.061,7 km²
Einwohnerzahl548.355 (Stand: 31. Dezember 2019)

Dazu gibt es zwei vorbereitende Treffen: Am 29. April (18 Uhr) digital per Zoom oder analog am 6. Mai (18 Uhr) mit Abstand und Maske im Saal des Jugendzentrums. Zu beiden Terminen nimmt Jugendreferentin Andi Kroll Anmeldungen unter E-Mail: jugendbuero@schwetzingen.de, Mobil: 0162-2693965 oder über Instagram: jugendarbeit_schwetzingen.de entgegen. Nach der Anmeldung gibt es dann den Zoom Link.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Impfungen für nächste Altersgruppe – Wann Menschen Ü60 dran sind

Update vom 14. April, 6:42 Uhr: Ab Montagmorgen (19. April) ist es in ganz Baden-Württemberg und somit auch im Rhein-Neckar-Kreis möglich, dass alle Menschen über 60 Jahre einen Corona-Impftermin buchen können. Bislang waren über 60-Jährige nur bei bestimmten Vorerkrankungen oder von Berufswegen impfberechtigt – diese Einschränkung fällt nun weg. „In einzelnen Zentren bleiben aktuell AstraZeneca-Termine frei. Das ist zwar verständlich, aber in der Sache unbegründet. Der Impfstoff ist hochwirksam und ungefährlich“, erklärt Gesundheitsminister Manne Lucha (60, Grüne) am Dienstag (13. April) in Stuttgart.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz steigt – kein weiterer Todesfall

Update vom 13. April, 6:45 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis steigt leicht um 2,9 auf aktuell 127,1. Während die Stadt Heidelberg laut RKI keine einzige Neuinfektion zu verzeichnen hat, sind Hockenheim (12), Leimen (10), Weinheim (9) Meckesheim und Sinsheim (je 7) die ‚Sorgenkinder‘ mit den meisten Personen, die sich neu angesteckt haben. Erfreulich ist dagegen, dass es keinen weiteren Todesfall zu beklagen gibt.

Update vom 12. April, 6:45 Uhr: Am Montagmorgen meldet das renommierte Robert Koch-Institut für den Rhein-Neckar-Kreis 103 Neuinfektionen, so dass sich die Gesamtzahl seit Pandemie-Beginn auf 18.517 erhöht. Die meisten Menschen haben sich in Weinheim (12), Hockenheim (11), Neulußheim und Sinsheim (je 9) neu mit Covid-19 angesteckt. Somit haben diese vier Gemeinden genau so viele bzw. sogar mehr Neuinfektionen als das zig mal größere Heidelberg, die derzeitige Vorzeige-Kommune in ganz Baden-Württemberg. Derweil steigt die 7-Tage-Inzidenz um satte 6,8 und entfernt sich mit jetzt 124,2 immer weiter der wichtigen Marke von 100. Weitere Todesfälle sind glücklicherweise nicht zu beklagen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz schießt wieder nach oben – 131 neue Fälle

Update vom 11. April: Während Heidelberg auch am zweiten Tag in folge die Spitzenposition im landesweiten Inzidenz-Vergleich verteidigt, macht der Wert im Rhein-Neckar-Kreis wieder einen deutlichen Sprung nach oben. Nach einem Wert von 103 am Samstag (10. April), liegt dieser nur einen Tag später wieder bei 117,4 (+14,4). In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Robert-Koch-Institut 131 neue Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis gemeldet, die Gesamtzahl der Fälle steigt somit auf 18.415. Die Zahl der mit dem Coronavirus in Verbindung stehenden Todesfälle bleibt unverändert bei 370.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Gesundheitsamt erklärt Luca-App – doch nicht für Bürger

Update vom 9. April, 12:29 Uhr: Mehr Freiheit, weniger Zettelwirtschaft – das verspricht die Luca-App im Kampf gegen die hartnäckige Corona-Pandemie. Auch der Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg setzen auf die App zur Kontaktnachverfolgung, mit der Infektionsketten schneller unterbrochen werden sollen. Wie funktioniert sie, wo kann sie zum Einsatz kommen und was ist dabei zu beachten? Das klärt eine Online-Infoveranstaltung des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises und der Stabsstelle Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit dem Software-Unternehmen neXenio: Am Montag (19. April) von 17 bis 18:15 Uhr können Vertreter von Innungen, Verbänden, Kammern und Kommunen sowie Gastronomen, Einzelhändler und Veranstalter sich eingehend zum Thema informieren und ihre Fragen direkt stellen. 

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: So kann man bei der Info-Veranstaltung dabei sein

Nach einer kurzen Begrüßung durch Landrat Stefan Dallinger (CDU) und den Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (parteilos) erteilt dabei Harald Fladischer von der neXenio GmbH Auskunft, der die App mit entwickelt hat. Außerdem berichten zwei Pilot-Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und aus Heidelberg (Weldebräu und Modehaus Niebel), die die App in den letzten Wochen bereits testweise eingesetzt haben, von ihren Erfahrungen.

Interessierte können sich unter https://anmeldung.rhein-neckar-kreis.de/ bis Donnerstag, 15. April, zu der kostenlosen Veranstaltung anmelden. Bei zu vielen Anmeldungen sind noch ein Alternativtermin bzw. auch branchenspezifische Veranstaltungen möglich. Vor der Teilnahme empfiehlt sich ein Besuch der Homepage www.luca-app.de, insbesondere der FAQ-Seite. Schon jetzt können sich Betriebe unter www.luca-app.de/mein-luca/ registrieren oder vorbereiten.

Luca-App
Mit der App Luca können Nutzer per QR-Code ihre Kontaktdaten übermitteln und auf diese Weise eine Besuchs- und Kontakthistorie erstellen. © Axel Heimken

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Alles über die Luca-App und ihre Gründer

Die Luca-App wurde entwickelt, um Gesundheitsämter zu entlasten und für Betriebe und Gäste einen datenschutzkonformen und sicheren Weg zum Austausch von Daten (Kontaktdaten, Zusatzinfos, etc.) zu bieten. Durch die einheitliche Datenbasis können Quellcluster mit einer Rückverfolgung und Superspreading-Events datenschutzkonform identifiziert und Infektionsketten schnell unterbrochen werden. Sobald eine Datenanfrage vom Gesundheitsamt beantwortet wird und eine Risikobewertung stattfindet, werden die Nutzerinnen und Nutzer über die Luca-App sofort digital benachrichtigt. 

Das Team hinter der Initiative setzt sich zusammen aus der neXenio GmbH, einer Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts, und einigen Kulturschaffenden wie der Band „Die Fantastischen Vier“. An vorderster Stelle steht die Luca-App, mit der Nutzerinnen und Nutzer sich einfach bei registrierten Standorten, Veranstaltungen und Betrieben einchecken können. Hinter der App steht ein System, das Betreiberinnen und Betreibern sowie Veranstalterinnen und Veranstaltern die einfache Verwaltung ihrer Standorte ermöglicht, Gesundheitsämtern bei der digitalen Steuerung von Nachverfolgungsprozessen hilft und komplett verschlüsselt den direkten Austausch zwischen allen Beteiligten ermöglicht.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz springt über 100 – Folgen von Ostern jetzt spürbar

Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle.
Die Grafik zeigt die Neuinfektionen in den 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie die Zahl der aktiven Fälle. © HEIDELBERG24/Thomas Horst

Erstmeldung vom 9. April, 6:54 Uhr: Am Freitagmorgen vermeldet das renommierte Robert Koch-Institut in Berlin für den Rhein-Neckar-Kreis die meisten Neuinfektionen seit langer Zeit: Gleich 142 neue Fälle sind zu den bisherigen seit Pandemie-Beginn dazugekommen, so dass sich die Gesamtzahl auf 18.185 erhöht. Die meisten Menschen haben sich in Sinsheim (19), Wiesloch (11), Dielheim (8), Walldorf (7) sowie in Leimen, Nussloch, Oftersheim, Rauenberg und Waibstadt (je 6) neu angesteckt. Derweil steigt die 7-Tage-Inzidenz um satte 5,3 und überspringt mit jetzt 101,6 wieder die wichtige Marke von 100. (PM/pek)

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